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Items tagged with: biodiversität

PIRATEN stehen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Boden-Biodiversität dient auch dem Klimaschutz.

#WorldSoilDay #WorldSoilDay2020 #Weltbodentag
[bookmark=https://twitter.com/PiratenAGUmwelt/status/1335154447123587074]#WorldSoilDay
Zum #WeltBodenTag fordern wir PIRATEN größere Schritte zu #Nachhaltigkeit in #Landwirtschaft und #Stadtentwicklung.

Der neue @FAO Bericht warnt:
Boden-#Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage, aber wir beeinflussen sie zu stark!
fao.org/documents/card…

#PIRATEN

Bild/Foto[/bookmark]
 
Oh oh … der #Biodiversität geht es nicht gut …
Für unsere Ecke in Deutschland hatte ich bisher eher den gegenteiligen Eindruck. Vielleicht latsche ich aber auch einfach nur mit wacheren Augen durch die Gegend.
 
Oh oh … der #Biodiversität geht es nicht gut …
Für unsere Ecke in Deutschland hatte ich bisher eher den gegenteiligen Eindruck. Vielleicht latsche ich aber auch einfach nur mit wacheren Augen durch die Gegend.
 

„Versprechen für die #Natur“: Mehr als 60 Staaten versprechen sich beim Schutz der #Artenvielfalt


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#Politik im Rahmen der Vereinten Nationen gleicht manchmal dem Bohren sehr dicker Bretter. So haben sich die Staaten der #Weltgemeinschaft vor zehn Jahren auf zwanzig Ziele in Sachen #Biodiversität verständigt. Während der diesjährigen UN-Generaldebatte in New York musste nun aber konstatiert werden:

Bisher wurde keines dieser Ziele erreicht 😔

„Versprechen für die Natur“: Mehr als 60 Staaten verpflichten sich zum Schutz der Artenvielfalt
 

„Versprechen für die #Natur“: Mehr als 60 Staaten versprechen sich beim Schutz der #Artenvielfalt


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#Politik im Rahmen der Vereinten Nationen gleicht manchmal dem Bohren sehr dicker Bretter. So haben sich die Staaten der #Weltgemeinschaft vor zehn Jahren auf zwanzig Ziele in Sachen #Biodiversität verständigt. Während der diesjährigen UN-Generaldebatte in New York musste nun aber konstatiert werden:

Bisher wurde keines dieser Ziele erreicht 😔

„Versprechen für die Natur“: Mehr als 60 Staaten verpflichten sich zum Schutz der Artenvielfalt
 
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#Foto #Photo #Meinfoto #Katze #Natur #Biodiversität
Des Nachbars Katze wollte ja nur spielen … bis es sich nicht mehr bewegte. Viele nehmen das nicht gern zur Kenntnis, ist aber leider so. Hier ein empfehlenswerter Ratgeber von BirdLife.
 
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#Foto #Photo #Meinfoto #Katze #Natur #Biodiversität
Des Nachbars Katze wollte ja nur spielen … bis es sich nicht mehr bewegte. Viele nehmen das nicht gern zur Kenntnis, ist aber leider so. Hier ein empfehlenswerter Ratgeber von BirdLife.
 
#Artenschutz #Forschung #Biodiversität #PoweredByRSS
«Fünf Organisationen, die zusammen 2’500 Wissenschaftler repräsentieren, haben in einem offenen Brief an das EU-Parlament eine Reform der EU-Agrarpolitik gefordert. In ihrem Schreiben vom 5. November verlangen sie umgehend eine echte Kursänderung anstelle des derzeit vorliegenden Plans für die EU-Agrarpolitik nach 2020, der im Oktober zuletzt diskutiert wurde.»

Wissenschaftler fordern Änderung der EU-Landwirtschaftspolitik


https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Wissenschaftler-fordern-Anderung-der-EU-Landwirtschaftspolitik

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#landwirtschaft #agrarpolitik #biodiversität #europa

via Diaspora* Publisher -
 
Die schreckliche Schwester der #KlimaKrise

Als im Frühsommer der bis dahin eher nicht so bekannte #Weltbiodiversitätsrat seinen ersten Bericht vorstellte, schnellte das Thema in der Aufmerksamkeit schnell nach oben: Eine Millionen Arten, die vom Planeten zu verschwinden drohen!

