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Malizia II


Aus gegebenem Anlass ein Link zu einem Schiff, das es wahrscheinlich nur gibt, weil die Fürstenfamilie von Monaco einfach nicht weiß wohin mit dem Geld. Immerhin wurde in diesem Fall etwas Sinnvolles damit angestellt. Eine hochseetaugliche Yacht, die allein mit Sonnen- und Wind-Energie betrieben wird, also Tag und Nacht fahren kann, ohne irgendwelche schädlichen klimaschädlichen Emissionen zu erzeugen.

Das ca. 18 Meter lange Schiff ist zwar antriebsmäßig auf der Höhe der Zeit, aber nicht auf Komfort ausgelegt, weil es eigentlich ein Sportsegelschiff ist. Keine Toiletten, keine Duschen - das alles muss 18th-Century-mäßig geregelt werden.

Mitte August wird die Malizia II von Großbritannien aus über den großen Teich nach New York segeln. Mit an Bord: Segelsportler Boris Herrmann aus Hamburg und Pierre Casiraghi, der Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco (beide segelerfahren und sozusagen die Crew), sowie ein Fotograf (für die Bilder, die um die Welt gehen werden), Vater Svantje und seine Tochter: Greta Thunberg.

Ca. zwei Wochen wird die Reise dauern. Dann wird Greta Neuland betreten, und die zweite von Europa ausgehende Eroberung Amerikas wird hoffentlich ihren Lauf nehmen. Mögen die Invasoren die 5-Welten-verbrauchenden Nachfahren der ersten Eroberung und ihren blonden Strohmähnenhäuptling in geeignete Reservoire verbannen.
Mono60 Malizia II
Klima Technik

hmm, das schiff hat ja flügel! vielleich6t könnte es auch noch einen spritzschutz gebrauchen ...:-)

Da auch die Finanzierungsfrage immer wieder Anlass zu Angriffen bietet, hat Greta auch das noch mal klargestellt (auch wenn jeder vernünftig denkende Mensch sich das eigentlich auch hätte denken können):



 

Letztes Jahr





Letztes Jahr habe ich so was noch für mein erhofftes Paradies gehalten. Mittlerweile muss ich befürchten, dass dort in zwei, drei Jahrzehnten niemand mehr leben kann, weil es kein Süßwasser mehr gibt. Es sei denn, sie betreiben bis dahin im großen Stil Meerwasserentsalzung.
Foto Meer Natur Süden

Costa Blanca, Calpe, im Hintergrund Altea.



 

Bildinterpretation erwünscht


Das kann man bei Amazon kaufen:

Bild/Foto

Finden tut man das, wenn man auf Amazon nach Fuck you Greta sucht:
@Greta Thunberg Gesellschaft Medien
Nicht direkt. Aber man findet es halt, wenn man nach "fuck you Greta" sucht. Und danach zu suchen ist mittlerweile verbreitet, weil sich in der Szene herumgesprochen hat, dass es entsprechende Sticker für über den Auspuff gibt.




 

Besser-wieder-weg-Stadt? (by night)





Ich habe ungefähr fünf Wochen meines Lebens in Berlin verbracht. Sicher nicht sehr viel, aus Berliner Sicht, aber ich bin halt kein Berliner, und dafür ist es schon recht viel. Genau darum geht es hier. Ich gehöre nicht zu Berlin, will auch gar nicht dazu gehören. Trotzdem finde ich Berlin faszinierend. Es ist irgendwie ein eigener Planet, wenn man vom normalen deutschen Land kommt. Aber eben ein eigener Planet. Doch leider nicht nur die dort regierende Kaste, sondern auch diverse intellektuelle Bewohner dieses Planeten haben anscheinend Probleme, Menschen außerhalb ihres supercoolen Dunstkreises noch irgendwie ernstzunehmen. Das verstärkt leider die gesellschaftlichen Konflikte.
Architektur Foto

@Bettina Schwarz Yoa du aber nö .. sorry.......

Wenn ich solcherlei ungestalten sehe .. dann wird mir immer einfach nur massiv schlecht....

https://youtu.be/kpwMATo592w

Halt mich jetzt für alt .. aber auf uns wurde defintiv nicht derartig "rücksicht" genommen...

In so fern bin ich da an der stelle voll und ganz mit den bots.......

