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Items tagged with: Überwachung


 
Die Menschrechrechtler lassen kein gutes Haar an der Führung in Peking. Sie habe einen Hightech-Überwachungsstaat errichtet und schütze Menschenrechtsverletzer. #China #HumanRightsWatch #Überwachung

 
Auch in dieser Legislaturperiode werden wir uns für euch in den Ring werfen wenns darum geht, die Grundrechte zu schützen. Hilf uns dabei und unterstütze uns mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft: https://epicenter.works/unterstuetzung
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#Bürgerrechte #Freiheitsrechte #Spende #Netzpolitik #Privatsphäre #Überwachung

 

Schäuble: Anonymität ist Versuchung zur Hemmungslosigkeit | heise online


Ich fodere Klarnamenpflicht für Parteispenden und Schwarzgeld!
Und ein Höchstalter für Poltiker.

#niewiederCDU #überwachung

 

Massenüberwachung ist ein Gefängnis


Die automatisierte Massenüberwachung mit Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit gleicht der Gefängnisarchitektur der "Presidio Modelo" Panopticum Gefängnisse auf Kuba.

Das Presidio Modelo (spanisch für Modellgefängnis) war eine nach dem Vorbild des Panopticons entworfene Strafanstalt auf der kubanischen Insel Isla de la Juventud (damals Isla de Pinos).

Im kubanischen "Modellgefängnis" litten erst die Feinde des Diktators Machado, später die Gegner Castros. Wie bei Orwell wurden die Häftlinge permanent beobachtet - ohne ihre Bewacher sehen zu können.

Quellen




#Überwachung #Datenschutz #Privacy #1984 #Orwell #JeremyBentham #Gefängnis #Prison #Deutschland #Politik #Innenministerium #Seehofer #Menschenrechte #Unterdrückung #FeindeDerFreiheit #NieWiederCDU

 

#Darknet ist legitime Verteidigung gegen #Überwachungsstaat


Und wird dringend benötigt, wie die #CSU wieder einmal bewiest: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Starker-Staat-CSU-will-gegen-digitale-Beleidigungen-und-das-Darknet-vorgehen-4631541.html
Schwere Straftaten sollten altersunabhängig geahndet werden können, schreibt die CSU. "Wir müssen auch Täter unter 14 Jahren in einem besonderen Verfahren einzelfallgerecht sanktionieren können." Erziehungsberechtigten seien bei solchen Verfahren aber verpflichtend miteinzubeziehen. Auf Heranwachsende zwischen 18 und 21 Jahren sollte regelmäßig Erwachsenenstrafrecht angewendet werden.
Die wollen also Kinder kriminalisieren. Eine Beleidigung unseres liberalen Strafrechts :(
Außerdem beleidigen CSU-Politiker meine Intelligenz - zählt das auch?

#Politik #Bayern #Internet #Beleidigung #digital #Strafe #Überwachung #Freiheit #cyber

 

#Darknet ist legitime Verteidigung gegen #Überwachungsstaat


Und wird dringend benötigt, wie die #CSU wieder einmal bewiest: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Starker-Staat-CSU-will-gegen-digitale-Beleidigungen-und-das-Darknet-vorgehen-4631541.html
Schwere Straftaten sollten altersunabhängig geahndet werden können, schreibt die CSU. "Wir müssen auch Täter unter 14 Jahren in einem besonderen Verfahren einzelfallgerecht sanktionieren können." Erziehungsberechtigten seien bei solchen Verfahren aber verpflichtend miteinzubeziehen. Auf Heranwachsende zwischen 18 und 21 Jahren sollte regelmäßig Erwachsenenstrafrecht angewendet werden.
Die wollen also Kinder kriminalisieren. Eine Beleidigung unseres liberalen Strafrechts :(
Außerdem beleidigen CSU-Politiker meine Intelligenz - zählt das auch?

#Politik #Bayern #Internet #Beleidigung #digital #Strafe #Überwachung #Freiheit #cyber

 
#Kennzeichenscanner in #Brandenburg

Die brandenburgische #Polizei kann bis zu drei Jahre in die Vergangenheit blicken und sehen, wer wann mit dem Auto durch das Bundesland gefahren ist. Ein neues Gutachten könnte nun dazu führen, dass sie die #Vorratsspeicherung beendet.