https://www.piqd.de/klimawandel/die-schreckliche-schwester-der-klima-krise

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNDgzNjg/rettet-die-insekten

#Biodiversität #Artensterben #Insekten
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E-Mail an #fridaysfofuture ist raus. Es wäre schön wenn es zu Gesprächen käme. Die #klimadebatte muss zu einer Debatte aller werden, ganz klar.
Mitglieder der #igmetall, ich fordere euch auf zeigt euch im Rahmen eurer Möglichkeiten #solidar mit der #fridaysforfuture Bewegung. Wir brauchen gemeinsame Aktionen. Nehmt Anregungen mit in euren Arbeitsalltag und tut was ihr könnt um der #ressourcenverschwendung entgegen zu wirken. #klimaschutz #biodiversität
 
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An einer Brennessel aus dem letzten Jahr am Rand der Tümpel hängt diese schöne Larvenhaut. Ich denke die Libelle ist schon vor einiger Zeit geschlüpft, ich habe sie aber erst heute entdeckt. #Naturgarten #wildlifegardening #Insekten #naturephotography #Biodiversität #foto #photo #mywork #myphoto #natur #nature
 
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An einer Brennessel aus dem letzten Jahr am Rand der Tümpel hängt diese schöne Larvenhaut. Ich denke die Libelle ist schon vor einiger Zeit geschlüpft, ich habe sie aber erst heute entdeckt. #Naturgarten #wildlifegardening #Insekten #naturephotography #Biodiversität #foto #photo #mywork #myphoto #natur #nature
 
Auch nett: Eine Simulation zum #Artenschutz im #Garten. Es wird visualisiert, was man mit der Auswahl der Pflanzen im Garten erreichen kann. Mit der Zeit stellen sich unterschiedliche Tierarten ein - oder halt auch nicht.
Links seht ihr den nachgebauten Garten meines Nachbarn. Ausser Regenwürmern und einer Amsel kam da nix. Nur Steingärten sind schlimmer...
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#Wilhelmshaven #UNESCO #Weltnaturerbe #Wattenmeer #Biodiversität
 
Mit Liebe zum Detail: Die Tortengrafik rechts wird untermauert durch das Gewicht der Säulen links. Da hat die Frau sich fast einen abgebrochen an den tropischen Urwäldern...
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#Wilhelmshaven #UNESCO #Weltnaturerbe #Wattenmeer #Biodiversität
 

Hallo Wilhelmshaven

Ich hatte heute einen hochinteressanten Tag mit dem Lieblingsmenschen in #Wilhelmshaven.

Wir hatten uns 3 Ziele vorgenommen, das war aber für die Tonne, weil schon das erste so interessant war, dass danach kaum mehr Zeit übrig blieb. Ausserdem war mein Kopf schon nach drei Stunden voll.

Ausgesprochen gut hat uns das Besucherzentrum zum #UNESCO #Weltnaturerbe #Wattenmeer gefallen. Tolle Sache zur Gegend mit Fischen, Vögeln und dem ganzen Gedöns - aber die Ausstellung zur #Biodiversität und #Umweltschutz war einfach großartig. Empfehlung!

War froh, keine quengeligen Blagen dabei gehabt zu haben (und die zuhause auch)...

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#Urlaub #Plastikmüll #Klimawandel #Artenschutz
"Wo sind die Eilmeldungen?", fragte die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am nächsten Abend in einem Tweet und verwies auf die mangelnde Berichterstattung. "Die zusätzlichen Nachrichtensendungen? Die Titelseiten? Wo sind die Notfallsitzungen? Die Krisengipfel? Was könnte wichtiger sein?"

♲ Deutsche Welle (inoffiziell) (deutschewelle@squeet.me):
Experten sagen, dass der Artenverlust und der Zusammenbruch des Öko-Systems die Menschheit ebenso schädigt wie der Klimawandel. Aber hört eigentlich überhaupt jemand zu?
Artenvielfalt: Vom Aussterben bedroht, aber weitgehend ignoriert? | DW | 22.05.2019
#Biodiversität #Umweltschutz #Naturschutz #Aussterben #Artenvielfalt #Natur #Medien
[l]

#Artenschutz
 
"Wo sind die Eilmeldungen?", fragte die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am nächsten Abend in einem Tweet und verwies auf die mangelnde Berichterstattung. "Die zusätzlichen Nachrichtensendungen? Die Titelseiten? Wo sind die Notfallsitzungen? Die Krisengipfel? Was könnte wichtiger sein?"
Experten sagen, dass der Artenverlust und der Zusammenbruch des Öko-Systems die Menschheit ebenso schädigt wie der Klimawandel. Aber hört eigentlich überhaupt jemand zu? #Biodiversität #Umweltschutz #Naturschutz #Aussterben #Artenvielfalt #Natur #Medien

#Artenschutz
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Mitschrift eines Vortrags des Forstbeamten der Landesforstbehörde Niedersachsen Christian Weigel über das Konzept der niedersächsischen Landesforsten über den #Urwald von Morgen

Gastgeber war der #Heimatschutzbund #HessischOldendorf, stattgefunden hat die Veranstaltung am Donnerstag, den 16.05. um 19:30 in Hessisch Oldendorf.

