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Karlsruher Eiszeit





Ist zwar noch nicht die Jahreszeit für solche Bilder, aber aus aktuellem Anlass. In den Wintern 2016/17 und 2017/18 war ich dort mehrmals, kinderbegeisterungsbedingt. Eine schöne Schlittschuh-Erlebniswelt in toller städtischer Kulisse frei nach dem Motto "jetzt ist doch Winter, da sollte man doch Schlittschuh laufen können". Wobei man ja zu der Zeit noch eher Gedanken im Kopf zu wälzen haben sollte wie "Das ist nun leider die perfekte Location für einen wirkungsvollen terroristischen Anschlag". Tatsächlich trug sich möglicherweise ein gebürtiger Freiburger mit irakischen Wurzeln mit dem Gedanken, dort auf der Karlsruher Eiszeit einen Anschlag zu verüben. Um ihm das Vorhaben nachweisen zu können, wurde ein V-Mann eingesetzt: ...

Tonaufnahme bei Karlsruher Eiszeit-Prozess sorgt für Wirbel

Foto Politik


 

Flockenblume (?)


Foto Pflanzen
Heißt tatsächlich Flockenblume. Wunderschönes Unkraut, wenn man es einmal im Garten hat, dann hat man es und es blüht jedes Jahr wieder so schön.

Danke - das abgelichtete Exemplar war wild wachsend.
Und der Begriff "Unkraut" gehört eigentlich moralisch genauso abgeschafft wie "unwertes Leben".

@Stefan Münz
Es könnte auch "Beikraut" genannt werden. Das klingt freundlicher und bringt zum Ausdruck, dass es irgendwie ungeplant mit dabei steht.



 

Auf dem Weg zum erfolgreichsten Tweet ever


Der aktuell erfolgreichste Tweet ever ist laut Watson Magazine eine Mitteilung von von Yusaku Maezawa, einem japanischen Milliardär, die allerdings wieder mal nur die niederen Instinkte im Menschen anspricht. Maezawa verkündete in dem Tweet, dass er wegen Erreichen eines wichtigen Umsatzziels seiner Firma isg. 100 Millionen Yen (ca. 800.000 Euro) an 100 Leute verteilt, die ihm auf Twitter folgen, und die diesen seinen Tweet verbreiten. Damit hat Maezawa 1,33 Mio. Likes erreicht.

Heute aber ist ein Tweet viral gegangen, der keine niederen Instinkte anspricht, und in dem es darum geht, was Albert Einstein, Charles Darwin, Nikola Tesla, Andy Warhol, Isaac Newton, Susan Boyle, Steven Spielberg, Tim Burton und Greta Thunberg gemeinsam haben: #Asperger.

Nachdem sich Presse und Hater schon wieder das Maul zerrissen hatten wegen eines kleinen Gedanken-Blackouts auf der Pressekonferenz unmittelbar nach dem Landgang nach der zweiwöchigen Segeltour und wegen Gretas etwas teilnahmslos wirkender Art bei ihrer ersten FridaysForFuture-Demo in New York, hat sie nun auf Twitter gekontert. Und liegt aktuell bei 0,6 Mio. Likes dafür. Ende noch nicht abzusehen.

Dieser Tweet ist ein wahrscheinlich kaum zu unterschätzender Schub für mehr Alltags-Anerkennung von Menschen mit Asperger. Mögen ihn alle Personalchefs, alle Lehrer und andere, die in die unangenehme Lage kommen, andere Menschen zu "bewerten" oder sich "für Bewerber zu entscheiden" zu müssen, diesen Tweet kennen und gegebenenfalls daran denken!



