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Items tagged with: Philosophie


 

Die Verwirrung


"(...) Das Volk der Dichter und Denker hat eine Regierung, die Verantwortung für diejenigen übernimmt, die nichts oder nur wenig zu den Belangen des Volkes beitragen. Sie ist bereit, die Zeche für die Verwerfungen zu bezahlen, die die individuellen Interessen einiger Weniger verursacht haben."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2020/01/18/fff-eine-bewegung-und-schlechte-zeichen/

#Ökologie #Denker #Dichter #Philosophie #Deutschland #FFF #Ökobewegung #sozialeFrage
FFF: Eine Bewegung und schlechte Zeichen

 

Die Verwirrung


"(...) Das Volk der Dichter und Denker hat eine Regierung, die Verantwortung für diejenigen übernimmt, die nichts oder nur wenig zu den Belangen des Volkes beitragen. Sie ist bereit, die Zeche für die Verwerfungen zu bezahlen, die die individuellen Interessen einiger Weniger verursacht haben."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2020/01/18/fff-eine-bewegung-und-schlechte-zeichen/

#Ökologie #Denker #Dichter #Philosophie #Deutschland #FFF #Ökobewegung #sozialeFrage
FFF: Eine Bewegung und schlechte Zeichen

 

Zurück zum Urvertrauen


„(...) Haben wir es noch nötig zu sterben? Oder sterben wir nur, weil wir glauben, dass wir es müssen? Sollten wir nicht lieber leben lernen – denn richtig leben wird sterben überflüssig machen."

Link zum Essay von Dirk C. Fleck:
https://neue-debatte.com/2020/01/18/daemon-der-anmut-kuehnheit-und-unserer-verschweinzten-wirklichkeit/

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#Philosophie #Dasein #Sein #Geist #Denken #Bildung #Menschlichkeit #Leben #Existenz
Dämon der Anmut, Kühnheit und unserer „verschweinzten“ Wirklichkeit

 

Der Tod


"Später Herbst, ein Felsloch, der Eingang des Hades am Kap Matapan, dem Totenreich der antiken Unterwelt. Es gibt kaum eine bessere Kulisse für ein Nachdenken über unseren Umgang mit Tod und Trauer."

Link zu unserem Archiv und dem Essay von Wolf Reiser:
https://neue-debatte.com/2018/11/25/ueber-die-kunst-mit-trauer-und-tod-zu-leben/

#Gesellschaft #Angst #Tod #Leben #Dasein #Sein #Philosophie #Anfang #Ende
Über die Kunst mit Trauer und Tod zu leben

 

Grundsätzliches


"Wir sind für die Freiheit, wie es viele, wenn nicht praktisch alle sind. Aber dann, wenn unsere Gesellschaft doch behauptet, auf dem Prinzip der Freiheit zu basieren, wieso befinden wir uns in Konflikt mit ihr und werden wir es immer sein? (...)"

Link zum Essay: https://neue-debatte.com/2020/01/13/freiheit-man-ist-entweder-frei-oder-man-ist-es-nicht/

#Freiheit #Unfreiheit #Herrschaft #Macht #Sklaverei #Philosophie
Freiheit – „Man ist entweder frei, oder man ist es nicht.“

 

Aus der Reihe „philosophische Rasiermesser“


Hitchens Rasiermesser
„Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden“

Hanlons Rasiermesser
„Geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Dummheit genügt“

Ockhams Rasiermesser
„Von mehreren möglichen Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen“

Humes Rasiermesser
„Wenn die [aus einer Theorie] vorhergesagten Effekte nicht ausreichen, um einen Effekt zu erklären, muss diese [Theorie]entweder als Erklärung verworfen werden oder nur in dem Umfang angepasst werden, dass [die Theorie] den Effekt erklärt.“

Alders Rasiermesser
„Wenn etwas nicht durch ein Experiment oder Beobachtung belegt werden kann, ist es nicht wert darüber zu diskutieren.“

Gricesches semantisches Rasiermesser
„[Aussagen und Implikationen] sollen nicht über die Notwendigkeit hinaus multipliziert werden.“

Scopies Rasiermesser
„Argumente, welche mittels des Zitierens von besonders unseriöser Quellen belegt werden, können ignoriert werden“

... weitere, die nicht direkt „Rasiermesser“ im Titel tragen, aber trotzdem zu diesen mitgezählt werden ...

Poppers Falsifizierungsprinzip
„Ein empirisch-wissenschaftliches System muss an der Erfahrung scheitern können.“

Sagan Standard
„Außergewöhnliche Aussagen benötigen einen außergewöhnlichen Beweis.“
welcher von Marcello Truzzi stammt und durch Carl Sagan bekannt wurde

https://de.wikipedia.org/wiki/Hitchens%E2%80%99_Rasiermesser https://de.wikipedia.org/wiki/Hanlon%E2%80%99s_Razor https://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser https://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus https://de.wikipedia.org/wiki/Rasiermesser_(Philosophie)

#Wissen #Infonauten #Philosophie

 

Über Taten zur Veränderung


Strategisch und taktisch zu erkämpfende notwendige Veränderungen hin zu sozial gerechten, ökologisch vertretbaren und fortschrittlich produktiven Gesellschaftsverhältnissen, sollen hier grob skizziert und zur Diskussion gestellt werden.