Der Altersdurchschnitt der Zuhörer war zwischen 55 und 65 Jahren. Mit meinen 40 Jahren war ich wohl mit Abstand fast der Jüngste.

Die Bundesratsinitiative Biodiversität war unter anderem vertreten auf Konferenzen in Rion und Bonn, das Thema war, was kann die erste Welt machen um #Biodiversität und #natürlicheLebensräume zu erhalten und zu fördern. Bund und Länder sind grosse Flächeneigner. Zu diesen Flächen gehören eben nicht nur Waldflächen sondern auch Heideland, Flüsse und Auen, Meer und Küste (siehe Wattenmeer) und Heideland zum Beispiel. Der Wald ist in der Biodiversitätsstrategie nur ein Thema unter mehreren.
Derzeit sind 5% aller staatlichen Wälder Naturwald. Geplant ist die Erhöhung der Naturwaldfläche in Staatsforsten in Niedersachsen auf 10%, wobei eine Enteignung von Privateigentum nicht angedacht ist. Viele der Wälder vor unseren Haustüren sind Baumplantagen und keine echten Ökosysteme, das muss man dabei berücksichtigen.

Die LÖWE Initiative der Niedersächsischen Landesforsten (Langfristige Ökologische Wald Entwicklung) findet hier vor Ort im Süntel bereits seit 27 Jahren statt und bietet ein hohes Maß an Diversität, aber auch an Zugehörigkeitsgefühl. Der Süntel wie der Ith sind für die Anwohner eben keine Plantage sondern ein Stück Heimat. Ideengebend dafür waren wohl Christoph Wagner (1908) und Herbert Hesmer (1934) die eine frühe Förderung vereinzelter Waldstücke hin zu Naturwaldparzellen vor allem zur Erforschung der natürlichen Vorgänge in der Biosphäre Wald. Impulse gegen das Waldsterben kamen aus dem Solling von Ulbricht (1988). Einige von den hier Lesenden könenn sich vielleicht nicht erinnern weil sie zu klein waren oder noch nicht geboren, aber wir hatten in den 80ern ein krasses Problem mit absterbenden Wäldern durch sauren Regen und starke Umweltverschmutzung einerseits und der sehr starken Ausprägung der Wälder zu forstwirtschaftlichen Monokulturen andererseits. Nadelgehölze sind eigentlich viel weiter nördlich in Europa zu finden, Deutschland ist ursprünglich ein Laubbaumstandort.

Teile der LÖWE Strategie umfassen standortgerechte Baumwahl, Bodenschutz, Laub- und Mischwaldvermehrung, ökologische Verträglichkeit, Naturverjüngung, Rücksichtnahme auf das Waldgefüge, Erhaltung alter Bäume seltener Tiere und Pflanzen, Konzeption von Waldschutzgebieten und Sonderbiotopen (nicht zwangsläufig vollständige Auflistung).
Zu beobachten ist mittlerweile am Standort Süntel die Rückkehr gefährdeter Arten wie Kranich, Storch, Wanderfalke, Uhu, Mittelspecht, Seeadler, Wolf, Luchs, Wildkatze, Fischotter und der Eremit, ein Käfer der sich von verottendem Eichenholz ernährt. Aus eigener Beobachtung kann ich noch Kolkraben anfügen, sowie Milane. Störche nisten sogar direkt in Hessisch Oldendorf. Übrigens. #funfact am Rande. Spechte quaken.

Die Waldfläche der Landesforstbehörde beträgt 329500ha, neues Ziel ist eine Erhöhung der Fläche um 10%. Das größte #Habitat ist der #Harz der in der Vergangenheit durch #Bergbau zweimal komplett durchgehend entwaldet wurde und mit Nadelgehölzen wiederaufgeforstet wurde. Der Hohenstein ist mittlerweile zusammenhängendes Schutzgebiet seit 2017 und eines der ältesten Naturschutzgebiete in Niedersachsen. Heimische Tierarten sind neben Rot- und Schwarzwild (Massen) Falken, Uhus und Luchse. Ein Horst Seeadler hat hier vor Ort 3 Jungtiere erbrütet und flügge gemacht. Der Naturwald macht momentan 80% des Süntels aus.

