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Agenda Setting bei ARD und ZDF?

Neue Studie untersucht Themengewichtung vor der Bundetagswahl 2017


Haben #ARD und #ZDF in ihren politischen Sendungen vor der Bundestagswahl zu viel über das Thema #Migration berichtet - und dadurch gar die "AfD bundestagsfähig gemacht", wie Olaf Zimmermann, Vorsitzender des deutschen Kulturrates meinte?

Die neueste Studie der #OBS geht dieser Frage nach und ordnet die Erstsendeminuten aller politischen Sendungen im Monat vor der #Bundestagswahl 2017 Themengebieten zu.

Ergebnis:
- In den fünf meistgesehenen Sendungen war „Migration“ das Thema Nummer eins, über ein Fünftel der Sendezeit kreiste um diesen Sachverhalt.
- Beim TV-Duell #Merkel/ #Schulz, der Sendung mit den höchsten Einschaltquoten, war das Ergebnis noch deutlicher: 34% der Sendezeit handelte vom Thema „Migration“, während „Arbeit/Familie/Soziales“, „Steuern/Finanzen“ und „Wirtschaft/Verkehr/Bau“ zusammen kaum 15 Prozent auf sich vereinigten.
- Andere Blickwinkel stellen das Bild jedoch weniger eindeutig dar: Knapp zwölf Prozent Sendezeit aller politischen Sendungen im Monat vor der Bundestagswahl für das Thema „Migration“ stehen ca. 15 Prozent für „Arbeit/Familie/Soziales“ und elf Prozent für „Außenpolitik“ gegenüber.

Ob das nun schon #Agenda-Setting für die #AfD ist, oder doch nur legitime journalistische Fokussierung auf ein relevantes Thema darf auf Grundlage dieser Zahlen gerne diskutiert werden!

Die Studie zum kostenlosen Download gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/
#Arbeit #Familie #Soziales #Medien #Journalismus #AgendaSetting #Framing #Berichterstattung #Politik #Fernsehen

 
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Agenda Setting bei ARD und ZDF?

Neue Studie untersucht Themengewichtung vor der Bundetagswahl 2017


Haben #ARD und #ZDF in ihren politischen Sendungen vor der Bundestagswahl zu viel über das Thema #Migration berichtet - und dadurch gar die "AfD bundestagsfähig gemacht", wie Olaf Zimmermann, Vorsitzender des deutschen Kulturrates meinte?

Die neueste Studie der #OBS geht dieser Frage nach und ordnet die Erstsendeminuten aller politischen Sendungen im Monat vor der #Bundestagswahl 2017 Themengebieten zu.

Ergebnis:
- In den fünf meistgesehenen Sendungen war „Migration“ das Thema Nummer eins, über ein Fünftel der Sendezeit kreiste um diesen Sachverhalt.
- Beim TV-Duell #Merkel/ #Schulz, der Sendung mit den höchsten Einschaltquoten, war das Ergebnis noch deutlicher: 34% der Sendezeit handelte vom Thema „Migration“, während „Arbeit/Familie/Soziales“, „Steuern/Finanzen“ und „Wirtschaft/Verkehr/Bau“ zusammen kaum 15 Prozent auf sich vereinigten.
- Andere Blickwinkel stellen das Bild jedoch weniger eindeutig dar: Knapp zwölf Prozent Sendezeit aller politischen Sendungen im Monat vor der Bundestagswahl für das Thema „Migration“ stehen ca. 15 Prozent für „Arbeit/Familie/Soziales“ und elf Prozent für „Außenpolitik“ gegenüber.

Ob das nun schon #Agenda-Setting für die #AfD ist, oder doch nur legitime journalistische Fokussierung auf ein relevantes Thema darf auf Grundlage dieser Zahlen gerne diskutiert werden!

Die Studie zum kostenlosen Download gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/
#Arbeit #Familie #Soziales #Medien #Journalismus #AgendaSetting #Framing #Berichterstattung #Politik #Fernsehen

 
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Agenda Setting bei ARD und ZDF?

Neue Studie untersucht Themengewichtung vor der Bundetagswahl 2017


Haben #ARD und #ZDF in ihren politischen Sendungen vor der Bundestagswahl zu viel über das Thema #Migration berichtet - und dadurch gar die "AfD bundestagsfähig gemacht", wie Olaf Zimmermann, Vorsitzender des deutschen Kulturrates meinte?