Link zum Beitrag von Frank Nöthlich
https://neue-debatte.com/2020/01/08/grob-skizziert-tat-veraenderung-freiheit/

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#Philosophie #Gesellschaft #Perspektive
Grob skizziert: Tat, Veränderung, Freiheit

 

Das Sein


"(...) Von Urbeginn an starben Menschen, Tiere und Pflanzen dahin wie Schaumkronen auf dem Meer. Wir leben aus dem Nachlass Verstorbener und erleben uns inmitten von Todeskandidaten. Was machen wir also für ein Aufhebens um uns? An dieser Stelle passt das Goethe-Wort wie die Faust aufs Auge: „Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.“

Link zum Essay von Dirk C. Fleck:
https://neue-debatte.com/2020/01/05/unsere-koerper-leben-und-sterben-in-uns/

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#Leben #Sterben #Dasein #Sein #Philosophie #Mensch #Kreativität #Gestaltung #Hoffnung #Sinn
Unsere Körper leben und sterben in uns

 

Das Sein


"(...) Von Urbeginn an starben Menschen, Tiere und Pflanzen dahin wie Schaumkronen auf dem Meer. Wir leben aus dem Nachlass Verstorbener und erleben uns inmitten von Todeskandidaten. Was machen wir also für ein Aufhebens um uns? An dieser Stelle passt das Goethe-Wort wie die Faust aufs Auge: „Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.“

Link zum Essay von Dirk C. Fleck:
https://neue-debatte.com/2020/01/05/unsere-koerper-leben-und-sterben-in-uns/

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#Leben #Sterben #Dasein #Sein #Philosophie #Mensch #Kreativität #Gestaltung #Hoffnung #Sinn
Unsere Körper leben und sterben in uns

 

Was danach kommt ...


"Der Staat ist keineswegs eine der Gesellschaft von außen aufgezwungene Macht; ebenso wenig ist er die Wirklichkeit der sittlichen Idee, das Bild und die Wirklichkeit der Vernunft, wie Hegel behauptet. Er ist vielmehr ein Produkt der Gesellschaft auf bestimmter Entwicklungsstufe; er ist das Eingeständnis, dass diese Gesellschaft sich in einen unlösbaren Widerspruch mit sich selbst verwickelt, sich in unversöhnliche Gegensätze gespalten hat, die zu bannen sie ohnmächtig ist. (...)"

Link zum Beitrag von Frank Nöthlich:
https://neue-debatte.com/2020/01/03/wo-freiheit-beginnt-echte-werte-und-ein-ende-der-konkurrenz/

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#Gesellschaft #Philosophie #Wirtschaft #Bildung #Wissenschaft #Organisation
Wo Freiheit beginnt: Echte Werte und ein Ende der Konkurrenz

 

Wissen & Praxis


„Was sich überlebt hat, geht auch unter. Und was kommen muss, das kommt.“

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/12/25/historische-relativitaet/

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#Philosophie #Geschichte #Gesellschaft #Wissenschaft #Theorie #Praxis #Bildung #Erkenntnis #Relativität
Historische Relativität

 

Menschliches Wirken


"(...) Entsprechend ist kein „Deal“ mit dem Verursacher zu suchen, sondern die Aufmerksamkeit und Energie ist zu richten auf die Beseitigung der Ursache: die Abschaffung der kapitalistischen Wirtschaftsweise und seiner Begleiterscheinungen."

Link zum Essay von Frank Nöthlich:
https://neue-debatte.com/2019/12/11/eine-philosophie-ueber-dimensionen-menschlichen-wirkens/

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#Gesellschaft #Philosophie #Wende #DDR #BRD #Kapitalismus #Globalisierung #Kapital #Produktionsmittel #Besitz #Verteilung #Ökonomie #Ökologie #Krieg #Frieden
Eine Philosophie über Dimensionen menschlichen Wirkens

 

"... in Zeiten des Wandels ist kein Platz für den idealistischen Geist, der in der Studierstube residiert."


Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/12/04/erasmus-von-rotterdam-und-das-fragile-des-ideals/

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#Bildung #Philosophie #Wissen #Gesellschaft #Literatur
Erasmus von Rotterdam und das Fragile des Ideals

 
Bonjour tout le monde, je suis #nouveauici. Mes centres d'intérêt sont #humanité, #littérature, #musique, #musique, #peinture, #philosophie, #photographie, #poésie, #société et #écologie

Bonjour à tous. Bon, je suis un revenant… mais bien vivant !

 
Bonjour tout le monde, je suis #nouveauici. Mes centres d'intérêt sont #humanité, #littérature, #musique, #musique, #peinture, #philosophie, #photographie, #poésie, #société et #écologie

Bonjour à tous. Bon, je suis un revenant… mais bien vivant !

 

Der Weg in die Zukunft – oder Gott ist eine Maschine


#Philosophie
Der Weg in die Zukunft – oder Gott ist eine Maschine

 

Vor dem Sturm


"(...) In den Diskursen, die zwischen Fragestellern wie Kopernikus, Galilei, Spinoza oder Erasmus und den Hütern der alten Ordnung stattfanden, entfaltete sich trotz drakonischer Gegenwehr des Alten eine Atmosphäre, die als entspanntes Lachen vor dem großen Sturm beschrieben werden kann. Den Fragestellern folgten die Spötter, den Spöttern die Revolutionäre."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/11/18/fragensteller-spoetter-und-revolutionaere/

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#Philosophie #Transformation #Wandel #Gesellschaft #Systeme #Konzepte #Bildung
Fragensteller, Spötter und Revolutionäre

 