Durch die wirtschaftliche Nichtnutzung entgehen der hiesigen Forstwirtschaft 1.6 Millionen Euro jährlich, später wird dieser Umsatzverlust auf 12 Millionen Euro jährlich anwachsen. Ich habe den Einwand hervorgebracht das der finanzielle Schade der Forstwirtschaft in Form von Einnahmen im Tourismus- und Gastronomiebereich wieder in die Kassen kommen, das Dumme ist nur, das das eben andere Pötte ist und man auch von den Landesforstbehörden erwartet das sie wirtschaftlich und gewinnorientiert arbeiten. Es sind in der Form eben staatliche Produktionsbetriebe die ihr Existenzrecht in Umsatz und Gewinn aufzeigen müssen. Leider gibt es keinen Schlüssel dafür den Erhalt der Natur finanziell als Posten aufzurechnen.

Die #Forschung am Naturwald Süntel sollen übrigens zur naturnahen ökologischen Bewirtschaftung von Forstflächen genutzt werden, insofern profitiert nicht nur das ausgeschrieben Schutzgebiet davon sondern auch alle Forstwirtschaften die mit den Erkenntnissen aus der Forschung am Naturwald profitieren.

Nach wie vor befinden wir uns in einer #Kulturlandschaft. Das #Weserbergland ist Naherholungsgebiet, insofern bleibt eine Wegenutzung für den Tourismus erhalten und auch in Zukunft vorgesehen auch wenn die Wegesicherheit im Naturwald nur eingeschränkt erreichbar ist. Es wird mit Schildern darauf hingewiesen das das Betreten der Naturwaldflächen auf eigene Gefahr geschieht. Es liegt nicht nur Totholz im Bodenbereich und blockiert zeitweise die Wege, auch sind diese eben teilweise rutschig und schlammig und es besteht immer die Gefahr das absterbendes Totholz herabfällt und Personen verletzt. Abseits der Wege wird fallendes Totholz nicht geräumt und bleibt für den Verottungsprozess vor Ort liegen, wie zum Beispiel mehrere Buchen die durch den #Halimasch befallen wurden und dadurch eingestürzt sind und Verjüngungskegel gebildet haben. Das Forstamt greift an dieser Stelle nicht ein.

Das #Dachtelfeld heisst übrigens Dachtelfeld weil es früher wirklich ein Feld war, eine Hochebene. Das ist die Stelle an der die #Sachsen unter #Widukind die #Franken unter #Karl dem Großem zurückgeschlagen haben (ca 770 n.Chr.) was zum #Blutgericht zu #Verden geführt hat (siehe auch Heinrich Himmlers #Sachsenhain zu diesem geschichtlichem Thema). Das komplette Dachtelfeld ist heute Mischwald, allerdings nachträgliche Forstfläche, kein Naturwald, was man dem Wald auch nach verlassen des Naturwaldes im Kontrast deutlich anmerkt.

Wir bekommen demnächst wohl auch einen neuen Förster der das einmalige Amt des Naturwaldförsters innehaben wird, den Herrn Roman Spenner. Das ist unter anderem dem Umstand geschuldet das wir soviel Naturwald haben. Ungefähr 2200 ha Naturwald, nach dem Harz mit ca 6500 ha Niedersachsens größte Naturwaldfläche.

Der Hohenstein an sich ist ein großer Jurablock der durch #Salztektonik also nicht durch geologische sondern durch chemische Prozesse Senkung und Hebung von Teilen des Deisters und Süntels erfahren hat. Er besteht aus einem kalkhaltigem basenreichem Ausgangsgestein. Das Klima ist luftfeucht und kühl und wir haben hier aufgrund der Geologie eine hohen Zahl von Schluchtenwäldern die eigene Mikroökosysteme bilden. Ansässige Pflanzen sind zum Beispiel die Mondviole, die Hirschzunge, der dornige Schildfarn, der zerbrechliche Blasenfarn und andere. Eine seltene Mutation die ansonsten nur noch an einem Ort in Frankreich vorkommt ist die korkenzieherartig gewundene und verdrehte #Süntelbuche auch #Hexenbuche oder #Teufelsbuche genannt. Dazu kommen Echte Schlüsselblume, Schwalbenwurz, Salomonssiegel, blauroter Steinsamen, Fingeregge und Orchidee sowie Alant auch Odinsauge genannt.