Kennzeichen von Unbeteiligten über Jahre auf Vorrat gespeichert

https://netzpolitik.org/2020/polizei-hockt-auf-datei-aus-jahrelanger-ueberwachung-von-autobahnen/

#Überwachung #Datenschutz

 
Einer der wichtigsten Vorträge auf dem #36c3 wurde #ausSicherheitsgründen auf der unabhängigen #cwstage bei @west gehalten – von der Netzphilosophin @reticuleena:

Leena Simon: „Aus Sicherheitsgründen muss das Grundgesetz leider abgeschafft werden - Schluss mit dem Sicherheitstheater“

https://media.ccc.de/v/36c3-99-aus-sicherheitsgrnden-muss-das-grundgesetz-leider-abgeschafft-werden-schluss-mit-dem-sicherheitstheater

Aus der Zusammenfassung:

‚Was in Politik und Wirtschaft als „Sicherheit“ verkauft wird, ist reines Puppentheater. Menschen wird Angst eingeredet, um diese Angst sodann mit Repression und Überwachung zu „beruhigen“. Sicherheit und Freiheit bedingen sich gegenseitig. Eine Politik, die Freiheit angreift und scheibchenweise verhökert, verdient nicht „Sicherheitspolitik“ genannt zu werden. Sie ist reines Theater und einer Demokratie nicht würdig. Schlimmer noch: Sie leistet einem autoritären Gedankengut Vorschub, das uns garantiert nicht sicher macht.‘

#Sicherheitstheater #Sicherheitspolitik #Sicherheit #Grundgesetz #Grundrechte #Abwehrrechte #chillingEffect #Überwachung #Repression #Freiheit #Demokratie

 
Hotelbranche und Bürokratie: Zettelwirtschaft wird digital
Der digitale Meldeschein soll ab 2020 in Hotels die Zettel aus Papier ersetzen. Der Polizei erleichtert dies den Zugriff auf die Daten.
#Digitalstaat #Überwachung
https://taz.de/Hotelbranche-und-Buerokratie/!5648922/

 
Überwachungsfirma FinFisher geht mit Anwälten gegen unsere kritische Berichterstattung vor




#Netzpolitik #FinFisher #Überwachung #Surveillance #Security #Privacy #Internet
Überwachungsfirma FinFisher geht mit Anwälten gegen unsere kritische Berichterstattung vor

 
36C3

Mit einer Strafanzeige gegen den Staatstrojaner-Hersteller Finfisher soll der Export von Überwachungssoftware in bestimmte Länder aufgeklärt werden. Der CCC hat nun
[attachment type='link' url='https://www.golem.de/news/finfisher-wie-der-ccc-einen-staatstrojaner-attribuiert-1912-145763.html' title='Finfisher: Wie der CCC einen Staatstrojaner attribuiert - Golem.de']36C3

Mit einer Strafanzeige gegen den Staatstrojaner-Hersteller Finfisher soll der Export von Überwachungssoftware in bestimmte Länder aufgeklärt werden. Der CCC hat nun[/attachment]
#36C3 #Bundesregierung #CCC #Datenschutz #Datensicherheit #Malware #Netzpolitik #Trojaner #Urheberrecht #Überwachung

 
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Pflicht zum Smart-Meter-Einbau ab 2020


"Meilenstein der Energiewende"?

Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, hat von einem "Meilenstein der Energiewende" gesprochen, der durch die Zertifizierung weiterer Smart-Meter zur zeitgenauen Messung des Energieverbrauchs erreicht wurde.

Damit wird es nun mit der gesetzlichen Pflicht zum Einbau intelligenter Stromzähler endgültig ernst. Der Kunde hat nun die Wahl zwischen
  • OpenLimit SignCubes,
  • Sagemcom Dr. Neuhaus,
  • EMH Metering.
7 Gateways befinden sich aktuell noch in der Zertifizierung. Die 3 zertifizierten sind auch schon in die PublicKey Infrastruktur registriert. Es kann also los gemessen werden. Die Behörden befinden sich weiter, wie bei der Vorratsdatenspeicherung (VDS) in dem Irrglauben, dass durch mehr Daten mehr Sicherheit entsteht.