Leblos


"(...) Das Exotischste vieler Orte ist zumeist der Name, Unbekanntes lässt sich in standardisierten Hotels vermeiden und notfalls helfen Apps, um auf keinen Fall auf Irrwege zu kommen. Das reisende Individuum wird sicher geführt durch das Delirium eines weltumspannenden Konsumtempels."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
neue-debatte.com/2019/11/15/kosmopolitismus-das-auge-des-tigers-und-der-globalisierte-warenmarkt/

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#Konsum #Waren #Markt #Uniformität #Kosmopolitismus #Leere #Sinnlosigkeit #Philosophie #Weltanschauung
Genossenschaft

 

Dirk C. Fleck und Jens Lehrich


Das Unvollkommene ist auch das Besondere an dem Format: noch bis kurz vor dem Dreh wissen beide Protagonisten nicht, worauf das Gespräch hinauslaufen wird. Mensch sein und Mensch sein dürfen: So gedeiht die Salon-Freundschaft vor laufenden Kameras.

Link zum Beitrag: https://neue-debatte.com/2019/11/14/salongespraech-das-dunkle-und-das-licht/

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#Gesellschaft #Soziales #Philosophie #Dialog #Kommunikation #Diskussion #Sein #Dasein #Mensch
Salongespräch: „Das Dunkle und das Licht“

 
Bonjour à tous et à toutes ! Je suis #nouvelleici et j'adore #framasoft et #diaspora. Quelques tag en passant... #maths en #primaire, la #danse, la #philosophie, l'#école-à-la-maison...
Au plaisir !

 
Bonjour à tous et à toutes ! Je suis #nouvelleici et j'adore #framasoft et #diaspora. Quelques tag en passant... #maths en #primaire, la #danse, la #philosophie, l'#école-à-la-maison...
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Daten abgrasen mit Lockes Arbeitstheorie?

Die Vorsitzende von Angela Merkels Digitalrat, Katrin Suder, https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11867878-bundesregierung-digitalrat-chefin-ruft-datenteilen" target="_blank">ruft zum allgemeinen Datensammeln auf:

\[quote\]Die Idee, dass den Deutschen ihre Daten im Sinne eines Dateneigentums gehören könnten, hält Suder für nicht praktikabel. In der FAS verwies sie dabei auf den Philosophen John Locke: "Wer die Arbeit aufwendet, dem gehört der Mehrwert. Aber das Sammeln der Daten ist in den Zeiten des Internet of Things keine Arbeit, ihr Wert entsteht erst bei der Auswertung." \[/quote\]

Nun gut, das Sammeln von Daten hätte auch John Locke nicht als Arbeit angesehen. Ebenso wenig wie das Auswerten von Daten. John Locke hat überhaupt nur von Arbeit im Bereich der Landwirtschaft geschrieben. Die Kernaussage findet sich hier in seinem Werk Second Treatise, Sektion 27:

\[quote\]The labour of his body and the work of his hands, we may say, are strictly his. So when he takes something from the state that nature has provided and left it in, he mixes his labour with it, thus joining to it something that is his own; and in that way he makes it his property.\[/quote\]

Weiter redet Suder in eigener Interpretation:

\[quote\]"In der analogen Welt haben wir feste Regeln", sagte sie der FAS. "Wenn ich in einen Aufzug steige, dann muss ich vorher nicht irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich kann mich darauf verlassen: Der Aufzug ist vom TÜV abgenommen, ich muss mir keine Gedanken machen." Genauso sei es bei digitalen Produkten. "Ich will nicht irgendwelche Klauseln durchlesen, die kein Mensch versteht. Ich will, dass der Gesetzgeber die nötigen Regeln erlässt."\[/quote\]

Das ist das Schöne an so philosophischen Argumentationen: Irgendwann darf man Leuten Aufzüge erklären. Also, Frau Suder: In Aufzügen wird angegeben, was die Höchstlast ist. Und wenn man die überschreitet und dadurch ein Schaden entsteht, muss man dafür bezahlen. Denn durch die Nutzung des Aufzuges habe ich genau diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Man kann nicht einfach so Aufzug fahren, nur weil dieser vom TÜV getestet wurde.

Selbst wenn man Locke richtig interpretierte, dass das Auswerten von Daten, d.i. eine immaterielle Sache, eine Arbeit darstellt, so ist die Datengrundlage selbst von individuellen Menschen hergestellt und mit nichten ein freies Gut. Aber nur von einem freien Gut nimmt Locke an, das hieraus Mehrwert durch individuelle Arbeit entsteht, das Besitztum rechtfertigt. Wenn ich einen Apfelkuchen herstelle mit geklauten Äpfeln vom Nachbarn, die dieser selbst gezüchtet hat, dann besitzt dieser sehr wohl einen Verdienst an diesem Apfelkuchen und nicht nur ich alleine.
#Arbeitstheorie #John Locke #Katrin Suder #Philosophie

 
Daten abgrasen mit Lockes Arbeitstheorie?