Die Trockenheit im Jahr 2018 ist dem Wald anzumerken, die Trockenheit gefährdet direkt dne ansässigen Buchenwald der er es gerne feucht hat, eine zu starke Trockenheit würde den Buchenwald abtöten (demnach ist das derzeitige Aprilwetter ein Segen für unseren Wald). An den großen Felsen treten Klimaextreme auf zwischen feucht und trocken, dunkel und lichtdurchflutet, windgeschützt und windgebeutelt.

menschlicher Einfluss

Die #Bejagung bleibt im Naturwald erhalten, ein Argument ist die afrikanische Schweinepest die die Wildschweine befallen kann, allerdings geht das Bejagungskonzept in Richtung natürliche Regulierung durch Wolf und Luchs.

Der Buchenwald bedarf keiner künstlichen #Verjüngung, Habitatbäume entstehen auf natürliche Art, zusätzlich zu den Habitatzonen an Steinbrüchen und Felsklippen.

Eine Erweiterung des nahegelegenen #Steinbruch in Richtung #Totental ist ökologisch wegen der besonderen Schutzwürdigkeit dieser Zone untragbar und wird deswegen von der Forstverwaltung vehement abgelehnt.

Die #Umkehr der gesetzlichen #Naturschutzverordnung durch die #Politik ist möglich, aber im politischen Prozess schwer. Das Nutzungskonzept allerdings unterliegt den hiesigen #Landesforsten

Ich hoffe alles korrekt und halbwegs vollständig wiedergegeben zu haben. Ich war die ganze Zeit parallel am Mitschreiben.

Mein Fazit

Ich habe ja null Vertrauen in Politik und Staat, war aber sehr positiv vom Engagement und der Einsatzbereitschaft der Landesregierung und der niedersächsischen Landesforstbehörde beeindruckt. Man hat hier lange vor #Extinctionrebellion und #FridaysforFuture etwas für den Erhalt einer ursprünglichen Natur und dem Erhalt der Arten getan und das in einer Gegend in der wir permanent #Antikernkraft Demonstrationen haben wegen der #Castor Transporte vom #Kernkraftwerk #Grohnde aus. Ich kann den von meinem Haus die Kondenssäulen der Kühltürme sehen. Eine Initiative in Richtung Kernkraft um dort die Gemüter zu beruhigen hätte man eher erwartet.

Was die Landesforstbehörde hier geschaffen hat halte ich für unbedingt unterstützenswert aber noch ausbaufähig. Allerding muss ich dazu sagen das ich extrem durch Natur hier zuhause verwöhnt bin. Wie man hier sagt, wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen. Für den Brandenburger mit seinen Agrarwüsten und Baumplantagen muss das hier wie der reinste #Urwald aussehen, wie die typische deutsche #Heimatidylle . Für uns ist das einfach zuhause.
Meiner Meinung nach sollten wir im #Weserbergland diesen ökologischen Standort weiterausbauen und hier maßgeblich Vorarbeit in ökologischer Flächenhaltung zeigen. Ich sehe das nicht als Verlust sondern eher als Gewinn, aber das ist halt alles eine Frage des Standpunkts und Blickwinkels.
 
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Mitschrift eines Vortrags des Forstbeamten der Landesforstbehörde Niedersachsen Christian Weigel über das Konzept der niedersächsischen Landesforsten über den #Urwald von Morgen

Gastgeber war der #Heimatschutzbund #HessischOldendorf, stattgefunden hat die Veranstaltung am Donnerstag, den 16.05. um 19:30 in Hessisch Oldendorf.

Der Altersdurchschnitt der Zuhörer war zwischen 55 und 65 Jahren. Mit meinen 40 Jahren war ich wohl mit Abstand fast der Jüngste.

Die Bundesratsinitiative Biodiversität war unter anderem vertreten auf Konferenzen in Rion und Bonn, das Thema war, was kann die erste Welt machen um #Biodiversität und #natürlicheLebensräume zu erhalten und zu fördern. Bund und Länder sind grosse Flächeneigner. Zu diesen Flächen gehören eben nicht nur Waldflächen sondern auch Heideland, Flüsse und Auen, Meer und Küste (siehe Wattenmeer) und Heideland zum Beispiel. Der Wald ist in der Biodiversitätsstrategie nur ein Thema unter mehreren.
Derzeit sind 5% aller staatlichen Wälder Naturwald. Geplant ist die Erhöhung der Naturwaldfläche in Staatsforsten in Niedersachsen auf 10%, wobei eine Enteignung von Privateigentum nicht angedacht ist. Viele der Wälder vor unseren Haustüren sind Baumplantagen und keine echten Ökosysteme, das muss man dabei berücksichtigen.

