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Niemand diaspora
Ich suche noch Leute für ein #Umweltprojekt im Landkreis #Hameln #Pyrmont bzw #Weserbergand

Vielleicht ist das ja auch interessant hier zu besprechen. In dem Notre Dame Thread hatte der Eric Durandt ja auch das Thema #Vegetarismus / #Veganismus aufs Tapet gebracht.

Mein Gedanke war, landwirtschaftliche Brachen mit kaputten Böden zu Wildflächen zu renaturieren. Die über einen Verein, später eine Stiftung, zu erwerben und als Ökotop umzuwandeln, ohne Forstwirtschaft oder Tourismusaspekt.
Meine Argumente dafür sind, das Wälder Wasserspeicher und - filter sind, die Luft erneuern, Biodiversität stützen und nebenbei als Kühlkörper fungieren. Wirtschaftlich betrachtet wertet ein gesunder Wald, zumals als ökologisches Projekt, die Region auf was den Leuten im Rathaus als Argument gut zu pass kommt.

Wir haben allerdings verkleinerte Anbauflächen was zur Folge haben kann das die Landwirtschaft bestehender Flächen intensiviert wird, die Preise steigen, die Waren energieintensiv weitere Strecken transportiert werden müssen und regionale Arbeitsplätze wegfallen. Das sind alles Argumente die im Raum stehen werden. Dagegen bietet sich an #verticalgardening und #urbanfarming zu machen, direkt vor Ort, was auch den Vorteil hat das der Konsument den Prozess der Nahrungserzeugung direkt beobachten kann und entsprechend verantwortlich konsumieren kann. Allerdings wird dann leidet leider das Konzept #Massentierhaltung wegfallen müssen und die Preise für Fleisch werden steigen was dazu führt das die Leute vermehrt fleischlos essen werden. Alleine schon wegen ihres Geldbeutels.

Energieerzeugung wäre auch ein Thema, da würde ich lokal für die entsprechenden Farmen auf #Solar und #Windkraft setzen (kleine dezentrale Anlagen) und mit #Gravitationsbatterien arbeiten. Das ist eine Technologie die wir seit über hundert Jahren können.

Wenn man es schafft die Leute in diese Projekte einzubinden und diese geschehen ja direkt vor der Haustür, kann man ihnen auch die Machbarkeit aufzeigen und eine alternative Zukunftsaussicht vorstellen die ein lebenswertes Leben bietet. Die meisten Leute wollen richtig handeln, meist steht nur der ökonomische Sachzwang im Weg (Arbeitsplatz, Konsumketten, sozialer Druck). Das hat sich jedenfalls in vielen Gesprächen gezeigt. Die wenigsten Menschen sind wirklich asoziale Arschlöcher, die meisten wissen nur nicht wie sie es machen sollen ohne ihre #Lebenssicherheit und #Lebensqualität zu zerstören. #Tinyhouse ist mittlerweile kein exotisches Thema mehr. Ebensowenig wie #Elektromobilität keine Science Fiction mehr ist. Aber abgerissene Punks die Häuser besetzen mögen vielleicht moralisch im Recht sein, bieten aber dem Familienvater in der total überteuerten Mietkaserne keine praktikable Perspektive. Deshalb brauchen wir ein Projekt das die Machbarkeit aufzeigt.

Mein Gedanke wäre die Finanzierung über Crowdfunding laufen zu lassen und Wirtschaft und Politik aussen vor zu lassen um sich nicht in Abhängigkeiten und in Bringschuld zu bringen.

Vielleicht kommt hier eine interessante Diskussion zustande due auch zu etwas führt.
Ich werfe mal meine Idee ein, Dorfhäuser zu Wald oder Wiese umzuwandeln, in denen paar Leute viel Fläche verbrauchen, ohne gärtnerische/touristische/tierrettende Ambitionen zu haben.
Bzw. ich würde die Zersiedelung stoppen, indem ich Neubau in Dörfern an entsprechende Kriterien koppelte.

Müsste irgendwie auch in undiktatorisch gehen. Wenn keine passende Ideologie herrscht, dann wohl auch über den Preis - Grundstücke günstiger, wenn dort Sinnhaftes produziert/getan wird.
Müsste irgendwie auch in undiktatorisch gehen.
Das ginge ganz sicher, wenn zum Beispiel die Spekulation mit Grund und Boden beendet würde :).
Niemand diaspora
Das wäre sicherlich löblich wenn auch schwierig.
Hm ich wohne ja hier in Baden-Württemberg. Also einer der beiden Bundesländer in welchen es über Jahrzehnte hinweg aus politischen Gründen gefördert wurde das die Menschen aufs Land in die vielen kleinen und mittleren Dörfer ziehen und dort bauen. Viele der Menschen die damals aufs Land gezogen sind, sind inzwischen alt und können die Gärten gar nicht mehr so bearbeiten wie sie wollen. Selbst bei denen die gerne in die Stadt ziehen würden ist das auf Grund der dort herrschenden Wohnraumpreise (Miete/Kauf) nicht möglich, zumal das eigene Haus sehr oft essentiell zur Altersplanung und Absicherung gehört. Also Vorschläge?
Niemand diaspora
Das wäre dann aber ein neues Thema, oder? Ideen dazu gäbe es schon.
Ja, mehr Leute in Projekte einbinden. Eher mal jüngere Leute mit in ein großes Grundstück ziehen lassen, die dann den Gartenpart übernehmen, als für jede Generation neu zu bauen.

Ach so, und auch in ehemaligen besetzten Häusern wohnen gelegentlich Familien. Und diese Projekte, wo Gleichgesinnte aufs Land ziehen und da wohnen leben arbeiten sind auch ein Anfang.
Zum Beispiel:
https://muehle.noblogs.org/
Niemand diaspora
Ich hab die Tage mit einer jungen Frau von Extinction Rebellion aus Kassel gesprochen. Die Art wie das klang war irritierend und merkwürdig, als würde man über ein Avon-Franchise sprechen.

Auf jeden Fall gibt es keine XRler hier in der Gegend die bekannt sind. Die kommunizieren wohl auch alle über Facebook.

Liegts an mir oder ist das wirklich so lala?
Ich bin da ein wenig unterwegs, es gibt:
- eine Webseite mit Infos - klar
- TWACEWHAPP Rauschen -ä auch klar
- Und einen regen genutzten Bereich in "Mattermost" mit öfffentlichen und privaten Kanälen und so - kennt nicht jeder

Tipp - einfach mal auf der Webseite auf die Suche gehen.
Btw - Avon Franchise - der ist gut.
DE hängt sich halt an UK dran und ist dabei sich selbst zu finden.
Ist aber schon was "fast" globales inzwischen.
Niemand diaspora
Ich kuck mir die Seite nochmal an. Ich hab ja in einem anderen Beitrag geschrieben das ich vielleicht ein Forum dafür bauen würde.