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Trauerscham, Scham total


Vorhin bin ich auf Twitter über folgende anregende Cartoongrafik gestoßen, gepostet von der Borgdrone, einem guten unbekannten Bekannten aus GooglePlus-Zeiten:




Meine erste spontane Reaktion darauf:

Was diese Frau bei den Worten empfindet, nennt man #Trauerscham. Gibts natürlich noch nicht, das Wort. Die Verwertungsrechte biete ich hiermit für den Meistbietenden feil. Weniger als 6stellige Angebote zwecklos ;-)

Aber im Ernst. Die Grafik und das Wort, das mir spontan dazu eingefallen ist, haben mich dann irgendwie nachdenklich gemacht. Wofür schämen wir uns? Für das, wovon wir annehmen, dass es von der gesellschaftlichen Umgebung nicht akzeptiert oder (noch schlimmer) lächerlich gemacht werden könnte - unabhängig davon, ob diese Annahme überhaupt richtig ist oder nicht.

Interessant wird es, wenn etwas, das wir bislang "schamlos" taten, weil wir es für normal hielten, durch irgendeinen Dreh in der Geschichte und/oder der öffentlichen Wahrnehmung plötzlich zum "Schamfaktor" wird. Bestes Beispiel ist ja die #Flugscham, andernorts auch #GretaEffekt genannt, wo Analysten der Tourismus-Branche derzeit schon fieberhaft nachrechnen, wie stark sich das wohl auswirken wird.

Bei der Flugscham gibt es aber aktuell schon einen gewissen gesellschaftlichen Konsens, der das trägt ("guck mal, diese Leute da wollen offenbar fliegen - ob die sich wohl Gedanken gemacht haben, dass das notwendig ist?"). Aber im Fall der Cartoon-Grafik? Wohl eher nicht. Auf den ersten Blick. Und auf den heutigen Blick. Und auf den mitteleuropäischen Blick.

Ähem - verstanden? Wir sind hier so was von ego-zentriert (wozu auch die Vergötzung verstorbener Angehöriger gehört, verbunden mit der unausgesprochenen Erwartung, selber später als verstorbener Angehöriger so vergötzt zu werden), wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie normal, alltäglich und banal der Tod in großen Teilen der Welt ist. Dort, wo die Leute gar nicht dazu kommen, ein Ego zu pflegen, und wo deshalb Tote ohne individuell gelebtes Leben bleiben. Klingt hart? Ist aber leider so. Also: schämt euch, wenn ihr einen einzigen Menschen betrauert, der über Jahrzehnte seine dreieinhalb Erden pro Jahr verbrauchte, um so was wie "bürgerliche Individualität" zu erlangen. Oder wie? Hey, also das geht nun doch nicht, wirklich nicht. Der Mensch wusste es doch gar nicht besser. Und so weiter. Ich will hier nicht urteilen. Aber das Thema geht tief ins eigene Fleisch, wenn man den Cut zulässt. In diesem Sinne schon mal: "frohe" Ostern!
#Trauerscham #Flugscham #GretaEffekt Gesellschaft Philosophie

Eine BÖSE Karikatur!
Du hast aber einen hübschen Text draus gemacht. ;)

Trotzdem mag ich Ostern lieber als Wettkampf der bergrunterrollenden Ostereier sehen. Auch das ist schon eine kulturelle Vermischung, immerhin durfte man in der Fastenzeit keine Eier essen und nahm dann die vergammelten zum Wettbewerb, aber es eint das ursprüngliche Fruchtbarkeitsfest mit dem katholischen - auf eine herzlich verbindende Weise.
Irgendwie bin ich mal wieder froh in einem gottesverachtenden Raum-Zeit-Kontinuum aufgewachsen zu sein.