Die LÖWE Initiative der Niedersächsischen Landesforsten (Langfristige Ökologische Wald Entwicklung) findet hier vor Ort im Süntel bereits seit 27 Jahren statt und bietet ein hohes Maß an Diversität, aber auch an Zugehörigkeitsgefühl. Der Süntel wie der Ith sind für die Anwohner eben keine Plantage sondern ein Stück Heimat. Ideengebend dafür waren wohl Christoph Wagner (1908) und Herbert Hesmer (1934) die eine frühe Förderung vereinzelter Waldstücke hin zu Naturwaldparzellen vor allem zur Erforschung der natürlichen Vorgänge in der Biosphäre Wald. Impulse gegen das Waldsterben kamen aus dem Solling von Ulbricht (1988). Einige von den hier Lesenden könenn sich vielleicht nicht erinnern weil sie zu klein waren oder noch nicht geboren, aber wir hatten in den 80ern ein krasses Problem mit absterbenden Wäldern durch sauren Regen und starke Umweltverschmutzung einerseits und der sehr starken Ausprägung der Wälder zu forstwirtschaftlichen Monokulturen andererseits. Nadelgehölze sind eigentlich viel weiter nördlich in Europa zu finden, Deutschland ist ursprünglich ein Laubbaumstandort.

Teile der LÖWE Strategie umfassen standortgerechte Baumwahl, Bodenschutz, Laub- und Mischwaldvermehrung, ökologische Verträglichkeit, Naturverjüngung, Rücksichtnahme auf das Waldgefüge, Erhaltung alter Bäume seltener Tiere und Pflanzen, Konzeption von Waldschutzgebieten und Sonderbiotopen (nicht zwangsläufig vollständige Auflistung).
Zu beobachten ist mittlerweile am Standort Süntel die Rückkehr gefährdeter Arten wie Kranich, Storch, Wanderfalke, Uhu, Mittelspecht, Seeadler, Wolf, Luchs, Wildkatze, Fischotter und der Eremit, ein Käfer der sich von verottendem Eichenholz ernährt. Aus eigener Beobachtung kann ich noch Kolkraben anfügen, sowie Milane. Störche nisten sogar direkt in Hessisch Oldendorf. Übrigens. #funfact am Rande. Spechte quaken.

Die Waldfläche der Landesforstbehörde beträgt 329500ha, neues Ziel ist eine Erhöhung der Fläche um 10%. Das größte #Habitat ist der #Harz der in der Vergangenheit durch #Bergbau zweimal komplett durchgehend entwaldet wurde und mit Nadelgehölzen wiederaufgeforstet wurde. Der Hohenstein ist mittlerweile zusammenhängendes Schutzgebiet seit 2017 und eines der ältesten Naturschutzgebiete in Niedersachsen. Heimische Tierarten sind neben Rot- und Schwarzwild (Massen) Falken, Uhus und Luchse. Ein Horst Seeadler hat hier vor Ort 3 Jungtiere erbrütet und flügge gemacht. Der Naturwald macht momentan 80% des Süntels aus.

Durch die wirtschaftliche Nichtnutzung entgehen der hiesigen Forstwirtschaft 1.6 Millionen Euro jährlich, später wird dieser Umsatzverlust auf 12 Millionen Euro jährlich anwachsen. Ich habe den Einwand hervorgebracht das der finanzielle Schade der Forstwirtschaft in Form von Einnahmen im Tourismus- und Gastronomiebereich wieder in die Kassen kommen, das Dumme ist nur, das das eben andere Pötte ist und man auch von den Landesforstbehörden erwartet das sie wirtschaftlich und gewinnorientiert arbeiten. Es sind in der Form eben staatliche Produktionsbetriebe die ihr Existenzrecht in Umsatz und Gewinn aufzeigen müssen. Leider gibt es keinen Schlüssel dafür den Erhalt der Natur finanziell als Posten aufzurechnen.

Die #Forschung am Naturwald Süntel sollen übrigens zur naturnahen ökologischen Bewirtschaftung von Forstflächen genutzt werden, insofern profitiert nicht nur das ausgeschrieben Schutzgebiet davon sondern auch alle Forstwirtschaften die mit den Erkenntnissen aus der Forschung am Naturwald profitieren.