Ne große fresse kann sie sich vielleicht irgendwann mal leisten .... aber sicherlich nicht so und jetzt ... meh

(Sorry ... aber mir geht bei sowas regelmässig die hutschnur ..... das ist garantiert nicht das, was unsere eltern und unsere generation im sinne hatten als sie für freiheit und emanzipation aufgestanden sind..... srsly not..)

@hackbyte Verdammt, hat es doch wer gelesen. :-)
Ich finde, man sollte sich nie eine SOOO große Fresse leisten, aber ich hab wirklich gelacht, als sie antwortete: "Ich dachte intelligent.", weil das ein sicheres Anzeichen für das Nicht-Vorhandensein dieser ist.
Und der Typ, der sich dann über Stefan lustig macht, will nur mit ihr in die Kiste, das kann man eindeutig ignorieren.
Aber ja, ich hätte mich auch geärgert und wäre enttäuscht gewesen.

Und für alle, die es nicht gelesen haben, ich vermerkte, dass man ihre Ausfälligkeit der Grünschnäbligkeit und ihren gefühlten Thronstatus zuschreiben könne und der Rest der Leute ihr das einfach nur spiegelt. *ichwarjadochnochzurechnungsfähig*

Das ist ja nett, dass du mich dort noch verteidigen wolltest - aber wohl auch besser, dass du es wieder gelöscht hast. War eh nur unklug von mir, dort überhaupt meine Kritik anzubringen, weil klar war, wie das ausgehen würde. Hab mir nun vorgenommen, meine Twitter-Timeline mal zu überarbeiten :-)

*räusper*
Also für eine Verteidigung auf Twitter fehlt mir eindeutig Twitter-Kompetenz. Ich kann nicht kurz und eindringlich.
Ich habe gestern Abend hier etwas geschrieben, war mir aber nicht sicher, ob da nicht zu wenig Blut im Alkohol war und habe es gleich wieder global gelöscht. Man kann es auf *spora noch lesen, da hat die DB wieder ganze Arbeit geleistet.

@stefan Gegenden wie Mitte und Prenzlauer Berg samt zugehöriger Hipsterschaft ignorieren, dann isses in der Regel recht angenehm hier. Stolpert man auch weniger über eTretroller. Tempelhof z.B. kann ich fürs eher ländliche "Feeling" empfehlen. #Berlin

Ja, es gibt wirklich viele wunderschöne Ecken in Berlin. Und auch viele wundervolle Menschen. Das sollte hier kein Generalangriff werden, ist bei der Überschrift wohl etwas falsch rübergekommen.



 

Schräg, schräger, Achternbusch


Als dieser Film Anfang der 80er erschien, war es ein unerhörter Bildungsbürgerschreck, und es wurde #Blasphemie gerufen. Schenkt euch besser was ein, bevor ihr euch das anseht. Aber achtet drauf, was im Glas ist ... ^^

#Blasphemie Medien Video


 

Mauerreste


Kunst Politik


 

Greta Thunberg vor der französischen Nationalversammlung


Nach den ersten paar Minuten der Rede werden einige vielleicht den Wunsch verspüren, sich Seite 108 des letzten IPCC-Berichts anzuschauen. Das Dokument gibts hier: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/sites/2/2019/05/SR15_Chapter2_High_Res.pdf

Im Vor- und Umfeld des Auftritts hatte es einigen Wirbel gegeben - der aber nur zeigt, wie lächerlich alle rechtskonservativen und rechtsradikalen Kräfte sich bei dem ganzen Thema anstellen, und das erst recht, wenn das ganze noch von einer jungen Frau vorgetragen wird. Das ist der Gipfel der Provokation für all jene, die anscheinend durch Benzin statt durch Muttermilch geprägt wurden. Hier ein paar Stimmen:

* https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Frankreich-Greta-Thunberg-mischt-Nationalversammlung-in-Paris-auf
* https://www.wz.de/panorama/thunberg-weist-kritiker-im-franzoesischen-parlament-in-die-schranken_aid-44296205
* https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/thunberg-kritik-an-macron-bei-nationalversammlung-16298967.html
* https://www.deutschlandfunk.de/paris-greta-thunberg-politik-muss-auf-wissenschaft-hoeren.1939.de.html?drn:news_id=1030832

Übrigens wird sie vom 5.-9. August bei Smile for Future in Lausanne (Schweiz) teilnehmen:
https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/greta-thunberg-kommt-nach-lausanne-278430.html
Ob sie zwischendurch noch mal heimfährt oder gleich noch weiter tourt, weiß ich auch nicht.