Die Vorsitzende von Angela Merkels Digitalrat, Katrin Suder, https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11867878-bundesregierung-digitalrat-chefin-ruft-datenteilen" target="_blank">ruft zum allgemeinen Datensammeln auf:

\[quote\]Die Idee, dass den Deutschen ihre Daten im Sinne eines Dateneigentums gehören könnten, hält Suder für nicht praktikabel. In der FAS verwies sie dabei auf den Philosophen John Locke: "Wer die Arbeit aufwendet, dem gehört der Mehrwert. Aber das Sammeln der Daten ist in den Zeiten des Internet of Things keine Arbeit, ihr Wert entsteht erst bei der Auswertung." \[/quote\]

Nun gut, das Sammeln von Daten hätte auch John Locke nicht als Arbeit angesehen. Ebenso wenig wie das Auswerten von Daten. John Locke hat überhaupt nur von Arbeit im Bereich der Landwirtschaft geschrieben. Die Kernaussage findet sich hier in seinem Werk Second Treatise, Sektion 27:

\[quote\]The labour of his body and the work of his hands, we may say, are strictly his. So when he takes something from the state that nature has provided and left it in, he mixes his labour with it, thus joining to it something that is his own; and in that way he makes it his property.\[/quote\]

Weiter redet Suder in eigener Interpretation:

\[quote\]"In der analogen Welt haben wir feste Regeln", sagte sie der FAS. "Wenn ich in einen Aufzug steige, dann muss ich vorher nicht irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich kann mich darauf verlassen: Der Aufzug ist vom TÜV abgenommen, ich muss mir keine Gedanken machen." Genauso sei es bei digitalen Produkten. "Ich will nicht irgendwelche Klauseln durchlesen, die kein Mensch versteht. Ich will, dass der Gesetzgeber die nötigen Regeln erlässt."\[/quote\]

Das ist das Schöne an so philosophischen Argumentationen: Irgendwann darf man Leuten Aufzüge erklären. Also, Frau Suder: In Aufzügen wird angegeben, was die Höchstlast ist. Und wenn man die überschreitet und dadurch ein Schaden entsteht, muss man dafür bezahlen. Denn durch die Nutzung des Aufzuges habe ich genau diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Man kann nicht einfach so Aufzug fahren, nur weil dieser vom TüV getestet wurde.

Selbst wenn man Locke richtig interpretierte, dass das Auswerten von Daten, d.i. eine immaterielle Sache, eine Arbeit darstellt, so ist die Datengrundlage selbst von individuellen Menschen hergestellt und mit nichten ein freies Gut. Aber nur von einem freien Gut nimmt Locke an, das hieraus Mehrwert durch individuelle Arbeit entsteht, das Besitztum rechtfertigt. Wenn ich einen Apfelkuchen herstelle mit geklauten Äpfeln vom Nachbarn, die dieser selbst gezüchtet hat, dann besitzt dieser sehr wohl einen Verdienst an diesem Apfelkuchen und nicht nur ich alleine.
#Arbeitstheorie #John Locke #Katrin Suder #Philosophie

 
Daten abgrasen mit Lockes Arbeitstheorie?

Die Vorsitzende von Angela Merkels Digitalrat, Katrin Suder, https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11867878-bundesregierung-digitalrat-chefin-ruft-datenteilen" target="_blank">ruft zum allgemeinen Datensammeln auf:

\[quote\]Die Idee, dass den Deutschen ihre Daten im Sinne eines Dateneigentums gehören könnten, hält Suder für nicht praktikabel. In der FAS verwies sie dabei auf den Philosophen John Locke: "Wer die Arbeit aufwendet, dem gehört der Mehrwert. Aber das Sammeln der Daten ist in den Zeiten des Internet of Things keine Arbeit, ihr Wert entsteht erst bei der Auswertung." \[/quote\]

Nun gut, das Sammeln von Daten hätte auch John Locke nicht als Arbeit angesehen. Ebenso wenig wie das Auswerten von Daten. John Locke hat überhaupt nur von Arbeit im Bereich der Landwirtschaft geschrieben. Die Kernaussage findet sich hier in seinem Werk Second Treatise, Sektion 27:

\[quote\]The labour of his body and the work of his hands, we may say, are strictly his. So when he takes something from the state that nature has provided and left it in, he mixes his labour with it, thus joining to it something that is his own; and in that way he makes it his property.\[/quote\]

Weiter redet Suder in eigener Interpretation:

\[quote\]"In der analogen Welt haben wir feste Regeln", sagte sie der FAS. "Wenn ich in einen Aufzug steige, dann muss ich vorher nicht irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich kann mich darauf verlassen: Der Aufzug ist vom TÜV abgenommen, ich muss mir keine Gedanken machen." Genauso sei es bei digitalen Produkten. "Ich will nicht irgendwelche Klauseln durchlesen, die kein Mensch versteht. Ich will, dass der Gesetzgeber die nötigen Regeln erlässt."\[/quote\]

Das ist das Schöne an so philosophischen Argumentationen: Irgendwann darf man Leuten Aufzüge erklären. Also, Frau Suder: In Aufzügen wird angegeben, was die Höchstlast ist. Und wenn man die überschreitet und dadurch ein Schaden entsteht, muss man dafür bezahlen. Denn durch die Nutzung des Aufzuges habe ich genau diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Man kann nicht einfach so Aufzug fahren, nur weil dieser vom TüV getestet wurde.

Selbst wenn man Locke richtig interpretierte, dass das Auswerten von Daten, d.i. eine immaterielle Sache, eine Arbeit darstellt, so ist die Datengrundlage selbst von individuellen Menschen hergestellt und mit nichten ein freies Gut. Aber nur von einem freien Gut nimmt Locke an, das hieraus Mehrwert durch individuelle Arbeit entsteht, das Besitztum rechtfertigt. Wenn ich einen Apfelkuchen herstelle mit geklauten Äpfeln vom Nachbarn, die dieser selbst gezüchtet hat, dann besitzt dieser sehr wohl einen Verdienst an diesem Apfelkuchen und nicht nur ich alleine.
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Daten abgrasen mit Lockes Arbeitstheorie?