Nach wie vor befinden wir uns in einer #Kulturlandschaft. Das #Weserbergland ist Naherholungsgebiet, insofern bleibt eine Wegenutzung für den Tourismus erhalten und auch in Zukunft vorgesehen auch wenn die Wegesicherheit im Naturwald nur eingeschränkt erreichbar ist. Es wird mit Schildern darauf hingewiesen das das Betreten der Naturwaldflächen auf eigene Gefahr geschieht. Es liegt nicht nur Totholz im Bodenbereich und blockiert zeitweise die Wege, auch sind diese eben teilweise rutschig und schlammig und es besteht immer die Gefahr das absterbendes Totholz herabfällt und Personen verletzt. Abseits der Wege wird fallendes Totholz nicht geräumt und bleibt für den Verottungsprozess vor Ort liegen, wie zum Beispiel mehrere Buchen die durch den #Halimasch befallen wurden und dadurch eingestürzt sind und Verjüngungskegel gebildet haben. Das Forstamt greift an dieser Stelle nicht ein.

Das #Dachtelfeld heisst übrigens Dachtelfeld weil es früher wirklich ein Feld war, eine Hochebene. Das ist die Stelle an der die #Sachsen unter #Widukind die #Franken unter #Karl dem Großem zurückgeschlagen haben (ca 770 n.Chr.) was zum #Blutgericht zu #Verden geführt hat (siehe auch Heinrich Himmlers #Sachsenhain zu diesem geschichtlichem Thema). Das komplette Dachtelfeld ist heute Mischwald, allerdings nachträgliche Forstfläche, kein Naturwald, was man dem Wald auch nach verlassen des Naturwaldes im Kontrast deutlich anmerkt.

Wir bekommen demnächst wohl auch einen neuen Förster der das einmalige Amt des Naturwaldförsters innehaben wird, den Herrn Roman Spenner. Das ist unter anderem dem Umstand geschuldet das wir soviel Naturwald haben. Ungefähr 2200 ha Naturwald, nach dem Harz mit ca 6500 ha Niedersachsens größte Naturwaldfläche.

Der Hohenstein an sich ist ein großer Jurablock der durch #Salztektonik also nicht durch geologische sondern durch chemische Prozesse Senkung und Hebung von Teilen des Deisters und Süntels erfahren hat. Er besteht aus einem kalkhaltigem basenreichem Ausgangsgestein. Das Klima ist luftfeucht und kühl und wir haben hier aufgrund der Geologie eine hohen Zahl von Schluchtenwäldern die eigene Mikroökosysteme bilden. Ansässige Pflanzen sind zum Beispiel die Mondviole, die Hirschzunge, der dornige Schildfarn, der zerbrechliche Blasenfarn und andere. Eine seltene Mutation die ansonsten nur noch an einem Ort in Frankreich vorkommt ist die korkenzieherartig gewundene und verdrehte #Süntelbuche auch #Hexenbuche oder #Teufelsbuche genannt. Dazu kommen Echte Schlüsselblume, Schwalbenwurz, Salomonssiegel, blauroter Steinsamen, Fingeregge und Orchidee sowie Alant auch Odinsauge genannt.

Die Trockenheit im Jahr 2018 ist dem Wald anzumerken, die Trockenheit gefährdet direkt dne ansässigen Buchenwald der er es gerne feucht hat, eine zu starke Trockenheit würde den Buchenwald abtöten (demnach ist das derzeitige Aprilwetter ein Segen für unseren Wald). An den großen Felsen treten Klimaextreme auf zwischen feucht und trocken, dunkel und lichtdurchflutet, windgeschützt und windgebeutelt.

menschlicher Einfluss

Die #Bejagung bleibt im Naturwald erhalten, ein Argument ist die afrikanische Schweinepest die die Wildschweine befallen kann, allerdings geht das Bejagungskonzept in Richtung natürliche Regulierung durch Wolf und Luchs.

Der Buchenwald bedarf keiner künstlichen #Verjüngung, Habitatbäume entstehen auf natürliche Art, zusätzlich zu den Habitatzonen an Steinbrüchen und Felsklippen.

Eine Erweiterung des nahegelegenen #Steinbruch in Richtung #Totental ist ökologisch wegen der besonderen Schutzwürdigkeit dieser Zone untragbar und wird deswegen von der Forstverwaltung vehement abgelehnt.

Die #Umkehr der gesetzlichen #Naturschutzverordnung durch die #Politik ist möglich, aber im politischen Prozess schwer. Das Nutzungskonzept allerdings unterliegt den hiesigen #Landesforsten

Ich hoffe alles korrekt und halbwegs vollständig wiedergegeben zu haben. Ich war die ganze Zeit parallel am Mitschreiben.