Klima Politik
This entry was edited (4 weeks ago)
Was bei all den Pressestimmen auffällt: Man lässt sich dazu aus, wer wen angreift, wie Greta gekleidet war, und welche politischen Fraktionen welche ihrer üblichen Grabenkämpfe austragen. Was keiner der Artikel berichtet, sind die Fakten und Zahlen aus ihrer Rede. Man könnte fast meinen, dass die Journalisten nicht zugehört haben... Vermutlich weil sie zu beschäftigt damit waren, den Kindergarten drumherum zu beobachten... m(

Genau das!
Und so wird es immer weiter gehen. Genau das hat sie in ihrer Rede entlarvt. Der Hinweis auf "Seite 108" war sozusagen die erboste Reaktion der Lehrkraft auf die Fahrigkeit der Schüler. Bin gespannt, ob noch irgendwo ein Artikel in einer Zeitung erscheint, der aufmacht mit "wir haben uns Seite 108 mal angesehen".

Ich wäre schon zufrieden mit einem Artikel in dem die Zahlen 420 (oder 360), 42 und 8 1/2 vorkommen... Dafür müsste man noch nicht mal das PDF lesen, nur ein paar Minuten Youtube schauen.

Möglicherweise haben die Massenmedien (und die Software-Industrie) einfach noch nicht kapiert, was sich daraus machen ließe. Sie denken, es gehe nur um abstrakte Zahlen, die man den Menschen nicht zumuten kann. Aber angenommen, das ganze würde als globales Game mit "Challenge = don't get beyond 0" inszeniert, mit täglichen Einblendungen in jedem Wetterbericht, wie viele Gigatonnen noch verbleiben, und was man persönlich tun kann, um nicht zum Game-Looser zu werden ... natürlich auch als App, welche die eigenen Aktivitäten trackt und einem anzeigt, wie viel man wieder zum Game-Loosing beigetragen hat, und wie viel bescheidener man sein müsste ... keine Ahnung. Aber so was in der Art könnte die Menschen von heute vielleicht bewegen. Wenn man ihnen dann noch einblendet, welche Abgeordneten und welche Fraktionen und Parteien wie viel CO2 verbrauchen, könnte das auch die Wahlen beeinflussen.



 

Tzuwarmi im Anmarsch


In Nordfrankreich und Belgien wird es zur Wochenmitte, besonders am Donnerstag, mit ziemlicher Sicherheit neue Temperaturrekorde geben. Vielleicht auch in Deutschland. Die Tagesschau redet von einer Hitzewelle für die Geschichtsbücher. In den Geschichtsbüchern der weiteren Zukunft werden aber, falls es diese überhaupt geben wird, hoffentlich eher die Namen all derer stehen, die jahre- und jahrzehntelang die Warnungen der Wissenschaft ignoriert und verdreht haben, um ihrer heiligen Kühe wegen (Öl, Verbrennungsmotoren und ewiges Wachstum).


 

Greta im Gelbwestenland


Von Berlin aus ist sie am zurückliegenden Wochenende weitergereist nach Frankreich. Eigentliches Ziel dabei: Paris, wo sie morgen, am 23. Juli, eine Rede vor der Nationalversammlung halten soll. Die Freude der Parlamentarier darüber ist allerdings gespalten: Ein "apokalyptischer Guru" sei sie, und einer "Prophetin in kurzen Höschen" wolle man nicht zuhören, schallte es heute aus den Reihen der rechten Ultras, die zugleich zum Boykott der Greta-Rede vor dem Parlament aufriefen.

Derweil machen jedoch andere Bilder die Runde. Ein uralter, ordenbehangener Opa am Stock, Hand in Hand mit Greta am Strand - an dem Normandie-Strand, wo einst die aliierten Truppen an Land stießen, um Hitler zu besiegen. Was denn auch gelang. Der Opa am Stock ist Charles Norman Shay, 95 Jahre alt. Er gehörte zum medizinischen Personal der Amerikaner, als die alliierten Truppen am D-Day in der Normandie landeten. Viele verwundeten Soldaten haben ihm wahrscheinlich ihr Leben zu verdanken.