Nun können also theoretisch minutengenau, praktisch alle 15 Minuten, die Verbraucher in ihrem Stromverbrauch überwacht werden. Davon wird kein einziges Kilowatt an elektrischer Leistung erzeugt - im Gegenteil die Geräte verbrauchen erstmal mehr Strom für ihr Innenleben und für die Kommunikation.
Wer muss die Dinger jetzt installieren?
  • In Neubauten werden sie automatisch eingebaut,
  • in Haushalten mit einem Jahresstromverbrauch von über 6000 kWh, also ab etwas fünf oder mehr Personen,
  • wer Solaranlagen mit einer Leistung von sieben bis 100 Kilowatt installierter Leistung Strom betreibt,
  • wer ein verringertes Netzentgelt für eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung zahlt,
  • wer eigene Ladepunkte für Elektromobile betreibt,
  • oder "wenn der Messstellenbetreiber oder der Vermieter es will".
Und der Kunde wird dann auch für die höheren Kosten aufkommen ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Intelligente-Stromzaehler-Pflicht-zum-Smart-Meter-Einbau-soll-Anfang-2020-greifen-4623221.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7117-20191225-pflicht-zum-smart-meter-einbau-ab-2020.htm

#Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Verschlüsselung #SmartMeter #Stromverbrauch #Eimsparung #Kosten #Verhaltensänderung #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung

 
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Pflicht zum Smart-Meter-Einbau ab 2020


"Meilenstein der Energiewende"?

Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, hat von einem "Meilenstein der Energiewende" gesprochen, der durch die Zertifizierung weiterer Smart-Meter zur zeitgenauen Messung des Energieverbrauchs erreicht wurde.

Damit wird es nun mit der gesetzlichen Pflicht zum Einbau intelligenter Stromzähler endgültig ernst. Der Kunde hat nun die Wahl zwischen
  • OpenLimit SignCubes,
  • Sagemcom Dr. Neuhaus,
  • EMH Metering.
7 Gateways befinden sich aktuell noch in der Zertifizierung. Die 3 zertifizierten sind auch schon in die PublicKey Infrastruktur registriert. Es kann also los gemessen werden. Die Behörden befinden sich weiter, wie bei der Vorratsdatenspeicherung (VDS) in dem Irrglauben, dass durch mehr Daten mehr Sicherheit entsteht.

Nun können also theoretisch minutengenau, praktisch alle 15 Minuten, die Verbraucher in ihrem Stromverbrauch überwacht werden. Davon wird kein einziges Kilowatt an elektrischer Leistung erzeugt - im Gegenteil die Geräte verbrauchen erstmal mehr Strom für ihr Innenleben und für die Kommunikation.
Wer muss die Dinger jetzt installieren?
  • In Neubauten werden sie automatisch eingebaut,
  • in Haushalten mit einem Jahresstromverbrauch von über 6000 kWh, also ab etwas fünf oder mehr Personen,
  • wer Solaranlagen mit einer Leistung von sieben bis 100 Kilowatt installierter Leistung Strom betreibt,
  • wer ein verringertes Netzentgelt für eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung zahlt,
  • wer eigene Ladepunkte für Elektromobile betreibt,
  • oder "wenn der Messstellenbetreiber oder der Vermieter es will".
Und der Kunde wird dann auch für die höheren Kosten aufkommen ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Intelligente-Stromzaehler-Pflicht-zum-Smart-Meter-Einbau-soll-Anfang-2020-greifen-4623221.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7117-20191225-pflicht-zum-smart-meter-einbau-ab-2020.htm

#Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Verschlüsselung #SmartMeter #Stromverbrauch #Eimsparung #Kosten #Verhaltensänderung #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung

 
"#Werbung ist nicht mehr nur ein kluger oder witziger Spruch, der einem Agentur-Texter eingefallen ist. Werbung ist heute ein halbintelligentes und praktisch voll automatisiertes #Überwachung.ssystem, das weltweit funktioniert." https://www.sueddeutsche.de/digital/datenschutz-daten-handy-smartphone-arm-reich-privatsphaere-1.4724028!amp

 

Verfassungsbeschwerde BND-Gesetz: mündliche Verhandlung am 14. und 15. Januar 2020


Aus dem Newsletter der #GFF:
Es gibt neue Entwicklungen bei der von uns koordinierten
Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz. Die Beschwerde wird nun am 14. und 15. Januar 2020 vor dem Bundesverfassungsgericht mündlich verhandelt.
Das Besondere daran: Von Tausenden Verfassungsbeschwerden verhandelt
Karlsruhe jährlich nur eine Handvoll.

**Das ist ein großer Erfolg!**

https://freiheitsrechte.org/pm-bndg-bverfg-verhandlung/

Noch Geld übrig für eine Spende oder noch besser Mitgliedschaft?
https://freiheitsrechte.org/mitmachen/
Falls nein: Daumen drücken!

#Bürgerrechte #Überwachung #BND-Gesetz #Verfassungsgericht #Freiheitsrechte #GFFwirkt

 
Neben Polizeibehörden, die immer öfter auf Videos von Ring-Kameras zugreifen, veranstalten jetzt auch noch Hacker ihre Shows in den Schlafzimmern der Käufer. #Hacking #Passwörter #Ring #SmartHome #Türklingel #Überwachung

 
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Die Gedanken sind frei


Deutsches Volkslied

Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.

