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Friedensnobelpreis für Klima-Aktivistin?


Greta #Thunberg ist von norwegischen Abgeordneten für den #Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Das freut natürlich die gesamte #FridaysForFuture Bewegung und lässt alle, die das Mädchen nur als Objekt und Opfer einer gigantischen PR-Aktion sehen, noch mehr glühen.

Derweil kann man natürlich auch darüber diskutieren, was das Aufbegehren gegen eine Politik, die zu wenig gegen den Klimawandel tut, mit mehr Frieden auf der Welt zu tun haben soll. Auf den ersten Blick nämlich nicht viel. Doch der von Greta geforderte Politikwandel fordert auch einen grundsätzlichen ökonomischen Wertewandel. Das belegt das Zitat unten aus einer Rede von Greta sehr deutlich. Nicht mehr Konkurrenz soll die Wirtschaft bestimmen, sondern Kooperation. Das ist zwar beileibe auch kein völlig neuer Gedanke, aber es ist ein für die derzeitigen Eliten gefährlicher Gedanke. Und: Kooperatives Verhalten befördert friedliches Verhalten, wohingegen Konkurrenz das befördert, was wir allenthalben sehen: Betrug, Lügen, Egoismus, Gleichgültigkeit und Hass.

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#Thunberg #Friedensnobelpreis #FridaysForFuture Gesellschaft Politik
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 5 Tage)

Ich dachte dabei an Kreuzzüge. Aber ja, man kann es so sehen, wie Du schreibst, Hartmut, dass es immer andere Beweggründe dazu gibt, den Krieg wirklich zu führen. Krieg ist eben ein komplexes Thema. Ich wollte nur sagen, dass Kriege aus diesen oder jenen Gründen geführt werden. Und der Grund Klimawandel wird in unserer heutigen Zeit dominanter werden, als er in der Vergangenheit war, wobei sich auch in der Vergangenheit einige Kriege mitunter durch einen Klimawandel erklären lassen mögen.

@Rasmus Fuhse ja, so kann man es schon sehen. Die Kreuzzüge wären sicher nicht ohne die Ideologie des Katholizismus in Gang gekommen. So, wie es keine Kriege wegen religiöser Vorstellungen gibt, gibt es auch nur wenige ohne religiöse Vorstellungen.