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Berlin, Juli 1945, in HD und in Farbe


Wenn ihr so was nicht mehr erleben wollt, dann überlegt euch gut, was ihr antwortet, wenn ihr das nächste mal gefragt werdet: "Wollt ihr den totalen Krieg!?"
Einige unserer Leitmedien fragen das ja immer gerne mal wieder - nur etwas vorsichtiger, unter verdeckter Hand. Also doppelte Vorsicht!



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Sprachänderungsvorschriften sind kein Sprachwandel


Ich habe volles Verständnis für die feministische Aufklärungsarbeit, die den überall versteckten Patriarchismus in unserem gegenwärtigen Sprachgebrauch aufzeigt und kritisiert. Aber ich habe auch Allgemeine Sprachwissenschaft studiert und die Schriften des Begründers dieser Wissenschaft, Ferdinand de Saussure, gelesen. Sprache kann man nicht "diktieren". Sprache verändert sich mit dem Bewusstsein der Sprecher. Der ganze aktuelle Gender-Krempel ist für die Tonne, weil er von den Sprechern nicht akzeptiert wird. Schon mal jemanden gehört, der (oh weh, "jemanden" und "der" als Relativpronomen dürfte ich eigentlich gar nicht benutzen...) Binnen-Is oder Gendersternchen in wörtlicher Rede nutzt? So funktioniert Sprachwandel halt einfach nicht. Sprachwandel funktioniert dann, wenn jemand was ändert im Sprachgebrauch, was alle, die das mitbekommen, irgendwie praktisch oder geil finden. Dann setzt es sich durch, und so verändert sich Sprache. Nur so.

Gesellschaft Politik Video

@Hartmut Noack, egal ob brutal oder nur gemäßigt, Beleidigung ist nicht konstruktiv.

Und hier gebe ich Dir Recht: scharfe Kritik ist immer berechtigt - und sogar wünschenswert! Das ist meist ein guter Motor auf mühsamen Wegen ...

Nochmal zum Referenten: man sollte hier bei der Beurteilung durchaus mit einbeziehen, dass das Auditorium scheinbar - so, wie ich es ja auch bin - ein Laienpublikum war. Das er in diesem Rahmen etwas "unterkomplex" wird, ist also nachvollziehbar - und auch vernünftig. Das ändert jedoch nichts daran, dass mir sein Gestus dabei sehr missfiel.

Ich wollte auch nicht konstruktiv sein @Ulli Gabsch die ganze Diskussion über das Thema wird besser, wenn sich Leute wie Herr Tomas Kublik aus ihr zurückziehen.

Es ist vollkommen OK vor einem interessierten Laienpublikum Dinge zu vereinfachen und vor allem, wenig vorauszusetzen und stattdessen in Fachkreisen bekannte Sachen noch mal zu erklären.

Das Publikum dort war aber nicht interessiert, jedenfalls nicht an Erkenntnis. Diese Leute wollten einfach ihre Vorurteile bestätigt und ausgeschmückt bekommen. Das hat Her Kublik geliefert und das war wohl auch seine Intention. Und das nennt man nicht wissenschaftliche Diskussion, sondern Marketing.



 

Umzug in Digitalien


Ein Kurzfilm (2'08'') von Alexander Lehmann:

Netzwerke Video


 

Canto Ostinato meets Jazz


Hier gibts mal für alle, die so was ertragen (ich bin Fan davon, aber nicht alle) ein Meisterwerk der seriellen Musik auf die Ohren. Der sogenannte Canto Ostinato ist die bekannteste Komposition des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt. Auf Wikipedia kann man sich über die musikalischen Details schlau machen. Mir persönlich gefällt vor allem die Interpretationsvariante "Canto Ostinato meets Jazz", weil dort versucht wird, etwas mehr Groove hineinzubringen. Aber das ist sehr relativ bei dieser Art von Musik. Um diese Musik genießen zu können, sollte man sich sonst mal von allem geistig abschalten, sich nur darauf einlassen, am besten mit geschlossenen Augen, und die Lautstärke aber ruhig ordentlich aufdrehen. Der Video-Teil ist in dem Fall eh uninteressant.

Kunst Musik Video
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 2 Wochen)

@Christa Runge Abgesehen davon, dass man 10/8 aus mathematischer Sicht auf 5/4 kürzen kann, kann ich dir dazu leider nichts sagen. Aber auf https://de.wikipedia.org/wiki/Canto_ostinato kannst du dich schlauer machen über die Details :-)

Da haben wir uns wohl gerade überschnitten :-)



 

Fü(h)r uns, die Herde


Prof. Rainer #Mausfeld ist ein 2016 emeritierter deutscher Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Wahrnehmungspsychologie, Kognitionswissenschaft und Geschichte der Psychologie. Seine seit 2015 veröffentlichten demokratietheoretischen und medienpolitischen Thesen sind umstritten. [Wikipedia]
Nun, "umstritten" ist ja erlaubt und meint oft einfach nur "unerwünscht". Im Rahmen der Pleisweiler Gespräche hat Mausfeld am 22. Oktober 2017 einen Vortrag gehalten, der als zweistündiges Video auf YouTube verfügbar ist (siehe unten).

Nur ein paar Positionen von vielen weiteren aus dem Vortrag:

  • #Repräsentative #Demokratie dient vor allem dem Machterhalt der #Eliten.
  • Es gibt den klassischen #Totalitarismus (Hitler, Stalin, Kim Jong Un, Erdogan), und es gibt einen modernen Totalitarismus (die gegenwärtigen westlichen Demokratien).
  • #Meinungsfreiheit wird gewährt, solange sie wirkungslos ist.
  • Solidarisierungsbewegungen unter den Beherrschten sind gefährlich, werden stets unterhöhlt und wenn nötig zerschlagen.
  • Das Nichtverstehen des eigentlich Offenkundigen wird induziert, etwa durch Belohnungsprinzipien für "Stiefellecker".
  • Der #Internationalismus, der eigentlich eine Hoffnung für weltweite #Solidarität war, wurde durch die neoliberale #Globalisierung in etwas Negatives verkehrt. Wobei an der Globalisierung überhaupt nichts global ist, sondern alles amerikanisch.
  • Überhaupt bedeutet im neoliberalen Falschwörterbuch so ziemlich jedes Wort das Gegenteil dessen, was es vorgeblich bedeutet.
  • News sind immer Fakes :-)

    Der Vortrag ist jedoch keine billige Brandrede, sondern besonnen, im Stil einer Universitätsvorlesung gehalten, und unterstützt durch zahlreiche Folien mit Bildmaterial.

  • Von Mausfeld kann man nur lernen.



     

    Eine Viertelstunde Cuba


    Januar-Schneedreck-Grauwetter-Blues? Ist ein bekanntes Syndrom und definitiv ungesund. Wenn schon das Geld und die Umstände nichts Besseres ermöglichen, kann man zumindest seine diffusen und tagträumerischen Gedanken anregen.

    Kultur Video
    Was auch ein bisschen hilft, sind die Soundtracks der Tropico Spile :)



     

    Die Geschichte des Don Quijote von der Mancha


    Die Winterabende sind lang, die Gedanken vielleicht schwer. Da kommt der edle Ritter von der traurigen Gestalt gerade recht!

    Teil 1 (39 min.)




    Teil 2 (35 min.)




    Teil 3 (38 min.)




    Teil 4 (39 min.)


    Kunst Video