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\[quote\]Die Idee, dass den Deutschen ihre Daten im Sinne eines Dateneigentums gehören könnten, hält Suder für nicht praktikabel. In der FAS verwies sie dabei auf den Philosophen John Locke: "Wer die Arbeit aufwendet, dem gehört der Mehrwert. Aber das Sammeln der Daten ist in den Zeiten des Internet of Things keine Arbeit, ihr Wert entsteht erst bei der Auswertung." \[/quote\]

Nun gut, das Sammeln von Daten hätte auch John Locke nicht als Arbeit angesehen. Ebenso wenig wie das Auswerten von Daten. John Locke hat überhaupt nur von Arbeit im Bereich der Landwirtschaft geschrieben. Die Kernaussage findet sich hier in seinem Werk Second Treatise, Sektion 27:

\[quote\]The labour of his body and the work of his hands, we may say, are strictly his. So when he takes something from the state that nature has provided and left it in, he mixes his labour with it, thus joining to it something that is his own; and in that way he makes it his property.\[/quote\]

Weiter redet Suder in eigener Interpretation:

\[quote\]"In der analogen Welt haben wir feste Regeln", sagte sie der FAS. "Wenn ich in einen Aufzug steige, dann muss ich vorher nicht irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich kann mich darauf verlassen: Der Aufzug ist vom TÜV abgenommen, ich muss mir keine Gedanken machen." Genauso sei es bei digitalen Produkten. "Ich will nicht irgendwelche Klauseln durchlesen, die kein Mensch versteht. Ich will, dass der Gesetzgeber die nötigen Regeln erlässt."\[/quote\]

Das ist das Schöne an so philosophischen Argumentationen: Irgendwann darf man Leuten Aufzüge erklären. Also, Frau Suder: In Aufzügen wird angegeben, was die Höchstlast ist. Und wenn man die überschreitet und dadurch ein Schaden entsteht, muss man dafür bezahlen. Denn durch die Nutzung des Aufzuges habe ich genau diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Man kann nicht einfach so Aufzug fahren, nur weil dieser vom TüV getestet wurde.

Selbst wenn man Locke richtig interpretierte, dass das Auswerten von Daten, d.i. eine immaterielle Sache, eine Arbeit darstellt, so ist die Datengrundlage selbst von individuellen Menschen hergestellt und mit nichten ein freies Gut. Aber nur von einem freien Gut nimmt Locke an, das hieraus Mehrwert durch individuelle Arbeit entsteht, das Besitztum rechtfertigt. Wenn ich einen Apfelkuchen herstelle mit geklauten Äpfeln vom Nachbarn, die dieser selbst gezüchtet hat, dann besitzt dieser sehr wohl einen Verdienst an diesem Apfelkuchen und nicht nur ich alleine.
#Katrin Suder #Philosophie

 
Daten abgrasen mit Lockes Arbeitstheorie?

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\[quote\]Die Idee, dass den Deutschen ihre Daten im Sinne eines Dateneigentums gehören könnten, hält Suder für nicht praktikabel. In der FAS verwies sie dabei auf den Philosophen John Locke: "Wer die Arbeit aufwendet, dem gehört der Mehrwert. Aber das Sammeln der Daten ist in den Zeiten des Internet of Things keine Arbeit, ihr Wert entsteht erst bei der Auswertung." \[/quote\]

Nun gut, das Sammeln von Daten hätte auch John Locke nicht als Arbeit angesehen. Ebenso wenig wie das Auswerten von Daten. John Lock hat überhaupt nur von Arbeit im Bereich der Landwirtschaft geschrieben. Die Kernaussage findet sich hier in seinem Werk Second Treatise, Sektion 27:

\[quote\]The labour of his body and the work of his hands, we may say, are strictly his. So when he takes something from the state that nature has provided and left it in, he mixes his labour with it, thus joining to it something that is his own; and in that way he makes it his property.\[/quote\]

Weiter redet Suder in eigener Interpretation:

\[quote\]"In der analogen Welt haben wir feste Regeln", sagte sie der FAS. "Wenn ich in einen Aufzug steige, dann muss ich vorher nicht irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich kann mich darauf verlassen: Der Aufzug ist vom TÜV abgenommen, ich muss mir keine Gedanken machen." Genauso sei es bei digitalen Produkten. "Ich will nicht irgendwelche Klauseln durchlesen, die kein Mensch versteht. Ich will, dass der Gesetzgeber die nötigen Regeln erlässt."\[/quote\]

Das ist das Schöne an so philosophischen Argumentationen: Irgendwann darf man Leuten Aufzüge erklären. Also, Frau Suder: In Aufzügen wird angegeben, was die Höchstlast ist. Und wenn man die überschreitet und dadurch ein Schaden entsteht, muss man dafür bezahlen. Denn durch die Nutzung des Aufzuges habe ich genau diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Man kann nicht einfach so Aufzug fahren, nur weil dieser vom TüV getestet wurde.