Ich denke, was ich will,
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.

Ich liebe den Wein,
mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein
am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei:
die Gedanken sind frei.

Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke;
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
die Gedanken sind frei.

Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei

#Gedanken #Überwachung #Meinungafreiheit #Zensur
#gimp #gmic #photo #Foto #art #Bildbearbeitung #photomanipulation #mywork

 
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Gesetz gegen "Hasskriminalität" kann jeden treffen


Anbieter sollen auch Passwörter herausgeben

Justizministerin Lambrecht möchte der Verschärfung durch das bereits heftig umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) noch eins "oben drauf geben". Sie möchte zusätzlich eine Pflicht für WhatsApp, Gmail, Facebook, Tinder & Co.einführen, die diese zwingt "jedem Dorfpolizisten und zahlreichen weiteren Sicherheitsbehörden auf Anfrage sensible Daten von Verdächtigen wie Passwörter oder IP-Adressen teils ohne Richterbeschluss herauszugeben", wie Heise schreibt.

Das Ganze soll auch noch schnell und bei mehr als 100.000 Kunden über eine automatische Schnittstelle geschehen und die Daten sind "unverzüglich und vollständig zu übermitteln". Und wie sieht es mit der Transparenz aus? Da soll ausdrücklich festgelegt werden, dass es eine Verpflichtung von Telemediendiensteanbieter gibt, über derlei Anfragen Stillschweigen zu bewahren.

Die Zweckbestimmung ist ebenfalls weit gefasst, so geht es u.a. um
  • Hassbotschaften,
  • die Schwarzarbeitsbekämpfung,
  • den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen soweit "zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich".
Über technische Einzelheiten schweigt der Entwurf, vielleicht auch mangels technischem Verständnis. So wird gefordert bei der Herausgabe "sämtliche unternehmensinternen Datenquellen zu berücksichtigen". Passwörter dürften aber trotzdem in der Regel nur als Hashwert vorliegen und müssten von den Behörden per "Brute Force" geknackt oder könnten noch für "Honypots" missbraucht werden. Wie kommt eigentlich ein BMJV, das auch für den Verbraucher- und Datenschutz zuständig sein sollte dazu, die Herausgabe vertraulicher Passwörter ohne richterlichen Beschluss zu ermöglichen?

Eine echte Gefahr ist neben der schwammigen Zweckbestimmung der große Kreis der "Telemedien". Darunter fallen soziale Medien und Blogs, Chatdienste, Spiele-Apps, Informationsservices und Suchmaschinen, Portale, Shops und private Seiten im Web, Webmail-Dienste, Podcasts und Flirt-Communities - also eigentlich alles, was die Nutzung des Internets ausmacht.

Darüber hinaus soll es künftig wieder einen Straftatbestand des "Billigen" von Straftaten geben. Eine entsprechende Bestimmung war 1981 aufgehobenen worden, das sie kaum zu Verurteilungen geführt hatte. Erst im vorigen Jahr hatte dies der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags erneut angeführt und darauf verwiesen, dass ein entsprechender Vorschlag 1989 noch abgelehnt worden sei.

Wir können uns nur dem Digitalverband Bitkom anschließen, der feststellt: "Das jetzt vorgestellte Gesetz wirft Grundwerte über Bord, die unser Zusammenleben online wie offline seit Jahrzehnten prägen". Ohne Not und ohne Sinn und Verstand wird versucht unsere Grundrechte weiter zu beschneiden.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizministerium-WhatsApp-Gmail-Co-sollen-Passwoerter-herausgeben-muessen-4615602.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7108-20191216-gesetz-gegen-hasskriminalitaet-kann-jeden-treffen.htm

#Bestandsdaten #Datenbanken #Passwörter #IP-Adressen #Geodaten #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #TMG #NetzDG #BMJV

 
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Gesetz gegen "Hasskriminalität" kann jeden treffen


Anbieter sollen auch Passwörter herausgeben

Justizministerin Lambrecht möchte der Verschärfung durch das bereits heftig umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) noch eins "oben drauf geben". Sie möchte zusätzlich eine Pflicht für WhatsApp, Gmail, Facebook, Tinder & Co.einführen, die diese zwingt "jedem Dorfpolizisten und zahlreichen weiteren Sicherheitsbehörden auf Anfrage sensible Daten von Verdächtigen wie Passwörter oder IP-Adressen teils ohne Richterbeschluss herauszugeben", wie Heise schreibt.