Ja, das auffällig offene Bekenntnis zum fröhlichen #Heidentum gehört für mich zweifellos zu den erfreulichen Folgen der "neuen Bundesländer". Es gibt zwar auch eine Berliner Variante von aggressivem Atheismus, der sich kaum weniger idiotisch gebärdet wie die all die Götzendiener, die er verachtet. Aber insgesamt haben die Ex-DDRler wahrscheinlich viel mehr zur Säkularisierung im aktuellen Deutschland beigetragen als bekannt.
Das ist auch mal wieder eine Gelegenheit, meine Lieblingsverschwörungstheorie auszupacken: nämlich dass der Mensch in der normalen Natur auch nicht bei höher entwickeltem Gehirn auf all solch abstruses Zeugs gekommen sein kann, wie es der Fall ist. Da muss irgendwas anderes passiert sein. Die Lösung, die meine Lieblings-Verschwörungstheorie anbietet, ist unter dem Stichwort #PräAstronautik bekannt. Irgendwann vor ein paar zehntausend Jahren waren demzufolge Außerirdische hier, die wesentlich höher entwickelt waren und die über einen gewissen Zeitraum hinweg im Rahmen eines Feldversuchs probierten, die irdische Tierart "Mensch" kulturell zu erziehen. Dabei kam es offenbar sogar zu Paarungen zwischen Außerirdischen und Menschen. Die Menschen erwiesen sich jedoch auf Dauer als zu blöd, weshalb die Außerirdischen irgendwann wieder verschwanden. Doch natürlich hatten sie unter den Menschen für unglaubliche Memes gesorgt, die weitererzählt wurden - die Menschen erinnerten sich fortan an die Besucher als Götter. Und die von den Außerirdischen mit Menschenfrauen gezeugten Kinder waren die Halbgötter der Mythologie. Die davon abstammenden Viertelgötter, Achtelgötter usw. bis in moderne homöopathische Dosen hinein sind die sogenannten Blaublütigen, die Edlen, der Adel, die Besseren. Aber schon die Halbgötter haben sich daneben benommen. Kein Wunder, dass der homöopathische Abklatsch-Adel erst recht nichts mehr taugt.

*lach*
Dann glauben wir an ähnliche Theorien.
Allerdings finde ich, sollten diese weisen "Außerirdischen" mal wieder vorbei schaun, jetzt ist zu viel Blödheit hier. :)

Der aggressive Atheismus ist nicht nur in Berlin so, ich wurde so erzogen und hatte massive Probleme damit, als ich ohne elterlichen Einfluss dann mit streng katholisch erzogenen Menschen zusammen traf. (Ja, ich war sogar mit denen in katholischen Gottesdiensten und bin da so etwas "vom Glauben abgefallen", als sich für mich normal gebildete Menschen vor einem Götzenbild nieder knieten.) Die Freundschaft hat zum Glück die Auswirkungen unsere strengen Erziehungsmaßnahmen aneinander abgeflacht.
Ich finde, dass die Welt immer so laufen sollte, funktioniert aber leider nur in Ausnahmen.



 

So grün das Gras, so braun die Erde darunter


Bereits in den 80ern, als die Grünen als Bewegung und später als Partei entstanden, hatte ich ein ambivalentes Verhältnis dazu. Einerseits waren sie antikapitalistisch, friedensbewegt, umweltbewusst und gegen kleinbürgerlichen Materialismus. Aber andererseits waren sie oft auch schon früh erkennbar technikfeindlich, auf mir unangenehme Weise anti-individualistisch und - irgendwie - schnell auch mal "völkisch". Es ist die Ambivalenz zwischen der guten Sache hinter "alles aus lokalem Anbau" und der problematischen hinter "wir wollen keine fremden Einflüsse hier". Diese "grün-braune Ambivalenz" ist tatsächlich sehr gefährlich. Denn sie kann sich auch in ein und derselben Person abspielen. Aus einem jungen, ehrlichen Geist, der sich nach einer lebenswerteren, gerechteren und menschlich wärmeren Welt sehnt, kann unter entsprechendem Einfluss schnell ein Anhänger genau der abstrusen Verschwörungstheorien werden, aus denen der Nationalsozialismus entstand. Wenn heute junge Menschen in zünftigen Wollpullovern billige, leerstehende Häuser auf dem Land kaufen und neu bewirtschaften, sollte man durchaus genauer hingucken. Hier hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) mal sauberen Investigations-Journalismus inklusive Undercover-Methoden betrieben:
Gesellschaft Politik

