Skip to main content


 
Tier-Transporteur lässt Ferkel verdursten bei über 35 Gad

"Die Autobahnpolizei Feucht hat vergangenen Freitag einen überhitzten Tiertransporter mit ca. 800 Ferkeln kontrolliert. Die Beamten waren von einem engagierten Tierrechtler aus der Umgebung von Nürnberg alarmiert worden. Dieser beobachtete während der Fahrt auf der A3, dass viele der Tiere nach Luft schnappten und in einem schlechten Allgemeinzustand waren. Der Transporter war auf dem Weg von den Niederlanden ins weit über 1.000 km entfernte Kroatien. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die Temperatur im Transporter deutlich über 35 Grad Celsius war. "


" Obwohl sich in der Zwischenzeit einige weitere Tierrrechtler einschalteten und bereits Lebenshöfe Plätze für einige Tiere anboten, konnten leider keine der Ferkel gerettet werden. Nachdem die Tiere auf dem Gelände des Schlachthofs getränkt und gefüttert wurden, wurde der Tiertransporter vom zuständigen Veterinäramt, nachdem er mit ausreichend Wasser gefüllt wurde und gereinigt wurde, leider wieder freigegeben und durfte seine Fahrt nach Kroatien wieder antreten. Einige der Ferkel waren zuvor jedoch leider in einem so schlechten Zustand vorgefunden, dass sie vor Ort notgetötet worden sind.


Daher möchten wir Sie alle bitten, wachsam zu sein. Wenn Sie in den nächsten Tagen und Wochen unterwegs sein sollten und wir alle wieder mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius zu kämpfen haben, werden bitte auch Sie aktiv. Tun Sie es dem engagierten Tierrechtler gleich und beobachten Sie Tiertransporter ganz genau. Sollte Ihnen etwas auffallen wie z.B. sehr stark hechelnde oder verletzte Tiere, die nach Luft schnappen, alarmieren Sie bitte umgehend die Polizei.

Gegen die beiden Fahrer des Tiertransporters wurden Bußgelder im fünfstelligen Bereich verhängt. Da die Politik und die Behörden leider selten bis gar nicht handeln, bitten wir Sie selbst aktiv zu werden, indem Sie tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen tauschen, denn nur so können Tiertransporte und die Massentierhaltung effektiv und nachhaltig beendet werden."
(Zitat Deutsches Tierschutzbüro s.u.)

Landwirtschafts-Ministerin Frau Klöckner hielt es im Gegensatz zu ihrem französischen Kollegen nicht für nötig Tiertransporte bei solcher Hitze zu untersagen oder verstärkt zu kontrollieren.
Sie ist inkompetent in Sachen Tierschutz!
Das beweist sie seit längerem.

https://www.tierschutzbuero.de/newsletter/2019/snl/31/newsletter.htm
#Massentierhaltung #Tiertransport #Tierquälerei #Klöckner #Landwirtschaftsministerium #BMEL #Ferkel #Kroatien #Tierschutzbüro
Ja, ich schaue auch unterwegs oft in die Transporter.
Aber die sind ja nicht doof und haben neuerdings oft geschlossene Transporte.
Ein schlimmes Gefühl sowas überholen zu müssen mit dem Gefühl nicht zu wissen, was den Tieren darin vielleicht grad angetan wird.
Hier muß es dringend mehr Kontrollen und Verbote geben!

Wie kann man solchen nachweislichen Tierquälern noch all die Tiere anvertrauen?!
Das begreife ich nicht!
Tierschutz in der Verfassung scheint nichts zu sein, das Politiker wie Klöckner ernst nehmen.
Sonst würden sie anders handeln!
So lange Rechte beliebig wichtig sind, wundere ich mich nicht, wenn manche Menschen gar keinen Respekt mehr davor haben.
Liest man ja in letzter Zeit oft genug in den Zeitungen, wohin das führt....

Die Lösung wäre ein weitgehendes Verbot von Tiertransporten. Lokale Produktion, lokale Verarbeitung.

Die Lösung wäre ein weitgehendes Verbot von Tiertransporten. Lokale Produktion, lokale Verarbeitung.
Immer diese kohärente denke .. tztztz ..

Wie wär's mit CO2 Steuer plus Tiertransportsteuer pro gefahrener Kilometer?