 

Kulturkampf


Gestern abend gab es einen Elternabend in der Klasse meines einen Sohns. Ich war irgendwie verhindert wegen Unlust auf Elternsprecherwahl und dergleichen Theater, habe aber heute von meinem Sohn (14 - das ist auch das Alter, um das es hier geht) erfahren, dass es wohl gut war, nicht dort gewesen zu sein, denn es sei dort zu einem Kontrollverlust gekommen. Nächste Woche macht die Klasse einen dreitätigen Ausflug in eine Stadt in der Nähe, in eine coole neuartige Jugendherberge und mit einigen Events auf dem Programm. Ursprünglich hieß es mal, dass alle Handys zuhause bleiben sollen, aber einige Kids haben angekündigt, dass sie sich daran nicht halten werden. Es gab dann eine ausführliche Diskussion zwischen Lehrern und Schülern, und am Ende einigte man sich darauf, dass die Handys doch mit dürfen, aber nur zu sinnvollen Zwecken wie Fotos, Navigation und Kommunikation in Hilfefällen genutzt werden sollen. Das hat nun gestern anscheinend einen Vater dermaßen auf die Palme gebracht, dass er völlig ausgerastet ist, wütend geschnaubt und fast das Mobiliar zertrümmert hat.

Als mir mein Sohn das heute erzählte, dachte ich spontan: "Ah, Ok, jetzt weiß ich auch endlich, was es mit diesem Okö-Faschismus auf sich hat". Und war einmal mehr froh, nicht dabei gewesen zu sein. Und klar soll mein Sohn sich keinen Stadtplan kaufen müssen, um sich zu orientieren, und wir kaufen auch nicht extra eine Kamera, damit er Erinnerungsfotos machen kann. Und das lassen wir uns sicher nicht von irgendwelchen fremden Elternteilen vorschreiben. Fertig aus.

Mag sein, dass hier auch einige so drauf sind wie dieser Vater. Aber das muss bei mir trotzdem mal raus.
Gesellschaft

War der Vater jetzt voll dafür oder voll dagegen?

Na, voll dagegen. Es ist halt so, dass es bis vor kurzem noch üblich war, dass die Handys auf Klassenfahrten zuhause bleiben sollten, und das Gefahr-dass-die-dann-nur-Daddeln-Argument überwog bei allen. Aber irgendwann kamen halt auch mal neue Argumente wie Navigation, Kamera usw. Lehrer sind oft hin- und hergerissen und bei den Eltern gibt es halt manche Hardliner, die es strikt verbieten wollen. Allmählich kippt da jedoch die Stimmung auch bei mehr und mehr Eltern, und das hat in diesem Fall wohl zu einem Wutausbruch geführt.

Danke für die Erklärung.



 

Waldbewohner


Architektur Foto Natur


 

Entzifferungsexperten anwesend?





Eine Mauer in Tarifa, Spanien. Bislang keine Ahnung, was das bedeutet :-)
Foto Kunst

Ah, interessant, danke!
Ich bin da übrigens nicht aktuell - das Bild stammt von vor zwei Jahren. Aber der @Michael Aschenborn ist gerade dort :-)

Nicht mehr. Aber ich habe die aktuellen Graffitis an der selben Wand fotografiert....

Na, dann hoffe ich mal auf ein paar schöne Bilder von dir auf deinem Account!



 

Profilbild-Generator


Wer sein Profilbild im Vorfeld des für den 20. September geplanten globalen Klimastreiks ebenfalls anpassen möchte, kann das hier tun:
Klima



 

George Winston


1983 hörte ich das zum ersten mal. In einer Teestube in München-Schwabing. Man trank einen Darjeeling und aus den Boxen kam etwas, das damals als "New Wave" bezeichnet wurde. In dem Fall reine Klaviermusik. Abseits aller bekannten Stile und Klischees, melodisch, eingängig, oft sogar zauberhaft, magisch, verträumt. Kein abgehobener Intellektuellen-Sound, aber auch keine billige U-Musik. Ich fragte, was das für Musik sei. "George Winston", bekam ich zur Antwort, und das Album heiße "Autumn". Einen Tag später hatte ich das besorgt. Und dann immer und immer wieder angehört.

Ich stöberte weiter in den Plattenläden, denn "Autumn" klingt potentiell nach Serie. Und tatsächlich: es gab auch "Spring", "Summer" und "Winter" von George Winston. Heute, mehr als 35 Jahre danach, ist George Winston immer noch aktiv. Und es gibt unzählige Alben mehr von ihm. Hab ihn heute gerade mal wiederentdeckt - daher dieses Posting. Hier ein Live-Video mit ihm, das denke ich einen guten Eindruck seiner Musik vermittelt.