Sag ich doch, es gibt überall Orte wie "Jamel" nahe Wismar. Die Ansätze sind ähnlich, auch wenn die Leute in Jamel sich offensichtlich keiner "Öko-Bewegung" angeschlossen haben. Sie arbeiten aber u.a. auch als Selbstversorger.
Und ich finde es ja schön zu lesen, wie naiv die "Ureinwohner" in Grabow sich den Neuen gegenüber verhalten, weil diese "ordentlich" sind, auch wenn dies leider nicht schön ist.

Ich glaube aber auch, dass z.B. Joschka nie im Leben da mit gemacht hätte, auch wenn ich dem wirklich richtig böse bin, angesichts dessen, was er in seiner Regierungszeit so angestellt hat.

Jamel ist natürlich ein extremes Beispiel. Dass die dort auch Selbstversorger sind, wusste ich zwar nicht. Aber "Selbstversorgung" als Ideal wird ja durchaus von den Rechten als Position besetzt, weil es "Stärke" auf Klan-Ebene demonstriert.
Es wird halt - überall in Deutschland, und nicht nur hier - immer einfacher, auf dem Land, von wo alle in die Städte fliehen und die Alten irgendwann sterben, billig an Haus und Hof und Land zu gelangen. Und wenn es tatsächlich Menschen gibt, die umgekehrt von der Stadt aufs Land gehen, um sich auf diese Weise eine neue Existenz aufzubauen, ist das ja an sich prima. Aber es ist eben auch ein bislang wenig beachtetes Schlupfloch für neu-rechte Gemeinschaften.

Jamel ist aber leider kein Extrembeispiel, Jamel ist nur angesichts der Familie Lohmeyer bekannt...
Hier in MV macht es keinen Unterschied, wo man sich befindet, die rechte Szene ist überall, egal ob im Dorf oder in der Stadt.
Mittlerweile habe sogar ich Probleme, da rechtzeitig zu erkennen, mit welcher "Überzeugung" ich jetzt gerade rede, denn leider hat das rechte Gedankengut auch viele kluge Menschen erwischt.
Ich glaube fast, dass sich das dort breit macht, wo der Pessimismus gesiegt hat, vermutlich hilft da dann "die deutttsche Orrrdnung", um überhaupt noch die Nase über Wasser zu bekommen.
Was mach ich jetzt aktuell, um nicht den Pessimismus die Oberhand gewinnen zu lassen? ;)



 

E-Mails aus Dunkeldeutschland


Seit der Flüchtlingswelle aus Syrien, die im Spätsommer 2015 an der deutschen Grenze bei Passau für Bilder sorgte, die in die Geschichtsbücher eingehen werden, bis weit nach dem Chemnitz-Mord mit anschließendem Seehofer-Maaßen-Theater in fünf Akten gab es in "Schland" medial gefühlt keine anderen Themen mehr als Flüchtlinge, Fremde, Muslims, Axtangriffe in Vorortzügen, und natürlich das Hinschlachten der deutschen Jungfer durch dunkelhäutige Bestien, wodurch das südpfälzische Kandel zum Pilgerort für Rechte wurde.

Doch dann plötzlich, im zweiten Halbjahr 2018, kam Greta, 15 (mittlerweile 16), kaum 1.50m groß, und verschob mit ein paar legendären Reden und ihrer konsequenten Schulstreikidee einfach mal so den politischen Diskurs. Die Rechten sind zwar seitdem immer noch laut dabei, aber nur noch in der Verteidigungsrolle, als Klimawandelleugner. Das Diktieren der Themen, das, worüber die Medien berichten und was die Diskussionen mittlerweile bis in die letzten Stammtische und Foren befeuert, sind die Themen von oder zumindest rund um Greta.