Das Ganze soll auch noch schnell und bei mehr als 100.000 Kunden über eine automatische Schnittstelle geschehen und die Daten sind "unverzüglich und vollständig zu übermitteln". Und wie sieht es mit der Transparenz aus? Da soll ausdrücklich festgelegt werden, dass es eine Verpflichtung von Telemediendiensteanbieter gibt, über derlei Anfragen Stillschweigen zu bewahren.

Die Zweckbestimmung ist ebenfalls weit gefasst, so geht es u.a. um
  • Hassbotschaften,
  • die Schwarzarbeitsbekämpfung,
  • den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen soweit "zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich".
Über technische Einzelheiten schweigt der Entwurf, vielleicht auch mangels technischem Verständnis. So wird gefordert bei der Herausgabe "sämtliche unternehmensinternen Datenquellen zu berücksichtigen". Passwörter dürften aber trotzdem in der Regel nur als Hashwert vorliegen und müssten von den Behörden per "Brute Force" geknackt oder könnten noch für "Honypots" missbraucht werden. Wie kommt eigentlich ein BMJV, das auch für den Verbraucher- und Datenschutz zuständig sein sollte dazu, die Herausgabe vertraulicher Passwörter ohne richterlichen Beschluss zu ermöglichen?

Eine echte Gefahr ist neben der schwammigen Zweckbestimmung der große Kreis der "Telemedien". Darunter fallen soziale Medien und Blogs, Chatdienste, Spiele-Apps, Informationsservices und Suchmaschinen, Portale, Shops und private Seiten im Web, Webmail-Dienste, Podcasts und Flirt-Communities - also eigentlich alles, was die Nutzung des Internets ausmacht.

Darüber hinaus soll es künftig wieder einen Straftatbestand des "Billigen" von Straftaten geben. Eine entsprechende Bestimmung war 1981 aufgehobenen worden, das sie kaum zu Verurteilungen geführt hatte. Erst im vorigen Jahr hatte dies der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags erneut angeführt und darauf verwiesen, dass ein entsprechender Vorschlag 1989 noch abgelehnt worden sei.

Wir können uns nur dem Digitalverband Bitkom anschließen, der feststellt: "Das jetzt vorgestellte Gesetz wirft Grundwerte über Bord, die unser Zusammenleben online wie offline seit Jahrzehnten prägen". Ohne Not und ohne Sinn und Verstand wird versucht unsere Grundrechte weiter zu beschneiden.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizministerium-WhatsApp-Gmail-Co-sollen-Passwoerter-herausgeben-muessen-4615602.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7108-20191216-gesetz-gegen-hasskriminalitaet-kann-jeden-treffen.htm

#Bestandsdaten #Datenbanken #Passwörter #IP-Adressen #Geodaten #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #TMG #NetzDG #BMJV

 
#Netzpolitik #Österreich #Internet #Privacy #Security #Surveillance #Überwachung #Polizei
Verfassungsgericht in Österreich kippt Staatstrojaner

 
Auf der Seite unten kann man sich ein #PDF runterladen mit wichtigem Internet-Grundlagen-Wissen:

Eine kurze Anleitung zur digitalen #Selbstverteidigung


https://www.digitale-gesellschaft.ch/2019/12/05/eine-kurze-anleitung-zur-digitalen-selbstverteidigung-online-portal-und-ratgeber/

#internet #information #wissen #Weisheit #Freiheit #Grundlagen #überwachung #Privatsphäre #web

 
Auf der Seite unten kann man sich ein #PDF runterladen mit wichtigem Internet-Grundlagen-Wissen:

Eine kurze Anleitung zur digitalen #Selbstverteidigung


https://www.digitale-gesellschaft.ch/2019/12/05/eine-kurze-anleitung-zur-digitalen-selbstverteidigung-online-portal-und-ratgeber/

#internet #information #wissen #Weisheit #Freiheit #Grundlagen #überwachung #Privatsphäre #web

 
Wie #Staatstrojaner funktionieren und warum ihr Einsatz eine Gefahr für die gesamte IT-Sicherheit darstellt, haben wir vor kurzem ausführlich beleuchtet. #überwachung https://mobilsicher.de/ratgeber/wenn-die-polizei-das-handy-anzapft-alles-rund-um-staatstrojaner

 
Knecht Ruprecht sagt, #Sicherheit gebe es nur mit #Überwachung. Glaubt ihm kein Wort!