Naja die CO2 Steuer ist in meinen Augen nur zielführend wenn sie in entsprechender Höhe ist, wenn sie auf alles gilt, wenn sie eiskalt durchgesetzt wird und wenn man sie nicht absetzen kann. Sprich wenn reale Kosten verursacht. Und ich befürchte das, auch wenn ich diesen Ansatz im staatlich-kapitalistischen Rahmen als am ehesten umsetzbar sehe, selbst diese Minimallösung nicht kommen wird.

wenn sie in entsprechender Höhe ist, wenn sie auf alles gilt, wenn sie eiskalt durchgesetzt wird und wenn man sie nicht absetzen kann
Das interessante an einer solchen Gleichung CO2+Tiertransportsteuer wäre:
"Wie hoch muss sie sein damit die Transporte unterbleiben und wieder einheimische Arbeitsplätze entstehen?"

Was für Auswirkungen hat das auf die Löhne "hier" und "dort".
Werden die dann sinken weil die Produkte sonst zu teuer werden?
Wird das Gesamtprodukt Fleisch, CO2 Steuer entsteht da ja nicht nur beim Transport, dann so teuer das es komplett unerschwinglich wird?
Wo liegt die Schmerzgrenze?

Wie viel Tabakkonsum wollen wir eigentlich?
Wird Trump eine solche Politik der lokalen Arbeitsplatzförderung mit Strafzöllen belegen?

Fragen über Fragen.

Nun eine CO2 Steuer müsste natürlich nicht nur auf die Produktion, sondern auch auf die Transporte und Zwischentransporte erhoben werden.

Zu Ende gedacht macht eine CO2-Steuer in Industrienationen das bisherige wirtschaftliche Modell der globalen Agrarindustrie - wozu auch die Massentierhaltung und Langstrecken-Massentier-Transporte gehören - auf Dauer kaputt.
Deshalb denke ich wir Ihr, dass es hier keine steuerlichen Erleichterungen oder Ausnahmen geben darf.
Denn genau an denen feilen die Lobbyisten garantiert schon rum.

Eben, es darf keine Ausnahme geben und die Steuern müssen auch auf Produkte die von Außerhalb zu uns kommen anfallen.

Und ja das würde sich klar gegen die neoliberale Globalisierung richten.

Man sollte sich das nicht zu einfach machen, oder zumindest genau durchrechnen bzw überdenken.

Neoliberale Globalisierung bedeutet doch wohl unter anderem Arbeitsbedingungen und Kosten in verschiedenen Ländern gegeneinander auszuspielen. Diese Aspekte sind bisher meiner Ansicht nach noch nie in Zölle eingeflossen.

Sprich wurden die Produkte unter Bedingungen wie:
* 8 Stunden Tag
* 40 Stunden Woche
* Soziale Absicherung - Rente
* sichere Arbeitsbedingungen

erzeugt oder nicht.

Des weiteren.
* Man kann Soja importieren und die Schweine hier züchten.
* Man kann das Schweinefleisch importieren und den Schinken hier produzieren.
* Man kann den Schinken importieren.

Das Thema ist ja "alt bekannt", zum Beispiel bei Kaffee, Kaffee rösten, Zölle für gerösteten und ungerösteten Kaffee, Wertschöpfung durch verarbeitendes Gewerbe, dritte Welt als reiner Rohstoff Produzent ..
"Wirtschaftsflüchtlinge" ..
das ganze Packet ..
wie immer ..
die alte Leier ..
:(

Ja klar sind da viele Faktoren zu berücksichtigen. Man könnte z. B. ohne weiteres vorgeben das Minimalstandards bei der Produktion, auch im Ausland eingehalten sein müssen. Aber das müsste dann eben auch kontrolliert werden. Ist ein komplexes Thema.

Man könnte z. B. ohne weiteres vorgeben das Minimalstandards bei der Produktion, auch im Ausland eingehalten sein müssen.
Man kann Ferkel ja auch in Dänemark kastrieren lassen ..

Davon rede ich nicht. Ferkel zu kastrieren sollte generell verboten werden.

_.. och .. Höcke die Sau schon .._

upss, so rausgerutscht ..
das war jetzt bestimmt strafbar ..
:-O