Während sich die gewöhnlichen Rechten und Rechtskonservativen noch am Asperger-Syndrom von Greta oder der Plastikverpackung ihres Toastbrots auf einer 65stündigen Zugreise abarbeiten, kommen die Ultras mit der Schmach der Diskursverschiebung überhaupt nicht klar. Für sie bedeutet das: Krieg. Und Krieg ist hässlich, bedeutet Verachtung von Menschenleben. Seit Brenton Tarrant in Neuseeland über 50 Muslims dahinmetzelte und das Ganze per Headcam live auf Facebook streamte, weiß die Menschheit eigentlich auch, wo bei den rechten Ultras der Hammer mittlerweile hängt.

Früher hätte man E-Mails wie die, die im nachfolgend verlinkten Beitrag zitiert werden, als idiotische Phantastereien von Besoffenen abgetan und gut wars. Doch leider ist das alles nicht mehr so einfach. Die "Volks-Shooter" sind Real-Life-Gamer.


NSU 2.0 und Staatsstreichorchester: Geplanter Mord-Anschlag auf Greta Thunberg?






#GretaThunberg
#GretaThunberg Gesellschaft Politik
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Unser Problem wird eher sein, dass nicht 65 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht sind für bessere Lebensbedingungen, sondern eher 650 Mio, vielleicht auch noch mehr. Das wird der deutsche Michel nicht verkraften und Faschisten an die Macht wählen, die ihm versprechen, das Gesindel draußen zu halten. Auch so können die Folgen des Klimawandels aussehen.
Wenn ich das richtig sehe überlässt man den Job momentan eher dem Ebolavirus .. :(

mʕ•ﻌ•ʔm verkriecht sich und versteckt schnell seine Adresse ..



 

Ein Fisch namens Greta


Bild/Foto

Siehe auch: #GretaThunberg
#FridaysForFuture #GretaThunberg Gesellschaft Link Politik
This entry was edited (6 days ago)

Und es ist so falsch.
Denn wer voraussetzt, daß der Leser das schon verstehen wird, der setzt voraus, daß der Leser in derselben Filterblase vegetiert.
Das ist aber mindestens überheblich.

Ist aber nicht so, dass der Cartoonist, also Ralph Ruthe, davon gar nichts hat. Ganz im Gegenteil. Dank der großen Verbreitung der Grafik kaufen vielleicht auch mehr Menschen als sonst das entsprechende T-Shirt. Ruthe vertreibt seine Cartoons nämlich auch als bedruckte T-Shirts. Hier das "Riss-im-Aquarium-T-Shirt":



 

Das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium und die Bußgelder



Quelle: Wikimedia Commons

Das ist das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in München-Bogenhausen. Der Rektor dieser Schule, Wolfgang Hansjakob, hat nun bekannt gegeben, dass seine Schule in Zukunft #Bußgelder an Eltern von Schülerinnen und Schülern der Schule versenden wird, die an den Demonstrationen von #FridaysForFuture teilnehmen. Weitere Münchener Schulen sollen sich angeblich bereits dieser Ankündigung angeschlossen haben.

Die Informationen dazu entstammen einer Tageszeitung, die ich aufgrund von #Artikel11 und #Artikel13 nicht mehr verlinke oder zitiere. Wer Interesse hat, kann in einer Suchmaschine des Vertrauens danach suchen.

Ich würde mich freuen, wenn sich dazu eine Diskussion entspinnt (nicht nur hier, sondern überall, wo diese Meldung gepostet wird) über:
- die juristische Einschätzung/Zulässigkeit solcher schul-individuellen Bußgelder
- die davon ausgesehenden Signale zum Demokratieverständnis des Schulleiters
- kreative Ideen zur "Lösung" des Problems

#Schule #München #Bayern #WilhelmHausensteinGymnasium

Eine Bank springt ein
Naja, das ist ja nun auch eine Bekloppte Lösung.