Sicherheit bietet nur ein freiheitlicher Rechtsstaat, und wir empfehlen Übungen in digitaler #Selbstverteidigung.

Die gibt es ab dem 1.12. in unserem #Adventskalender.

https://digitalcourage.de/adventskalender
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Überraschung!

#Assange #Überwachung #DreckslochUSA #UCGlobal #WikiLeaks

 
Die zwei letzten Legislaturperioden sind – in Sachen zukunftsfähiger Digitalisierung – verloren. Sechs Ideen zur Besserung.

6 Ideen zur Digitalisierung | Abraxas Magazin


https://magazin.abraxas.ch/fokus/6-ideen-zur-digitalisierung

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#schweiz #digitalisierung #zukunft #datenschutz #überwachung

via Diaspora* Publisher -

 
Bild/FotoFefebot wrote the following post Tue, 26 Nov 2019 18:39:32 +0100

[l] Aus der beliebten Reihe "Wieso man dem Staat keine Überwachung erlauben sollte", heute: Das Innenministerium von NRW wollte Polizei-Bilder und GPS-Daten der Hambacher-Forst-Besetzer an den Energiekonzern RWE weitergeben.

Ich wette, dass da mal wieder niemand für in den Knast muss. Angemessen wäre eine fristlose Entlassung aus dem Beamten- oder öffentlichen Dienst für alle Beteiligten und eine Pfändung der seit dem Tatzeitpunkt gezahlten Gehälter. Un-fucking-believable.

#fefebot

#HambacherForst #polizei #überwachung #Korruption #Innenministerium #NRW

 

Hambacher Forst: Innenministerium bot RWE Polizeidaten zur Räumung an


Das NRW-Innenministerium wollte Bilder und GPS-Daten von Baumhäusern an den Energiekonzern weitergeben, zeigen neue Dokumente von FragDenStaat.
Hambacher Forst: Innenministerium bot RWE Polizeidaten zur Räumung an
#Datenschutz #HambacherForst #Polizei #RWE #Überwachung

 

Hambacher Forst: Innenministerium bot RWE Polizeidaten zur Räumung an


Das NRW-Innenministerium wollte Bilder und GPS-Daten von Baumhäusern an den Energiekonzern weitergeben, zeigen neue Dokumente von FragDenStaat.
Hambacher Forst: Innenministerium bot RWE Polizeidaten zur Räumung an
#Datenschutz #HambacherForst #Polizei #RWE #Überwachung

 
«Die allgegenwärtige Überwachung von Milliarden Menschen durch Facebook und Google stellt eine Bedrohung für die Menschenrechte dar. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in einem neuen Bericht, in dem ein radikaler Umbau der Geschäftsmodelle der Tech-Giganten gefordert wird.»

Überwachung durch Facebook und Google: Eine beispiellose Gefahr für die Menschenrechte

https://www.pressenza.com/de/2019/11/ueberwachung-durch-facebook-und-google-eine-beispiellose-gefahr-fuer-die-menschenrechte/

#Überwachung #Menschenrechte #Amnesty

via Diaspora* Publisher -
Überwachung durch Facebook und Google: Eine beispiellose Gefahr für die Menschenrechte

 

Patientendaten zu verkaufenhttps://www.pressenza.com/de/2019/11/patientendaten-zu-verkaufen/
#Digitalisierung #Klimakrise #Energieverbrauch #überwachung #bigdata


via Diaspora* Publisher -
Patientendaten zu verkaufen

 

Amnesty: Facebook und Google verletzten elementare Menschenrechte


In einem Bericht über die "Überwachungsgiganten" schlägt die Menschenrechtsorganisation Alarm: Nutzer würden zu einem "Teufelspakt" gezwungen.
Amnesty: Facebook und Google verletzten elementare Menschenrechte
#Datenschutz #Facebook #GoogleAmnestyInternational #Internet #Tracking #Werbung #Überwachung

 

Daten in Musik übersetzt: Der Sound der Überwachung


Jasmine Guffond bringt Datenströme zum Klingen. Die australische Soundkünstlerin tritt in Berlin mit Arbeiten zum Thema Urheberrecht auf.
Daten in Musik übersetzt: Der Sound der Überwachung
#zeitgenössischeKunst #Überwachung #Cookies #Netzkultur #Musik #Kultur #Schwerpunkt

 

Daten in Musik übersetzt: Der Sound der Überwachung


Jasmine Guffond bringt Datenströme zum Klingen. Die australische Soundkünstlerin tritt in Berlin mit Arbeiten zum Thema Urheberrecht auf.
Daten in Musik übersetzt: Der Sound der Überwachung
#zeitgenössischeKunst #Überwachung #Cookies #Netzkultur #Musik #Kultur #Schwerpunkt