Die neueste Studie der #OBS geht dieser Frage nach und ordnet die Erstsendeminuten aller politischen Sendungen im Monat vor der #Bundestagswahl 2017 Themengebieten zu.

Ergebnis:
- In den fünf meistgesehenen Sendungen war „Migration“ das Thema Nummer eins, über ein Fünftel der Sendezeit kreiste um diesen Sachverhalt.
- Beim TV-Duell #Merkel/ #Schulz, der Sendung mit den höchsten Einschaltquoten, war das Ergebnis noch deutlicher: 34% der Sendezeit handelte vom Thema „Migration“, während „Arbeit/Familie/Soziales“, „Steuern/Finanzen“ und „Wirtschaft/Verkehr/Bau“ zusammen kaum 15 Prozent auf sich vereinigten.
- Andere Blickwinkel stellen das Bild jedoch weniger eindeutig dar: Knapp zwölf Prozent Sendezeit aller politischen Sendungen im Monat vor der Bundestagswahl für das Thema „Migration“ stehen ca. 15 Prozent für „Arbeit/Familie/Soziales“ und elf Prozent für „Außenpolitik“ gegenüber.

Ob das nun schon #Agenda-Setting für die #AfD ist, oder doch nur legitime journalistische Fokussierung auf ein relevantes Thema darf auf Grundlage dieser Zahlen gerne diskutiert werden!

Die Studie zum kostenlosen Download gibt es hier: https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/
#Arbeit #Familie #Soziales #Medien #Journalismus #AgendaSetting #Framing #Berichterstattung #Politik #Fernsehen

 
Die #BBC aus Großbritannien hat drei einfache Regeln zur #Berichterstattung über den #Klimawandel. Ich finde, denen könnten sich auch unsere Medien in Deutschland anschließen.
1. Prinzip: Der menschengemachte Klimawandel existiert. Der Bericht des Weltklimarats fasst den jeweils aktuellen Wissensstand zusammen.
2. Prinzip: Es braucht keine "falsche Fairness" ('false balance'). Klimaleugner:innen müssen keine Erwähnung finden. Schließlich würden wir auch niemanden zitieren, der behauptet, dass eigentlich Deutschland die Fußball-WM 2016 in Russland gewonnen hat.
3. Prinzip: Allerdings kann es Momente geben, in denen Skeptiker:innen zu Recht zu Wort kommen können: wenn es um die Geschwindigkeit, das Ausmaß des Klimawandels oder nötige Politik geht. Aber dabei muss der jeweilige Hintergrund dieser Personen deutlich gemacht werden. Handelt es sich um Wissenschaftler, Industrielobbyisten, jemand mit Parteizugehörigkeit etc?

Hier findet ihr die Regeln der BBC:
Exclusive: BBC issues internal guidance on how to report climate change

 

Info | Pro Asyl: Drei EuGH-Urteile – eine fragwürdige Berichterstattung


Am Dienstag entschied der EuGH gleich in drei bedeutsamen Fällen. Während in der öffentlichen Berichterstattung falsche Schlüsse aus zwei Urteilen gezogen wurden, blieb das dritte sogar unberücksichtigt – obwohl gerade dieses politische Sprengkraft hat, denn es zeigt, dass Seehofers Deal mit Griechenland europarechtswidrig ist.

Am 19. März 2019 ver­öf­fent­lich­te der Euro­päi­sche Gerichts­hof (EuGH) äußerst rele­van­te Urtei­le im soge­nann­ten Vor­la­ge­ver­fah­ren, bei dem natio­na­le Gerich­te dem EuGH unkla­re Rechts­fra­gen zur Ent­schei­dung vor­le­gen. Medi­al auf­ge­grif­fen wur­de pri­mär eine Aus­sa­ge, die so nicht in den Urtei­len wie­der­zu­fin­den ist: Abschie­bun­gen in EU-Län­der wür­den ver­ein­facht (so im Titel Tages­schau, ZDFheu­te). Tat­säch­lich aber hat der EuGH erneut betont, dass sich jede Über­stel­lung in unmensch­li­che oder ernied­ri­gen­de Situa­ti­on ver­bie­tet, und zwar unab­hän­gig ob wäh­rend oder nach dem Asyl­ver­fah­ren– eine Erwei­te­rung der aktu­el­len Recht­spre­chung. Lei­der unbe­ach­tet blieb zudem das EuGH-Urteil, wel­ches den Gro­Ko-Beschluss zu Ver­fah­ren an der deutsch-öster­rei­chi­schen Gren­ze hin­fäl­lig wer­den lässt...