Kunst Musik
This entry was edited (3 months ago)

Bei Deezer auch, schnupper gerade mal rein. Auch ganz nett.

Da ist tatsächlich nichts elektronisch, allerdings nicht nur (präpariertes) Klavier: https://www.penguincafe.com/penguinshop/sundog-insofar-cd-album
We started with the idea that we would only use sounds we could get from our instruments - piano, violin, duclcitone, Rhodes and harmonium - but we wouldn’t stay on the chamber footing that would seem to dictate. We’d use the tools of the studio to enhance, suppress, fiddle and in all kinds of ways get original sounds out of the gear we were using. Obviously sometimes the tracks have ended up simply being pieces for piano and violin, but others have proved more odd.
Es kam leider meines Wissens nichts danach. Das Penguin Cafe Orchestra lebt aber, siehe Tourdaten dort. Ich sehe gerade, dass die im September in Hamburg sind.



 

Eingang zu einem Wurmloch


Architektur Foto
Das ist ein Schweizer Militärbunker!
Oder eine kleine Brunnenanlage.
Aber ganz bestimmt kein noch so geartetes LOCH! :-)




 

Weintrauben-Sonnenbrand


Weintrauben können #Sonnenbrand bekommen. Das sieht dann so aus (heute fotografiert, kilometerweise durch solche Bestände gelaufen):




Die Ursache: #Klimawandel. So eine klassische deutsche Rebsorte wie Riesling packt einfach nicht mehr diese Hitzewellen und diese Regenarmut. Solche Rebsorten werden entweder weiter nach Norden wandern, in bislang unerschlossene Weinanbaugebiete, oder in höhere Lagen der Mittelgebirge. In den bisherigen Anbauflächen werden sich neue Rebsorten durchsetzen, teilweise mediterrane, teilweise auch Neuzüchtungen. Dazu gibt es eine kleine TV-Reportage (YouTube, 5min.)
#Sonnenbrand #Klimawandel Foto Klima Natur
richard doesn't like this.

Wir befinden uns zu Beginn / zur Mitte der Reife. Der Zuckergehalt fängt jetzt erst an sich zu entwickeln.



 

Größenverhältnisse


Heute mal kein eigenes Foto, sondern DAS wie ich finde beste Foto von heute vor einem Jahr:




Das Bild stammt aus diesem Artikel:
https://medium.com/wedonthavetime/stand-by-greta-thunberg-and-they-will-threaten-you-bc31d93f025f
Ingmar Rentzhog, Gründer von http://wedonthavetime.org, hat seine Bekanntheit vor allem dem Vorwurf zu verdanken, er habe Greta Thunberg gepusht und mit viel Geld zum Star gemacht. In dem verlinkten Artikel erklärt er sich.
Architektur Foto Menschen
This entry was edited (4 months ago)
So oft wie du sie zitierst, hast du ganz schön einen Narren an ihr gefressen :)

Naja, bei Gandhi und Martin Luther King war ich noch zu jung. Aber diesmal will ich nix verpassen :-)



 

Geburtstag


Der Skolstrejk för Klimatet wird heute ein Jahr alt. Das aktuell auf dem Atlantik reisende Schild ist schon die zweite Generation, nachdem das erste an den Ecken doch ziemlich ausgefranst war.

Bild/Foto

Danke an #GretaThunberg für #FridaysForFuture!
#GretaThunberg #FridaysForFuture Klima Medien Politik


 

Bücher in Freiheit


Foto Kunst
Das meiste sind wahrscheinlich Romane und Sachbücher. Wir haben ähnliches aber in geschlossener Form in der Gemeinde.