 

Amnesty: Facebook und Google verletzten elementare Menschenrechte


In einem Bericht über die "Überwachungsgiganten" schlägt die Menschenrechtsorganisation Alarm: Nutzer würden zu einem "Teufelspakt" gezwungen.
Amnesty: Facebook und Google verletzten elementare Menschenrechte
#Datenschutz #Facebook #GoogleAmnestyInternational #Internet #Tracking #Werbung #Überwachung

 

Amnesty: Facebook und Google verletzten elementare Menschenrechte


In einem Bericht über die "Überwachungsgiganten" schlägt die Menschenrechtsorganisation Alarm: Nutzer würden zu einem "Teufelspakt" gezwungen.
Amnesty: Facebook und Google verletzten elementare Menschenrechte
#Datenschutz #Facebook #GoogleAmnestyInternational #Internet #Tracking #Werbung #Überwachung

 
Wäre für mich ja ein guter Grund, dort nichts mehr zu bestellen, wenn ich bei Zalando bestellen würde!

Wir Kunden haben die Macht, solchen Unternehmen die rote Karte zu zeigen!

"Eigentlich Stasi-Methoden"
#Zalando überwacht #Mitarbeiter mit #software

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zalando-ueberwacht-Mitarbeiter-mit-Software-article21405174.html

#Überwachung

 
Liebe #Medien,

wenn ihr über die Gefahren durch vermutete Hintertüren in #Huawei-Produkten berichtet, dann erwähnt doch auch mal, was seit @Snowden eigentlich bekannt sein sollte: Dass in Konkurrenzprodukten z.B. von #Cisco und #Juniper bereits Hintertüren gefunden wurden.

Es gibt sogar ein Kartenspiel mit Beispielen für Implantate: https://shop.digitalcourage.de/nsa-quartett.html

https://www.golem.de/news/hintertueren-cisco-offen-fuer-quellcode-einblick-bei-5g-1903-139742.html
https://www.engadget.com/2016/08/21/nsa-technique-for-cisco-spying/
https://www.schneier.com/blog/archives/2015/12/back_door_in_ju.html
#5g #Netwerktechnik #Spionage #Überwachung #Einseitigkeit #bias /c

 
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EUGh befreit Content-Anbieter teilweise vom TKG


Positive Veränderungen in der "Speicherpflicht"

Vor fast einem Jahr hatten wir berichten müssen, dass der Mailanbieter Posteo mit seiner Klage vor dem BVerfG gegen eine gerichtliche Anordnung zum Mitlesen von Kundenmails gescheitert war. Das BVerfG hatte die Klage von Posteo nicht angenommen und dazu ausgeführt:

Die Verpflichtung zur Mitwirkung an der Telekommunikationsüberwachung ergebe sich aus § 100b Abs. 3 Satz 1 StPO Provider seien verpflichtet für die Dauer einer Überwachungsmaßnahme die Verkehrsdaten und insbesondere die IP-Adressen zu dem betreffenden Account zu „loggen“.

Posteo hatte argumentiert, dass es Daten nicht loggen könne, die bei der Firma, wegen des datensparsamen Aufbaus der Serverarchitektur überhaupt nicht anfallen. Das gleiche Argument wollte der Mailanbieter Tutanota gegen die Staatsanwaltschaft Itzehoe anwenden, die kürzlich Einsicht auf unverschlüsselt bei Tutanota gelagerte Mails eines Kunden verlangte.

Das Start-up Tutanota aus Hannover sieht sich selbst als "weltweit sicherster E-Mail-Service Anbieter". Es bietet den Nutzern verschlüsselte Mail an und versichert auch unverschlüsselt abgelegte Mail nicht weiterzugeben. Nach einem Ordnungsgeld von 1000 Euro und dem negativen Ausgang des Verfahrens von Posteo beim BVerfG war auch Tutanota bereit den Behörden entgegen zu kommen.

Glücklicherweise mussten beide Unternehmen ihre datensparsame Server-Architektur nicht umbauen, weil eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus dem Juni dies überflüssig gemacht hatte. In dem Verfahren sollte Google gezwungen werden eine Überwachungsschnittstelle wie ein (deutscher) Internet-Provider bereitzustellen. Der EUGh verneinte dies, "da dieser Dienst nicht ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über elektronische Kommunikationsnetze besteht", wie es das TKG vorsieht.