Hintergrund: Greta hat am gestrigen Sonntag den neu ins Leben gerufenen und erstmals vergebenen Prix de Liberté erhalten, ein jährlich neu zu vergebender Preis, der von den "Befreiern von einst" für die "Befreier von heute" gedacht ist. Die Preisverleihung selber erreicht allerdings bei weitem nicht die suggestive Kraft, die von diesen Bildern ausgeht. Bilder, die auch zeigen, dass Greta sich in die Rolle der Ikone fügt. Aber nicht aus Eigennutz, sondern um ihrer Sache willen. Und genau deswegen funktioniert das - mitten in unserer sonst so aufgeklärten, medien-, ideologie- und religionskritischen Gesellschaft.

Bild/Foto

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Politik.Gesellschaft


 

Bertolt Brecht, am Zustand der Welt leidend






Die überlebensgroße Figur des Autors befindet sich am ebenfalls nach ihm benannten Platz an der Spree. Die Skulptur stammt von Fritz Cremer, einem westdeutschen Steinmetz-Künstler, der freiwillig in die DDR übersiedelte.
Foto Skulptur
This entry was edited (4 weeks ago)
Bertolt, bitte, Bertolt.

Hast ja recht - habs korrigiert! Da ist mir wohl ein Lapsus unterlaufen, weil ich mal einen guten Freund hatte, der Bertold hieß :-)



 

Bienen-Thread


Habe auf Twitter einen sehr informativen Thread über #Bienen gefunden, der auch auf zahlreiche andere Quellen verweist. Doch Twitter-Threads sind einfach grausam zu lesen auf Twitter. Deshalb habe ich mittels eines Online-Tools einen lesbaren Artikel daraus gemacht:
#Bienen Tiere
Interessan,t war mir neu

Ich empfehle zum Thema Schutz von Wildbienen und Ursachen für deren Verschwinden das Buch "Wildbienenschutz - von der Wissenschaft zur Praxis" aus der Bristol-Schriftenreihe 33 oder auch die Seiten von Paul Westrich.



 

Bundesrepublikanische Gebäudekunst





Im Berliner Regierungsviertel hat man versucht, den Machtanspruch klassischer Herrscherhäuser in die architektonische Formsprache des ausgehenden 20. Jahrhunderts zu gießen. Die Bürgernähe beschränkt sich darauf, dass die Bürger frei herumlaufen und die Bauten bestaunen dürfen, so als wären sie Bits auf einer ganz tollen Datenautobahn.
Architektur Foto
Bungee Jumping sollte da gut funktionieren.

das war aber auch schon so in bonn. wieviel näher möchstest du denn da ran?

Das stimmt. Aber mit dem neuen Regierungsviertel in Berlin hatte man ja doch auch Chancen, um architektonisch etwas anderes als "hier herrscht die Macht" auszudrücken. Die gläserne Kuppel soll ja die Transparenz und Bürgernähe der Politik symbolisieren. Das ist mal ein Anfang.



 

Generalstreik? Wie geht denn das?


#FridaysForFuture, #ExtinctionRebellion und andere Organisationen rufen für den 20. September zum ersten globalen Streiktag auf. Das ist ein Freitag, aber es soll eben nicht nur ein "Schülerstreik-Freitag" werden, sondern einer, an dem auch Berufstätige und natürlich auch alle anderweitig Tätigen zum Streik aufgefordert sind.

Genauer gesagt, kursieren da eigentlich zwei Termine - der 20. September und der 27. September. Am 27. September sollte ursprünglich der Climate Action Summit 2019 in New York stattfinden. Der wurde aber anscheinend mittlerweile vorgezogen auf den 23. September. Wie auch immer, der 20. September soll der Start für den ersten globalen Klimastreik sein. Die Initiatoren erhoffen sich aber wohl, dass die Erwachsenen es nicht bei dem einen Streiktag belassen, sondern dass sich der Streik spontan ausdehnt. Im Grunde soll es ein Generalstreik werden.

Wie bei FridaysForFuture gibt es keine zentrale Organisation. Es geht einfach nur darum, am gleichen Tag an möglichst vielen Orten der gesamten Welt möglichst viele Streiks/Demos mit den gleichen Zielen zu beginnen.