 

AS und NS


Heute ist #WeltAutismusTag. Anlass genug, sich mal mit der tatsächlichen Problematik auseinanderzusetzen. Die nachfolgenden Links habe ich vor einigen Wochen irgendwo im Fediverse aufgeschnappt und mal für "irgendwann" zum Posten aufgehoben. Finde die Quelle nun leider nicht mehr, sonst hätte ich diese gerne genannt.

Menschen mit einer sogenannten "Störung aus dem autistischen Spektrum", die sich selber gerne auch als ASPIS oder AS bezeichnen, leiden vor allem unter einem Problem: nämlich unter Menschen mit dem sogenannten "neurotypischen Syndrom" (NS). Was damit genau gemeint ist, und worin sich dieses leider weit verbreitete Syndrom genau äußert, wird auf den nachfolgend verlinkten Seiten erklärt - beim ersten Link eher theoretisch, und bei den übrigen eher anschaulich und alltagsbezogen:

Das Neurotypische Syndrom
~~~~~~~~~~
Das Neurotypische Syndrom 11 – Ein paar Filter zuviel im Kopf
~~~~~~~~~~
Das Neurotypische Syndrom 13 – Der volkswirtschaftliche Schaden
~~~~~~~~~~
Das Neurotypische Syndrom 11 - Nein 01
~~~~~~~~~~
Das Neurotypische Syndrom 10 - 50 Kilo Fieber
#WeltAutismusTag Gesellschaft Philosophie

@Marcus Wißmann Wenn du mal ein wenig in den Twitter-Diskussionen rund um Greta Thunberg herumliest, wo viele rechts und konservativ eingestellte User erst mal mit "die ist doch erklärtermaßen geisteskrank, wie kann man sie nur so in die Öffentlichkeit lassen", dann kommen oft gut gemeinte Erklärungsversuche, warum das "autistische Spektrum" keine Krankheit im engeren Sinne ist, also nichts, was geistig oder körperlich einschränkt, sondern einfach ein Bündel typischer von der Norm abweichender Verhaltensauffälligkeiten. Außerdem ist dieses "Spektrum" (der Begriff ist nicht von ungefähr gewählt) tatsächlich sehr groß. Es gibt viele Fälle, die nur als grenzwertig und "leicht autistisch" eingestuft werden, bis hin zu schweren und für die Mitwelt nur schwer erträgliche Fälle von Zwangsneurosen (Monk lässt grüßen). Ich hab selber mal mit einem Kind bei einer Uniklinik ein Diagnoseverfahren wegen Autismusverdacht miterlebt (Ergebnis: kein Autismus, allenfalls leicht autistische Merkmale) - seitdem weiß ich, dass die Übergänge fließend sind. Und schon bei dem, was ich von den Tests mitbekommen habe, habe ich mich seinerzeit gefragt, wie viel das eigentlich mit medizinisch-psychologischer Diagnose zu tun hat, und wie viel mit einer unreflektierten Vorstellung von Normalität.

@Stefan Münz Wenn ich da mal zumindest für die Psychologie sprechen darf, so ist es wohl heute durchaus so, dass niemand für krank erklärt wird, nur weil er im Verhalten von der Norm abweicht. Wie ich ja schon sagte, im psychologischen Sinne ist nur dann etwas pathologisch, wenn es bei den Betroffenen oder ihren Mitmenschen einen gewissen Leidensdruck verursacht. Dadurch sind naturgemäß die Übergänge sehr individuell und fließend.

Was die rechten und konservativen reaktionären User angeht, stimme ich Dir voll zu: Das ist voll daneben! Wenn man keine Argumente hat, geht's leider meistens unter die Gürtellinie. Ich habe Greta Thunberg im Interview bei Anne Will erlebt und muss sagen, dass sie einen äußerst gescheiten Eindruck auf mich machte.