Damit ist auch das Verfahren von Posteo vor dem Bundesverfassungsgericht "in Bezug auf E-Maildienste wie Posteo überholt, weil das TKG auf diese Dienste nicht mehr anwendbar ist".

Tutanota und wahrscheinlich wohl auch Posteo bieten den Behörden (nur) auf eine richterliche Anordnung, aus dem Firmennetz ausgelagerte Kopien von zukünftigen E-Mails der Betroffenen an. Eine Zugriff auf die Bestände an alten Mails ist nach dem EUGh Urteil mehr notwendig. Nach demTransparenzbericht von Tutanota ist die Firma bisher bei 4 Kunden nach einer richterlichen Anordnung so verfahren.

Mehr dazu bei https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/tutanota-gericht-zwingt-provider-e-mails-unverschluesselt-herauszugeben-a-1296036.html
und https://www.spiegel.de/netzwelt/web/europaeischer-gerichtshof-gmail-muss-keine-ueberwachungsschnittstelle-einrichten-a-1272201.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7076-20191116-eugh-befreit-content-anbieter-teilweise-vom-tkg.htm

#EUGh #ContentAnbieter #TKG #Speicherpflicht #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #Entry-ExitSystem #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Posteo #Tutanota #E-Mail #Verschlüsselung #Anonymisierung

 
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EUGh befreit Content-Anbieter teilweise vom TKG


Positive Veränderungen in der "Speicherpflicht"

Vor fast einem Jahr hatten wir berichten müssen, dass der Mailanbieter Posteo mit seiner Klage vor dem BVerfG gegen eine gerichtliche Anordnung zum Mitlesen von Kundenmails gescheitert war. Das BVerfG hatte die Klage von Posteo nicht angenommen und dazu ausgeführt:

Die Verpflichtung zur Mitwirkung an der Telekommunikationsüberwachung ergebe sich aus § 100b Abs. 3 Satz 1 StPO Provider seien verpflichtet für die Dauer einer Überwachungsmaßnahme die Verkehrsdaten und insbesondere die IP-Adressen zu dem betreffenden Account zu „loggen“.

Posteo hatte argumentiert, dass es Daten nicht loggen könne, die bei der Firma, wegen des datensparsamen Aufbaus der Serverarchitektur überhaupt nicht anfallen. Das gleiche Argument wollte der Mailanbieter Tutanota gegen die Staatsanwaltschaft Itzehoe anwenden, die kürzlich Einsicht auf unverschlüsselt bei Tutanota gelagerte Mails eines Kunden verlangte.

Das Start-up Tutanota aus Hannover sieht sich selbst als "weltweit sicherster E-Mail-Service Anbieter". Es bietet den Nutzern verschlüsselte Mail an und versichert auch unverschlüsselt abgelegte Mail nicht weiterzugeben. Nach einem Ordnungsgeld von 1000 Euro und dem negativen Ausgang des Verfahrens von Posteo beim BVerfG war auch Tutanota bereit den Behörden entgegen zu kommen.

Glücklicherweise mussten beide Unternehmen ihre datensparsame Server-Architektur nicht umbauen, weil eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus dem Juni dies überflüssig gemacht hatte. In dem Verfahren sollte Google gezwungen werden eine Überwachungsschnittstelle wie ein (deutscher) Internet-Provider bereitzustellen. Der EUGh verneinte dies, "da dieser Dienst nicht ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über elektronische Kommunikationsnetze besteht", wie es das TKG vorsieht.

Damit ist auch das Verfahren von Posteo vor dem Bundesverfassungsgericht "in Bezug auf E-Maildienste wie Posteo überholt, weil das TKG auf diese Dienste nicht mehr anwendbar ist".

Tutanota und wahrscheinlich wohl auch Posteo bieten den Behörden (nur) auf eine richterliche Anordnung, aus dem Firmennetz ausgelagerte Kopien von zukünftigen E-Mails der Betroffenen an. Eine Zugriff auf die Bestände an alten Mails ist nach dem EUGh Urteil mehr notwendig. Nach demTransparenzbericht von Tutanota ist die Firma bisher bei 4 Kunden nach einer richterlichen Anordnung so verfahren.

Mehr dazu bei https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/tutanota-gericht-zwingt-provider-e-mails-unverschluesselt-herauszugeben-a-1296036.html
und https://www.spiegel.de/netzwelt/web/europaeischer-gerichtshof-gmail-muss-keine-ueberwachungsschnittstelle-einrichten-a-1272201.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7076-20191116-eugh-befreit-content-anbieter-teilweise-vom-tkg.htm

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