Doch wie soll das eigentlich für Arbeitnehmer funktionieren? Welche Möglichkeiten haben sie, ohne ihren Job zu riskieren? Hier ein paar Vorschläge (auf Englisch):
#FridaysForFuture #ExtinctionRebellion Gesellschaft Klima Politik


 

Das einzig Besondere an diesem Bild





Das einzig Besondere an diesem Bild ist, dass es selbst gemacht ist, dass ich einiges über nächtliche Zugverbindungen in Deutschland gelernt habe, und dass ich an dem gestrigen Tag in Berlin einen neuen persönlichen Rekord im Zufußlaufen aufgestellt habe - 23,5km an einem Tag :-)
Foto Klima Menschen
wo seid ihr denn lang gelaufen?

Das war keine Demozug, sondern eine reine Kundgebung an einem Ort. Viele sind dann hinterher noch die paar hundert Meter zum HBF gelaufen und von dort aus weiter nach Luckenwalde gefahren, wo gegen den Braunkohleabbau in Brandenburg demonstriert wurde.
Dass ich persönlich so viel gelaufen bin, lag einfach daran, dass ich vor allem nach der Demo noch viele, viele Stunden hatte, bis ich wieder zurück fuhr, und die Gelegenheit nutzte, um mir Berlin mal etwas zu "erlaufen". Wenn man mit der U-Bahn schnell irgendwo hin fährt, hat man hinterher immer nur Fragmente der Stadt im Kopf. Bin zwar am Abend auch noch mal mit der S-Bahn zum Ostbahnhof gefahren und hab mir dort die Gemälde auf den Mauerresten angeschaut, aber den Rest dann doch "am Stück". Hätte natürlich einen dieser vielen E-Roller nutzen können, die dort überall rumstehen. Aber ich wollte lieber in Ruhe "schauen" als mich dem Stress eines allseits unbeliebten Verkehrsteilnehmers auszusetzen.



 

Bei der Arbeit auf einer Filz-Klette





Ich hoffe, ich habe mich bei der Pflanzen-Bestimmung via Google Lens nicht wieder völlig vertan :-)
Foto Pflanzen Tiere
Sehr cool auf jeden Fall



 

Geschichten vom Mond


Im Sommer 1969, vor heute 50 Jahren also, war mein Vater, ein Beamter, auf einem mehrmonatigen Lehrgang in Saarbrücken. Wir selber wohnten zu der Zeit in Koblenz. Einmal besuchten meine Mutter und ich ihn dort. Er hatte dort ein Zimmer zur Untermiete bei einem älteren Ehepaar. Und die luden uns alle ein, an ihrem Fernseher dem Jahrhundertereignis beizuwohnen. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch gar kein Fernsehen, deshalb war das eine Premiere für mich, und deshalb kann ich mich noch gut daran erinnern, wie wir allesamt in der engen Stube dieses mir unbekannten Vermieterehepaars um diesen Kasten herum versammelt waren, auf dem verschwommene Schwarzweiß-Bilder von der Mondlandung zu sehen waren. Das war alles buchstäblich wie von einem anderen Stern. Das Gerät, die Bilder von diesen Menschen in ihren Raumanzügen, diese anderen Schwerkraftverhältnisse.

Wer die ganze Geschichte und all die Geschichten dahinter noch mal in epischer Breite erzählt bekommen möchte: Auf YouTube gibt es eine dreiteilige ARTE-Doku darüber. Isg. über 5 Stunden lang. Also was für lange laue Nächte.

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=RpR6kzLW7oY
Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=nIhCL74dPP8
Teil 3: https://www.youtube.com/watch?v=uQ0ZyUTcyC8
Geschichte Medien Video


 

Arte-Doku über Johnny Clegg


Der weiße Afrikaner, der gegen die Apartheid kämpfte. Gestern ist Johnny Clegg im Alter von 66 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Diese dreiviertelstündige Arte-Doku portraitiert den Musiker, der nah an Nelson Mandela war.

Musik Politik Video
Danke für den Link.

Ich durfte Johnny Clegg in einem Kleinkonzert mit vermutlich nur 200 Leuten erleben. Es ist mir unvergesslich geblieben. Ein Held meiner Jugend ...