Selbst wenn man Locke richtig interpretierte, dass das Auswerten von Daten, d.i. eine immaterielle Sache, eine Arbeit darstellt, so ist die Datengrundlage selbst von individuellen Menschen hergestellt und mit nichten ein freies Gut. Aber nur von einem freien Gut nimmt Lock an, das hieraus Mehrwert durch individuelle Arbeit entsteht, das Besitztum rechtfertigt. Wenn ich einen Apfelkuchen herstelle mit geklauten Äpfeln vom Nachbarn, die dieser selbst gezüchtet hat, dann besitzt dieser sehr wohl einen Verdienst an diesem Apfelkuchen und nicht nur ich alleine.
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\[quote\]Die Idee, dass den Deutschen ihre Daten im Sinne eines Dateneigentums gehören könnten, hält Suder für nicht praktikabel. In der FAS verwies sie dabei auf den Philosophen John Locke: "Wer die Arbeit aufwendet, dem gehört der Mehrwert. Aber das Sammeln der Daten ist in den Zeiten des Internet of Things keine Arbeit, ihr Wert entsteht erst bei der Auswertung." \[/quote\]

Nun gut, das Sammeln von Daten hätte auch John Lock nicht als Arbeit angesehen. Ebenso wenig wie das Auswerten von Daten. John Lock hat überhaupt nur von Arbeit im Bereich der Landwirtschaft geschrieben. Die Kernaussage findet sich hier in seinem Werk Second Treatise, Sektion 27:

\[quote\]The labour of his body and the work of his hands, we may say, are strictly his. So when he takes something from the state that nature has provided and left it in, he mixes his labour with it, thus joining to it something that is his own; and in that way he makes it his property.\[/quote\]

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\[quote\]"In der analogen Welt haben wir feste Regeln", sagte sie der FAS. "Wenn ich in einen Aufzug steige, dann muss ich vorher nicht irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich kann mich darauf verlassen: Der Aufzug ist vom TÜV abgenommen, ich muss mir keine Gedanken machen." Genauso sei es bei digitalen Produkten. "Ich will nicht irgendwelche Klauseln durchlesen, die kein Mensch versteht. Ich will, dass der Gesetzgeber die nötigen Regeln erlässt."\[/quote\]

Das ist das Schöne an so philosophischen Argumentationen: Irgendwann darf man Leuten Aufzüge erklären. Also, Frau Suder: In Aufzügen wird angegeben, was die Höchstlast ist. Und wenn man die überschreitet und dadurch ein Schaden entsteht, muss man dafür bezahlen. Denn durch die Nutzung des Aufzuges habe ich genau diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Man kann nicht einfach so Aufzug fahren, nur weil dieser vom TüV getestet wurde.

Selbst wenn man Locke richtig interpretierte, dass das Auswerten von Daten, d.i. eine immaterielle Sache, eine Arbeit darstellt, so ist die Datengrundlage selbst von individuellen Menschen hergestellt und mit nichten ein freies Gut. Aber nur von einem freien Gut nimmt Lock an, das hieraus Mehrwert durch individuelle Arbeit entsteht, das Besitztum rechtfertigt. Wenn ich einen Apfelkuchen herstelle mit geklauten Äpfeln vom Nachbarn, die dieser selbst gezüchtet hat, dann besitzt dieser sehr wohl einen Verdienst an diesem Apfelkuchen und nicht nur ich alleine.
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Daten abgrasen mit Locks Arbeitstheorie?

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\[quote\]Die Idee, dass den Deutschen ihre Daten im Sinne eines Dateneigentums gehören könnten, hält Suder für nicht praktikabel. In der FAS verwies sie dabei auf den Philosophen John Locke: "Wer die Arbeit aufwendet, dem gehört der Mehrwert. Aber das Sammeln der Daten ist in den Zeiten des Internet of Things keine Arbeit, ihr Wert entsteht erst bei der Auswertung." \[/quote\]

Nun gut, das Sammeln von Daten hätte auch John Lock nicht als Arbeit angesehen. Ebenso wenig wie das Auswerten von Daten. John Lock hat überhaupt nur von Arbeit im Bereich der Landwirtschaft geschrieben. Die Kernaussage findet sich hier in seinem Werk Second Treatise, Sektion 27:

\[quote\]The labour of his body and the work of his hands, we may say, are strictly his. So when he takes something from the state that nature has provided and left it in, he mixes his labour with it, thus joining to it something that is his own; and in that way he makes it his property.\[/quote\]

Weiter redet Suder in eigener Interpretation:

\[quote\]"In der analogen Welt haben wir feste Regeln", sagte sie der FAS. "Wenn ich in einen Aufzug steige, dann muss ich vorher nicht irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich kann mich darauf verlassen: Der Aufzug ist vom TÜV abgenommen, ich muss mir keine Gedanken machen." Genauso sei es bei digitalen Produkten. "Ich will nicht irgendwelche Klauseln durchlesen, die kein Mensch versteht. Ich will, dass der Gesetzgeber die nötigen Regeln erlässt."\[/quote\]

Das ist das Schöne an so philosophischen Argumentationen: Irgendwann darf man Leuten Aufzüge erklären. Also, Frau Suder: In Aufzügen wird angegeben, was die Höchstlast ist. Und wenn man die überschreitet und dadurch ein Schaden entsteht, muss man dafür bezahlen. Denn durch die Nutzung des Aufzuges habe ich genau diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Man kann nicht einfach so Aufzug fahren, nur weil dieser vom TüV getestet wurde.