Tags: #de #info #pro-asyl #eugh #eugh-urteile #berichterstattung #zdf #ard #tagesschau #manipulaton #asyl #flüchtlinge #menschenrechte #abschiebung #ravenbird #2019-03-22
Drei EuGH-Urteile – eine fragwürdige Berichterstattung

 

Info | Pro Asyl: Drei EuGH-Urteile – eine fragwürdige Berichterstattung


Am Dienstag entschied der EuGH gleich in drei bedeutsamen Fällen. Während in der öffentlichen Berichterstattung falsche Schlüsse aus zwei Urteilen gezogen wurden, blieb das dritte sogar unberücksichtigt – obwohl gerade dieses politische Sprengkraft hat, denn es zeigt, dass Seehofers Deal mit Griechenland europarechtswidrig ist.

Am 19. März 2019 ver­öf­fent­lich­te der Euro­päi­sche Gerichts­hof (EuGH) äußerst rele­van­te Urtei­le im soge­nann­ten Vor­la­ge­ver­fah­ren, bei dem natio­na­le Gerich­te dem EuGH unkla­re Rechts­fra­gen zur Ent­schei­dung vor­le­gen. Medi­al auf­ge­grif­fen wur­de pri­mär eine Aus­sa­ge, die so nicht in den Urtei­len wie­der­zu­fin­den ist: Abschie­bun­gen in EU-Län­der wür­den ver­ein­facht (so im Titel Tages­schau, ZDFheu­te). Tat­säch­lich aber hat der EuGH erneut betont, dass sich jede Über­stel­lung in unmensch­li­che oder ernied­ri­gen­de Situa­ti­on ver­bie­tet, und zwar unab­hän­gig ob wäh­rend oder nach dem Asyl­ver­fah­ren– eine Erwei­te­rung der aktu­el­len Recht­spre­chung. Lei­der unbe­ach­tet blieb zudem das EuGH-Urteil, wel­ches den Gro­Ko-Beschluss zu Ver­fah­ren an der deutsch-öster­rei­chi­schen Gren­ze hin­fäl­lig wer­den lässt...

Tags: #de #info #pro-asyl #eugh #eugh-urteile #berichterstattung #zdf #ard #tagesschau #manipulaton #asyl #flüchtlinge #menschenrechte #abschiebung #ravenbird #2019-03-22
Drei EuGH-Urteile – eine fragwürdige Berichterstattung

 

Info | Pro Asyl: Drei EuGH-Urteile – eine fragwürdige Berichterstattung


Am Dienstag entschied der EuGH gleich in drei bedeutsamen Fällen. Während in der öffentlichen Berichterstattung falsche Schlüsse aus zwei Urteilen gezogen wurden, blieb das dritte sogar unberücksichtigt – obwohl gerade dieses politische Sprengkraft hat, denn es zeigt, dass Seehofers Deal mit Griechenland europarechtswidrig ist.

Am 19. März 2019 ver­öf­fent­lich­te der Euro­päi­sche Gerichts­hof (EuGH) äußerst rele­van­te Urtei­le im soge­nann­ten Vor­la­ge­ver­fah­ren, bei dem natio­na­le Gerich­te dem EuGH unkla­re Rechts­fra­gen zur Ent­schei­dung vor­le­gen. Medi­al auf­ge­grif­fen wur­de pri­mär eine Aus­sa­ge, die so nicht in den Urtei­len wie­der­zu­fin­den ist: Abschie­bun­gen in EU-Län­der wür­den ver­ein­facht (so im Titel Tages­schau, ZDFheu­te). Tat­säch­lich aber hat der EuGH erneut betont, dass sich jede Über­stel­lung in unmensch­li­che oder ernied­ri­gen­de Situa­ti­on ver­bie­tet, und zwar unab­hän­gig ob wäh­rend oder nach dem Asyl­ver­fah­ren– eine Erwei­te­rung der aktu­el­len Recht­spre­chung. Lei­der unbe­ach­tet blieb zudem das EuGH-Urteil, wel­ches den Gro­Ko-Beschluss zu Ver­fah­ren an der deutsch-öster­rei­chi­schen Gren­ze hin­fäl­lig wer­den lässt...

Tags: #de #info #pro-asyl #eugh #eugh-urteile #berichterstattung #zdf #ard #tagesschau #manipulaton #asyl #flüchtlinge #menschenrechte #abschiebung #ravenbird #2019-03-22
Drei EuGH-Urteile – eine fragwürdige Berichterstattung