Mein Fazit

Ich habe ja null Vertrauen in Politik und Staat, war aber sehr positiv vom Engagement und der Einsatzbereitschaft der Landesregierung und der niedersächsischen Landesforstbehörde beeindruckt. Man hat hier lange vor #Extinctionrebellion und #FridaysforFuture etwas für den Erhalt einer ursprünglichen Natur und dem Erhalt der Arten getan und das in einer Gegend in der wir permanent #Antikernkraft Demonstrationen haben wegen der #Castor Transporte vom #Kernkraftwerk #Grohnde aus. Ich kann den von meinem Haus die Kondenssäulen der Kühltürme sehen. Eine Initiative in Richtung Kernkraft um dort die Gemüter zu beruhigen hätte man eher erwartet.

Was die Landesforstbehörde hier geschaffen hat halte ich für unbedingt unterstützenswert aber noch ausbaufähig. Allerding muss ich dazu sagen das ich extrem durch Natur hier zuhause verwöhnt bin. Wie man hier sagt, wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen. Für den Brandenburger mit seinen Agrarwüsten und Baumplantagen muss das hier wie der reinste #Urwald aussehen, wie die typische deutsche #Heimatidylle . Für uns ist das einfach zuhause.
Meiner Meinung nach sollten wir im #Weserbergland diesen ökologischen Standort weiterausbauen und hier maßgeblich Vorarbeit in ökologischer Flächenhaltung zeigen. Ich sehe das nicht als Verlust sondern eher als Gewinn, aber das ist halt alles eine Frage des Standpunkts und Blickwinkels.
 
"Die EU-Kommission hat die Bürgerinitiative 'Rettet die Bienen' angenommen. EU-Bürger können ab Ende des Monats ... unterschreiben."
https://www.dw.com/de/unterschriftensammlung-zum-schutz-von-bienen-startet-europaweit/a-48748798?maca=de-rss-de-all-1119-xml-atom
#Bienen #Biodiversität #savethebees #WildblumenStattRasen #Insektensterben #Natur
 
"Die EU-Kommission hat die Bürgerinitiative 'Rettet die Bienen' angenommen. EU-Bürger können ab Ende des Monats ... unterschreiben."
https://www.dw.com/de/unterschriftensammlung-zum-schutz-von-bienen-startet-europaweit/a-48748798?maca=de-rss-de-all-1119-xml-atom
#Bienen #Biodiversität #savethebees #WildblumenStattRasen #Insektensterben #Natur
 
In den letzten Stunden reduziert man die #Maßnahmen zum Artenschutz auf die des Klimaschutzes. Ich befand das jetzt SEHR kurz gedacht. Zum Glück habe ich eine Darstellung von Deutschlandradio gefunden, die etwas genauer beschreibt, was für einen Tiefgang wir haben und das es eben viel weiter gehen muss als "nur" die #Klimaschutzmaßnahmen.
Die biologische Vielfalt ist ein bisschen komplexer als der Klimawandel, weil wir es mit verschiedenen Ebenen zu tun haben. Man kann es sicher am einfachsten fassen mit dem Begriff #Vielfalt der Natur, also Vielfalt der Arten, aber auch Vielfalt der Lebensräume. Wenn wir die ruinieren, dann haben wir ein Problem.
#Artensterben #Biodiversität #UN-Bericht
Bericht zur globalen Biodiversität - "Es geht ans Eingemachte, bis hin zur Änderung unseres Lebensstils" #Maßnahmen zum Artenschutz #Vielfalt der Natur
 
In den letzten Stunden reduziert man die #Maßnahmen zum Artenschutz auf die des Klimaschutzes. Ich befand das jetzt SEHR kurz gedacht. Zum Glück habe ich eine Darstellung von Deutschlandradio gefunden, die etwas genauer beschreibt, was für einen Tiefgang wir haben und das es eben viel weiter gehen muss als "nur" die #Klimaschutzmaßnahmen.
Die biologische Vielfalt ist ein bisschen komplexer als der Klimawandel, weil wir es mit verschiedenen Ebenen zu tun haben. Man kann es sicher am einfachsten fassen mit dem Begriff #Vielfalt der Natur, also Vielfalt der Arten, aber auch Vielfalt der Lebensräume. Wenn wir die ruinieren, dann haben wir ein Problem.
#Artensterben #Biodiversität #UN-Bericht
Bericht zur globalen Biodiversität - "Es geht ans Eingemachte, bis hin zur Änderung unseres Lebensstils" #Maßnahmen zum Artenschutz #Vielfalt der Natur
 
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