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Aus der #Revolution war insgesamt eh nichts geworden, und das lag natürlicherweise an dem schlechten Einfluss, der Schlaffheit, Verräterei und den unrichtigen Spezialideen der anderen Parteien unter der revolutionären #Emigration, und nicht an dem guten Einfluss, der Vorsicht, klugen #Taktik und den völlig richtigen Spezialideen der eigenen #Partei.

Wenn man diese Leute so beissend beschreibt wie #Marx, dann sehen sie unfassbar dumm aus. Aber man braucht gar nicht so viel Phantasie, um sich grosse Teile unserer heutigen linken Szene so beschrieben vorzustellen. Man bildet heute nicht mehr so rasch Exilregierungen hierzulande, aber die geschlagenen Teilnehmer unserer letzten Revolutionen, 1968 und 1989, mussten auch nicht ins #Exil. Unter der 68er „Umsturzpartei“ jedenfalls gab es genug Narren desselben Formats; die Gründung einer sogenannten Kommunistischen Partei ist doch auch nichts anderes als der Anspruch, demnächst die Regierungsgewalt übernehmen zu wollen. Je realistischer, desto gefährlicher; je unrealistischer, desto lächerlicher; zwischen diesen beiden Polen bewegt sich der Irrsinn.

https://dasgrossethier.wordpress.com/2019/11/04/wozu-ist-die-linke-szene-eigentlich-gut/

#deutschland #linke #szene #halle #sds #dkp #apo #subkultur #gewalt #maoismus #magdeburg #antifa #antideutsch
meinst, die szene als soziales netz?
ja, ohne szene müsste ich schon längst irgendwo allein (oder 2-3 anderen, aber ja auch in a way szene) in der berliner peripherie wohnen, auf einer wesentlich niedrigieren finanziellen basis, die szene hat ganz handfeste materielle vorteile und auch beim billigen bier trinken, ist ein gewissen diskursniveau nicht zu verachten, lieber auf niedrigem niveau über BDS diskutieren können, als angst haben zu müssen, auf die "deutsche kriegsschuld" hinweisen zu können
ich persönlich hab ganz andere erfahrungen sowohl mit den "dienstleistungen" als auch mit dem "sozialen netz" gemacht.
die billigen kneipen mit halbwegs alrighter musikbeschallung sind natürlich ein argument...