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Die Sardinen - neue politische Kuschelbewegung aus Italien


Neue politische Bewegungen hat es in Deutschland in den vergangenen Jahren wahrlich genügend gegeben - von unerträglich rechts (#Pegida) bis zum Scheitern verdammt links (#Aufstehen). Es hat jedoch auch Bewegungen wie #PulseOfEurope oder #FridaysForFuture gegeben, die bewusst versucht haben, sich ideologisch nicht so genau zu verorten. Und von derartigen Bewegungen entstehen neuerdings immer mehr. Nicht nur in Deutschland. Es ist mindestens ein europäischer Trend. Protest, der aus einer eigentlich weitgehend unideologischen Mitte heraus kommt. Protest gegen die Freiheiten, die dem fortschreitenden Extremismus gelassen werden, Protest gegen (ideologisch bedingte) Reformstaus, und Protest gegen eine politische Elite, die den Bezug zum demokratischen Souverän verloren hat.

In #Italien ist gerade wieder so eine Bewegung entstanden. Noch ist unklar, wie weit sie es bringen wird, und welches Profil sie letztendlich hat. Sie nennen sich "die Sardinen" ("las sardinas"). Markenzeichen: so eng geballt zusammenhaltend auftretend, dass kein Durchkommen ist von außen. Aber auch mit der Nebenbedeutung: "die Masse machts". Die Forderungen sind moderat, aber aus heutiger Sicht leider umstürzlerisch: die Politik soll wieder ganz normal mit den Bürgern reden und Politik für sie machen, und der ganze Populismus mit seinen Kampagnen und seinen Fake-News soll sich zum Teufel scheren.
#Pegida) #Aufstehen) #PulseOfEurope #FridaysForFuture #Italien Gesellschaft (x) Politik (x)

 
Bild/Foto

💙🇪🇺 Danke an alle, die uns unterstützt haben. Danke auch an Werner und Hans, die uns stets im Hintergrund unterstützt haben. Besonderer Dank an das Filmteam @ahmannschlieker ! 💙🇪🇺 #diesmalwaehleich #diesmalwähltkreissteinfurt #epindeutschland #ep2019 @kreis_steinfurt @sarylie @jugendmachtpolitik #jugendfüreuropa #jugendbeteiligung #thistimeimvoting #thistimeimvotingeu #pulseofeurope #pulseofeuroperheine #fridaysforfuture @alea_9 @erikschlieker @nico_ahmann @stbrheine @sjr_rheine @tssteinfurt @bkrheine @sarylie #meyouwefornrw #miteinanderfürmorgen

 

Did you hear what I just said? Is my English OK? Is the microphone on?


"Haben Sie gehört, was ich gerade gesagt habe? Ist mein Englisch in Ordnung? Ist das Mikrofon an?" Das ist kein eins-zwei-drei-test-Check vor einem Live-Konzert, sondern eine neue Figur im rhetorischen Repertoire von #GretaThunberg - bei der Rede, die sie heute vor dem britischen House of Parliament gehalten hat. Der Guardian war so nett den kompletten Redetext zu veröffentlichen (siehe Link unten).

Abgesehen von dieser neuen Rhetorik-Figur findet sich in der Rede vieles im Wortlaut wieder, das alle, die nun schon mehrere Reden von ihr mitbekommen haben, längst kennen. "Greta hat eigentlich schon alles gesagt, nur noch nicht überall", meinte dazu jemand sinngemäß auf Twitter. Was soll sie auch anderes sagen? Das ist nun mal ihre Botschaft, und es ist ihre (selbst gewählte oder vom Publikum erwartete) Rolle bei all diesen Auftritten. Immerhin deutet sie an, was diese Botschaft letztlich alles impliziert, und was aber in gegenwärtigen parlamentarischen Kreisen durch die Bank als indiskutabel gilt - etwa die Ersetzung der gewinnbasierten (kapitalistischen) Wirtschaftsform durch eine kreislaufbasierte Wirtschaftsform. Doch diese Konsequenzen müssen andere fordern und auf die politische Agenda bringen.

Im Laufe des Sommers werden sich wohl mehrere neuere Protestbewegungen koordinieren, wie etwa #FridaysForFuture und #ExtinctionRebellion. Es wäre aber gut, wenn auch Protestbewegungen dazu stoßen würden, die stärker die finanzpolitischen und sozialen Aspekte des notwendigen Umdenkens vertreten. Also #Occupy, #Aufstehen, #Unteilbar, #PulseOfEurope und wie sie alle heißen.