 

Und die Lösung für Uploadfilter lautet: HTML!


Eigentlich hätte ich da ja auch selber längst drauf kommen können. Aber ich werde halt alt, im Gegensatz zur WHATWG, der Working Group für den Living Standard von HTML. Diese hat nun gemeinsam mit Browser-Schmieden ein Set neuer HTML-Auszeichnungen konzipiert, das verhindern soll, dass Inhalte versehentlich von einem #Uploadfilter "kassiert" werden:
#Uploadfilter Gesellschaft Link Politik

Ich wäre gestern schon fast auf das hier hereingefallen :-)
https://youtu.be/ad1FjK2ywZw



 

In einer seltsamen Welt leben


Ich widme diesen Preis den Menschen, die für den Schutz des Hambacher Waldes kämpfen. Und allen Aktivisten überall, die dafür kämpfen, dass fossile Brennstoffe in der Erde bleiben.

Wir leben in einer seltsamen Welt. In der die versammelte Wissenschaft uns sagt, dass wir noch 11 Jahre davon entfernt sind, eine nicht mehr rückgängig zu machende, und von Menschen nicht mehr kontrollierbare Kettenreaktion in Gang zu setzen, die wohl das Ende der Zivilisation bedeutet, wie wir sie kennen.

Wir leben in einer seltsamen Welt, in der Kinder ihre eigene Bildung opfern müssen, um gegen die Zerstörung ihrer Zukunft zu protestieren.

In der die Menschen, die am wenigsten zu der Krise beigetragen haben, diejenigen sind, die am stärksten davon betroffen sein werden.

In der die Politiker sagen, dass es zu teuer sei die Welt zu retten, während sie Billionen von Euro in die Subventionierung fossiler Brennstoffe stecken.

Wir leben in einer seltsamen Welt, in der niemand wagt, über unsere gegenwärtigen politischen Systeme hinauszuschauen, obwohl es offensichtlich ist, dass die Antworten, die wir suchen, innerhalb der Politik von heute nicht zu finden sind.

In der einige Menschen sich mehr Gedanken über die Schulpflicht von einigen Kindern machen als über die Zukunft der Menschheit.
In der jeder seine eigene Realität aussuchen und seine eigene Wahrheit kaufen kann.

In der unser Überleben von einem kleinen, rapide schrumpfenden Karbon-Vorrat abhängt. Und kaum jemand weiß überhaupt etwas davon.

Wir leben in einer seltsamen Welt. In der wir glauben wir könnten uns den Weg aus der Krise irgendwie bauen oder kaufen, die genau durch das Bauen und Kaufen von Dingen entstanden ist.

In der ein Fußballspiel oder eine Film-Gala mehr Medienbeachtung findet als die größte Krise, welcher die Menschheit jemals gegenüberstand.

In der Berühmtheiten, Film- und Popstars, die sich gegen alle möglichen Ungerechtigkeiten erhoben haben, sich nicht für Klimagerechtigkeit erheben, weil das mit ihrem Recht kollidiert, rund um die Welt zu fliegen, um ihre Lieblingsrestaurants, Strände und Yoga-Behandlungen zu besuchen.

Den katastrophalen Zusammenbruch des Klimas zu verhindern ist scheinbar unmöglich. Doch genau das müssen wir tun. Aber die Wahrheit ist: wir können das nicht ohne euch, das Publikum hier heute abend.

Menschen verehren euch Berühmtheiten als Götter. Ihr beeinflusst Milliarden von Menschen. Wir brauchen euch.

Ihr könnt euere Stimme nutzen, um das allgemeine Bewusstsein für die globale Krise zu schärfen. Ihr könnt dazu beitragen, dass aus Einzelnen Bewegungen werden. Ihr könnt uns helfen, unsere politischen Anführer aufzuwecken - und ihnen klarzumachen, dass unsere Hütte brennt.

Wir leben in einer seltsamen Welt.
Aber es ist die Welt, die meiner Generation übergeben wird. Die einzige Welt, die wir haben.