 

Für alle Wohnzimmersegler


Medien
Nicht nur für`s Wohnzimmer. Ich interessiere mich für eine Miniwindkraftanlage.
Die habe ich auf der Jutter-Hütte in Kijkduin schon mal gesehen. Auf Bild 2:
https://takethehague.nl/en/location/jutterskeet-ome-jan-kijkduin

sieht doch easy aus: halb gegen den wind bis spanien, dann locker bis auf höhe der kanaren gleiten, mit dem wind dann westwärts in richtung florida durchrutschen, um von dort aus dann entspannt nach new york zu segeln. vielleicht kann man ja auch schon früher raus, boston oder so und von dort aus dann mit dem zug.

wer braucht da schon diesel ... :-)



 

Ist Nicht-Reden das neue Reden?


Im Vorfeld der im September stattfindenden Internationalen Automobilausstellung (#IAA) treten offene Konflikte zwischen Klimaschützern und Autoherstellerkonzernen zu Tage. Die heutige Blockade-Aktion am Schienen-Ausgang des VW-Werks in Wolfsburg war sicher nur eine der ersten Aktionen dieser Art. Im Laufe des Herbstes hat #ExtinctionRebellion etliche Aktionen geplant - Blockaden, spektakuläre Aktionen, alles Futter für Presse und gesellschaftliche Debatten. Aber mit den eigentlichen Gegnern, den Energie-Magnaten, Autokonzernen, Großindustrien will man gar nicht mehr reden. Wenns hoch kommt noch mit Politikern. Aber auch da schwindet die Bereitschaft mit jedem Tag, den Regierungen wie unsere #GroKo nach außen hin etwas geschäftig tut, aber in Wirklichkeit nur hofft, das alles aussitzen und am Ende so weitermachen zu können wie bisher, mit den gewohnten, das fossile Wachstums-Mantra predigenden Zuflüsterern aus Finanz und Industrie.

Je mehr Menschen auch nur halbwegs begreifen, dass wir tatsächlich mit voller Fahrt auf eine irreversible, planetenweite und viele Jahrhunderte andauernde Umweltkatastrophe zusteuern, desto schneller wird das Verständnis für offensichtliches Nichtstun oder Tun-als-Ob schwinden - gegenüber Politikern, und auch gegenüber den größten Treibhausgasproduzenten. Noch ist vielleicht ein klein wenig Zeit, um sozialverträgliche Lösungen zu finden, für Stadt und Land, für unterschiedliche Lebensstile und Einkommen. Aber je mehr Zeit mit gewohnt souveräner, aber längst entlarvter Sonntagsrhetorik und Konservierungsversuchen alter Industrien oder Technologien verplempert wird, desto mehr Menschen werden sich dagegen radikalisieren. Es sind ja vorwiegend zu Frieden und Freiheit erzogene Menschen, und deshalb werden sie erst einmal zu gewaltfreien Widerstandsformen neigen, so wie es ja derzeit auch bei ExtinctionRebellion, EndeGelände usw. der Fall ist. Doch je häufiger es zu Blockaden oder ähnlichen Aktionen kommt, desto ruppiger wird das Verhältnis zwischen Aktivisten und Einsatzkräften werden. Irgendwann wird es Verletzte und vielleicht Tote geben. Und dann kann alles sehr schnell gehen. Rechte Gruppierungen werden sich dann ebenfalls zusammenrotten und mit privat organisierten Einsatzkräftetrupps ihrerseits die Hoffnung auf die Erneuerung ihres Dritten Reichs auf die Straßen tragen.

Auf Twitter habe ich heute zum ersten mal den Hash-Tag #NichtRedenIstDasNeueReden im Zusammenhang mit zunehmend wütenden Klimaschutz-Aktivisten gelesen. Greta hat es ja schon vor Monaten so ausgedrückt: "Simpy act. Because acting works". Es wird Mediatoren geben müssen, und zwar sehr viele und sehr gute. Politiker oder außerparlamentarische Mediatoren ohne Parteibuch, aber mit Gewissen, ohne amerikanisch-fossilistische Thinktank-Prägung, aber mit dem Mut zu sagen was sie wirklich wollen. Und es werden klimaschutz-wirksame Gesetze erlassen werden müssen, die einige Bürger und Unternehmen in ihren Gewohnheiten und Geschäftsmodellen hart treffen werden. Die Alternative ist, dass der demokratische Diskurs demnächst für lange verstummen wird. Und das wird dann alle treffen. In welcher Form auch immer.