Selbst wenn man Locke richtig interpretierte, dass das Auswerten von Daten, d.i. eine immaterielle Sache, eine Arbeit darstellt, so ist die Datengrundlage selbst von individuellen Menschen hergestellt und mit nichten ein freies Gut. Aber nur von einem freien Gut nimmt Lock an, das hieraus Mehrwert durch individuelle Arbeit entsteht, das Besitztum rechtfertigt. Wenn ich einen Apfelkuchen herstelle mit geklauten Äpfeln vom Nachbarn, die dieser selbst gezüchtet hat, dann besitzt dieser sehr wohl einen Verdienst an diesem Apfelkuchen und nicht nur ich alleine.
#Katrin Suder #Philosophie

 

Fukuyamas grandioser Fehler


"[...] Was zählt, ist die Entfesselung der Ideologie des freien Marktes. Keine drei Jahrzehnte ist es her, und die Bilanz regt dazu an, schleunigst über Alternativen nachzudenken und den Lauf der Geschichte wieder anzukurbeln."

Link zum Beitrag von Gerhard Mersmann:
https://neue-debatte.com/2019/10/27/gevatter-pauper-tobt-durch-die-strassen-des-planeten/

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#NeueDebatte #Vernunft #Philosophie #Hegel #Fukuyama #Besitz #Chile #Frankreich #Marktwirtschaft #Kapitalismus
Gevatter Pauper tobt durch die Straßen des Planeten

 
Wer sich für #Philosophie interessiert: Diesen DLF-Beitrag zu einem neuen Buch fand ich sehr interessant

 

Der spielende Mensch


"(...) Und was wäre, würden wir nicht neugierig sein? Kurz gesagt: Dann würde es uns Menschen gar nicht geben."

Link zum Essay von Frank Nöthlich:
https://neue-debatte.com/2019/10/17/hallo-neugier-hallo-mensch/

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#NeueDebatte #Philosophie #HomoSapiens #HomoLudens #HomoFaber
Hallo Neugier, hallo Mensch!

 
📺 ARTE.DE - #Philosophie - Sind wir bereit für die #Katastrophe?
Ist es sinnvoll, Menschen mit Katastrophenszenarien wachzurütteln? Allzu drastische Panikmache stößt meist auf Ablehnung und diskreditiert die Politik. Aber lässt sich Katastrophenangst nicht auch positiv nutzen? Mit Moderator Raphaël Enthoven diskutieren die Politikwissenschaftlerin Anne Rumin sowie Forschungsleiter und Psychoanalytiker Pierre-Henri Castel.
https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/084000/084700/084743-016-A_SQ_0_VA-STA_04566601_MP4-2200_AMM-PTWEB_1Dugi15sn4T.mp4

 
Gegen den Klimawandel – Wo endet der zivile Ungehorsam? #Sternstunde #Philosophie - SRF Kultur

"Nach den Schüler-Protesten #FridaysforFuture kommt nun die Bewegung #ExtinctionRebellion. Sie fordern in spektakulären Aktionen sofortige Massnahmen gegen den #Klimawandel und rufen die ganze Gesellschaft zu zivilem Ungehorsam auf. Beginnt die Veränderung der Welt auf der Strasse?"

"Der Sozialphilosoph #RobinCelikates ist ein ausgewiesener Kenner des Zivilen Ungehorsams."

https://invidio.us/watch?v=UOqSVOsjdt0

 

Der verbotene Raum


"(...) Da ist dieser reiche Kerl namens Blaubart. Er lebt in einem Schloss. Er heiratet diese junge Frau aus dem Dorf und bringt sie auf das Schloss. [...] Er sagt: „Hey Baby, du darfst im Schloss überall hingehen, wo du möchtest, es ist jetzt dein Zuhause. Aber gehe nicht in meine Männerhöhle."

Link zum Essay von Margaret Killjoy:
https://neue-debatte.com/2019/10/11/im-schatten-von-blaubarts-schloss/

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#NeueDebatte #Philosophie #Revolution #Gesetz #Recht #Justiz #Regeln #Normen #Verantwortung #Gemeinschaft #Opfer #Täter #Macht #Herrschaft #Kultur #Bildung
Im Schatten von Blaubarts Schloss

 

Cyborg


(...) Wie wird es aussehen, das Wunschkind der Zukunft? Gehen wir auf eine Cyborgisierung des Menschen zu? Die Bezeichnung „Cyborg“ ist eine Abkürzung von „cybernetic organism“ und beschreibt eine informations-, gen- und/oder biotechnische Rekonstruktion des Menschen, um Krankheiten zu heilen, Leben zu verlängern oder ihn besser an eine neue Umwelt (oder die Bedingungen des Kapitalismus!) anzupassen.

Link zum Beitrag von Heike Knops:
https://neue-debatte.com/2019/10/04/quo-vadis-homo-spiens-die-entwertung-menschlichen-lebens/

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#NeueDebatte #Gesellschaft #Transhumanismus #Leben #Dasein #Technologie #Ethik #Moral #Widerstand #System #Philosophie
Quo vadis homo s@piens? – Die Entwertung menschlichen Lebens

 
Es gibt keine Trennung

Die Natur als Ganze ist bereits das Paradigma eines Haushalts der Gemeingüter.
Nichts in ihr ist Monopol, alles ist Open Source.