@Bettina Schwarz

Ich habe ja auch nur gesagt, dass hier nicht kontrovers diskutiert wird. Meist haben kontroverse Diskussionen, also das gegenüberstellen andere Sichtweisen mehr Potential. Trotzdem finde ich es klasse und toll, dass hier sehr offen und ehrlich die eigenen Positionen dargestellt werden.

Aber eines ist mir wichtig. Selbst wenn hier beispielsweise @Ravenbird Überbevölkerung als Problem angesprochen hat, möchte ich das auf keinen Fall auf eine Stufe mit Tönnies stellen.
Denn dieser hat klar rassistisch gepoltert.
Ich wollte nur aufzeigen, dass die Geburtenrate sehr wohl etwas mit Wohlstand zu tun hat und das der Fokus meiner Meinung nach, eben genau auf diesen Punkt gelegt werden muss.
Also ich habe zwar Umweltschutz von der Pike gelernt, aber leider wird das soziale Problem da wenn überhaupt, dann nur tangiert.
Dabei ist es das Hauptproblem.
Keine Lösung der sozialen Frage ohne Beachtung der Umweltproblematik und keine Lösung der Umweltproblematik ohne Beachtung der sozialen Frage.
Und ja, aus diesem Grunde ist es aus meiner Meinung nach wichtig den "Globalismus" völlig neu zu denken.
Aber das wird dieses System nie leisten können!

@Gokh Ah, dann kommen wir aus dem gleichen Stall. :-)
Aber auch wenn wir das nicht beigebracht bekommen haben im Zusammenhang mit der Ausbildung, so sind wir doch zrotzdem auf den gleichen Weg abgebogen.
@Gokh

@Bettina Schwarz: Ja, ich denke, wir kommen wahrscheinlich aus dem gleichen Stall und sind eigentlich auch gar nicht weit von einander entfernt, mit den Ansichten.
So haben wir ja beispielsweise das Problem von nachwachsenden Rohstoffe in einen kapitalistischen Markt beide erkannt.
Es ist natürlich auch klar, dass wir, der in Wohlstand lebende Westen, die größten Emissionen verursachen und eben nicht die Menschen in Afrika trotz ihrer hohen Fertilität.
Dennoch sourcen wir ja gerade auch eine Menge Emissionen und Umweltverschmutzung aus. Und jetzt kommt eben das Wohlstandsgefälle zu tragen und natürlich der globale Markt.
So beschissen beispielsweise der Anbau von Soja in Argentinien ist, so ist er gleichzeitig eines der größten Wirtschaftsfaktor in einem Land, was vielleicht schon jetzt wieder in eine nächste große Krise taumelt.
Alles hoch kompliziert und eben nicht durch eine weltweite CO2-Abgabe lösbar.
Meiner Meinung ist diese nicht einmal der richtig Weg.

Der Meinung schließe ich mich vollkommen an!



 

Bild zum Tage


Architektur Foto
Berlin ist wunderbar! :-)

Als ich Anfang der 80er nach München ging, dachte ich noch, dass diese Stadt mehr Potential hat als Berlin. In einem Fußballergebnis ausgedrückt, hätte Berlin gegen München damals vielleicht 3:2 gewonnen. Heute ist es 6:1. München wird zwar immer für seine hohe Lebensqualität gerühmt, aber die gibts nur für diejenigen, die dort auch die Topjobs haben, um sich das alles leisten zu können. Ansonsten ist München nichts mehr - kulturell provinziell, geistig und städtebaulich völlig ausgetrocknet dank "Investorenprojekte". Berlin ist dagegen voller echtem Leben. Aber halt auch ein eigener Planet, mit einigen sehr hochnäsigen Intellektis, die sich für die wahre geistige Elite Deutschlands betrachten. Bleibt halt wohl nicht aus. Stimme trotzdem zu - ist eine tolle Stadt.
This entry was edited (4 months ago)