Der Biologe und Philosoph Andreas Weber schreibt seit einigen Jahren von einem radikalen Ansatz des Umdenkens im Hinblick auf unseren Platz in der Welt und dem Umgang mit ihr und unserem Leben darin.
Er hat in einem Plädoyer im SWR seine Sicht selbst dargestellt:
Zurück zur beseelten Natur - Plädoyer für einen Perspektivwechsel

Oder zum Download der mp3-Datei hier

Andreas Weber spricht mir mit diesem Plädoyer aus dem Herzen, denn er erzählt von etwas, das ich schon als Kind wusste, es jedoch unterwegs im Leben immer wieder mal vergas.
Inzwischen vergesse ich es nicht mehr und hoffe, es werden immer mehr, die es auch nicht mehr vergessen können.

Bild/Foto

In der Zeitschrift Oya in Oya 01/2010 können wir dazu weiter lesen:

' Das Streben nach Freiheit scheint die einzige Maxime der Menschen zu sein, nichts darf die Freiheit in Frage stellen. Der Philosoph und Biologe Andreas Weber zeigt, dass Freiheit von kurzer Dauer ist, wenn sie nicht der Verbundenheit mit dem mehr-als-menschlichen Leben entspringt. Die Idee der Gemeingüter, ein von allen geteiltes Leben, fordert uns heraus, das Paradox von Freiheit und Verbundenheit zu integrieren.

Ein Satz bildet den Gravitationspunkt unserer Epoche des haltlosen Fortschritts. Er lautet: »Im Zweifel für den Menschen.« Diese Grundüberzeugung eint bis heute alle Lager. Sie leitet die Post-Kapitalisten, in deren Augen die gesamte Biogeosphäre eine Ressource für den Markt ist. Sie inspiriert die Neo-Marxisten, denen es um die technische Verbesserung und massenhafte Anhebung der Lebensumstände geht. Sie erfüllt auch die Grünen, die mit Öko-Effizienz Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen wollen.

Um das Problem des Mangels zu lösen, das die Menschheit seit jeher begleitet, haben wir unsere Welt in zwei Wirklichkeiten aufgeteilt: Hier die Menschen, ihre Wirtschaft, ihre Kultur – und dort der Rest der belebten und unbelebten Welt. Uns leitet ein Denken, das einzig das Humane zum sinnvollen Projekt erklärt, alles andere aber zur bloßen Ressource herabwürdigt. Schon lange haben wir die Gemeinschaft mit dem Leben auf der Erde aufgekündigt und das siamesische Band der Loyalität zwischen allem Lebendigen durchschnitten. Gerade die Klimadebatte, die das beispiellose Artenschwinden völlig aus den Augen verloren hat, zeigt: Es geht allein um unsere Rettung.

Was aber, wenn unsere Rettung ohne die aller anderen Wesen nicht möglich wäre? Was, wenn es den Menschen allein gar nicht gäbe, sondern er nur als Teil einer Gemeinschaft lebendiger Bezüge, Sinn- und Nahrungsflüsse existierte? Was, wenn wir die Gemeinschaft der Menschen schädigten, indem wir das Band zum übrigen Leben zerfasern lassen?

Eines sollte hellhörig machen: Der neuzeitliche Fortschrittsweg hat, trotz aller Beteuerungen, nicht nur den Abstand zur Natur, sondern auch die Spaltung zwischen den Menschen immer nur tiefer gemacht. Nie zuvor, nicht zur Zeit des Sonnenkönigs und nicht zur Zeit der Pyramiden, standen einer so großen Zahl von Zerlumpten und Hungernden so wenige unermesslich Reiche gegenüber wie jetzt. Die Trennung der Natur und der Menschen, vorgenommen zum Wohle der Menschlichkeit, bewirkt, dass immer mehr Menschen alles hergeben müssen, was sie von Natur aus besitzen: ihren Körper, das Recht auf Unversehrtheit, ihre biologische Ganzheit. Die Versklavung der Natur brachte damit nicht die verheißene Befreiung mit sich, sondern im Gegenteil eine nie dagewesene Unterwerfung der Menschen. '

von Andreas Weber
Hier weiterlesen
(die Betreiber freuen sich über eine Spende)

Bild/Foto

#Natur #Philosophie #Biologie #Andreas-Weber #Seele #Poesie #Poiesis #Fichte #Schelling #Kapitalismus #Ökologie #Ganzheitlichkeit #Menschen #Veränderung #Klima #Naturschutz #Glück #Teilen #Tiere #Pflanzen #Bäume #Insekten #Artenvielfalt #Artenschutz #open-source #Trennung #Gemeingüter #Selbstschöpferisch

 

Durchblick


"Die Meinung ist die meist verbreitete Ware. Alle besitzen sie und alle gebrauchen sie. [...] Die hauptsächliche Qualität der Meinung ist ihre Klarheit."

Link zum Beitrag von Alfredo M. Bonanno:
https://neue-debatte.com/2019/09/21/alfredo-m-bonanno-ein-hoch-auf-die-meinung/

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#NeueDebatte #Meinung #Philosophie #Diskurs #Diskussion #Debatte #Kommunikation #Macht #Herrschaft #Bildung
Alfredo M. Bonanno: Ein Hoch auf die Meinung

 

Face it, Harry!


"(...) denn wie hatte schon Sokrates gesagt: 'Nicht das Leben ist von Bedeutung, sondern die Lebensführung.' Es beginnt, wenn wir anfangen zu handeln. Jeder für sich und an seiner Stelle. Oder ist, wie Seneca einst vermutete, alles bereits ein Überbleibsel eines schrecklichen Mahls, ..."

Link zum Beitrag von Dirk C. Fleck:
neue-debatte.com/2019/09/10/das-warten-auf-den-kollaps-unsere-einzige-hoffnung/

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