Wir stehen an einem historischen Scheideweg. Wir sind dabei zu scheitern, aber wir sind noch nicht gescheitert. Noch können wir es richten.

Es liegt an uns.



#GretaThunberg
#GretaThunberg Gesellschaft Klima Politik Video
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200.000 von Google bezahlte Bots


Oh oh, wenn nur 100000 da waren, haben ja 100000 das Geld ohne Gegenleistung eingestrichen :-)

Oh oh, wenn nur 100000 da waren, haben ja 100000 das Geld ohne Gegenleistung eingestrichen :-)
👍 😂



 

Sonne tanken und Upload-Filter verhindern


Sonne tanken und #Uploadfilter verhindern - heute kann man beides miteinander verbinden. Wo und wann genau? Hier eine Übersicht aller für heute geplanten Demos im D-A-CH-Raum:
Artikel 13 Demo am 23.3.: Städte, Treffpunkte, Uhrzeit (Update)
#Uploadfilter Gesellschaft Politik

@Stefan Münz Na toll...
Sonne tanken.
Rostock war dunkel und kalt! ;)

Ja, war etwas ungerecht verteilt, das Wetter heute, aber ich hoffe, es waren trotzdem auch dort, wo es nicht so schön war, viele Leute auf der Straße.



 

Wie kann man ein Wirtschaftssystem verändern?


#Neoliberalismus und #Kapitalismus sind längst nur noch Schimpfwörter, bis tief in etablierte bürgerliche Kreise hinein. Dennoch macht die Politik so weiter wie bisher, als ob es kein Morgen gäbe.

Doch wie kann man so ein Wirtschaftssystem überhaupt ändern, ohne dass die Wirtschaft einfach kollabiert? Den Unternehmern die Produktionsmittel wegnehmen, das wird nichts, so viel haben wir aus der Vergangenheit gelernt.

Entscheidend ist stattdessen, wie wirtschaftlicher Erfolg gemessen wird. Und abhängig davon, wer Gewinner und Verlierer ist, wer steuerlich begünstigt und wer zur Kasse gebeten wird. Im Kapitalismus gibt es nur quantitativen wirtschaftlichen Erfolg: Gewinne und Dividenden auf betriebswirtschaftlicher Ebene, und Bruttoinlandsprodukt auf volkswirtschaftlicher Ebene. Eine entscheidende Änderung wäre, Qualität statt Quantität zu messen, wobei Qualität als "den Wohlstand aller fördernd und umweltverträglich" definiert wird. Mit einem Kriterienkatalog und einem Punktesystem jenseits der Geldflüsse und Warenströme. Das gibt es bereits, und es nennt sich #Gemeinwohlökonomie.
Neues vom Finanzmarkt: Höchste Zeit für Gemeinwohl-Ökonomie

Ich bin der Meinung, es ändert sich bereits.
Langsam, aber stetig.

@🐰 Y. T. ☮ Ja, es gibt durchaus schon viele Betriebe, die "anders denken" und wo der Profit an der Spitze nicht mehr die einzige Messgröße für den Erfolg ist. Allerdings fehlen derzeit noch die politischen Rahmenbedingungen, die "Profitabilität bei gleichzeitiger sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit" als Unternehmensziel gegenüber reiner Profitmaximierung zertifizieren, befördern und belohnen.



 

Bruttonationalglück


Heute ist #Weltglückstag. Normalerweise höchstens für das Goldene Blatt von Interesse. Aber wenn wir dieser Tage alle, angestachelt durch die Worte einer jungen Schwedin, über neue Kenngrößen in der Wirtschaft reden - warum dann nicht mal ein Blick nach #Bhutan wagen? Dort gibt es einen #Glücksminister, der im Auftrag des Königs versucht, das Volk in #Glück zu unterrichten. Klingt schräg, kommt aber noch besser: während Bhutan nach unseren Kenngrößen ein relativ wirtschaftsschwaches Land ist, hat man dort einfach das #Bruttoinlandsprodukt durch das #Bruttonationalglück ersetzt. Nun könnte man wiederum meinen "nichts wie hin!". Aber so einfach ist die Sache auch wieder nicht. Der König von Bhutan hat durchaus so seine festen Vorstellungen darüber, wie seine Landsleute zu sein, was sie zu denken haben und was sie glauben sollen. Nichtsdestrotrotz mal eine willkommene gedankliche Abwechselung, das Interview mit dem bhutanischen Glücksminister:


 

Game changing words


Game changing words, mit der klaren Aufforderung, das gesamte Wirtschaftssystem so zu ändern, dass die Klimaziele erreichbar werden. Ausgesprochen zum richtigen Zeitpunkt aus dem Mund, dem gerade alle zuhören. Den Text gebe ich hier als Zitat wieder, denn auf Facebook mag ich nicht verlinken. Schlimm genug, dass sie das als Publikationsplattform nutzt.

Greta Thunberg schrieb am 17.03.2019, 05.25 Uhr


On Friday March 15th 2019 well over 1,5 million students school striked for the climate in 2083 places in 125 countries on all continents.

The favorite argument here in Sweden (and everywhere else…) is that it doesn’t matter what we do because we are all too small to make a difference. Friday’s manifestation was the biggest day of global climate action ever, according to 350.org. It happened because a few schoolchildren from small countries like Sweden, Belgium and Switzerland decided not to go to school because nothing was being done about the climate crisis. We proved that it does matter what you do and that no one is too small to make a difference.

People keep asking me ”what is the solution to the climate crisis.” And how do we ”fix this problem”. They expect me to know the answer.

That is beyond absurd as there are no ”solutions” within our current systems. No one ”knows” exactly what to do. That’s the whole point. We can’t just lower or heighten some taxes or invest in some ”green” funds and go on like before.

Yes there are many many things that are very good and necessary, and improves the situation. Such as solar- and wind power, circular economy, veganism, sustainable farming and so on. But even those are just parts of a greater picture.

We can no longer only focus on individual and separate issues like electrical cars, nuclear power, meat, aviation, bio fuels etc etc. We urgently need a holistic view to adress the full sustainability crisis and the ongoing ecological disaster. And this is why I keep saying that we need to start treating the crisis as the crisis it is. Because only then - and only guided by the best available science (as is clearly stated throughout the Paris Agreement) can we together start creating the global way forward.

But that can never happen as long as we allow the ”yeah-but-what-about-nuclear-power-then-debate” to go on and on and on. This is wasting our time. This is climate delayer-ism. We need to keep a great number of thoughts in our head at same time and yet move forward with the changes at unprecedented speed.

Nuclear power, according to the IPCC, can be a small part of a very big new carbon free energy solution, especially in countries and areas that lack the possibility of a full scale renewable energy supply - even though its extremely dangerous, expensive and time consuming. But let’s leave that debate until we start looking at the full picture.

Some people seem so desperate to go on with the comforts and luxuries of their every day life that they tell others to not have any children. As children, speaking for our little sisters and brothers, we don’t find that very encouraging. It is not us or future generations who have created this. And yet - once again - you blame us.

If not even the scientists, politicians, media and the UN currently can speak up on what exactly needs to be done to ”solve” the climate crisis (in other words, dramatically lowering our emissions starting today) , then how could we, some schoolchildren, know? How can you leave that burden to us?

Once you have done your homework, you realize that we need new politics. We need a new economics, where everything is based on our rapidly declining and extremely limited carbon budget.

But that is not enough. We need a whole new way of thinking. The political system that you have created is all about competition. You cheat when you can because all that matters is to win. To get power. That must come to an end. We must stop competing with each other. We need to start cooperating and sharing the remaining resources of this planet in a fair way. We need to start living within the planetary boundaries, focus on equity and take a few steps back for the sake of all living species.

We are just passing on the words of the science. Our only demand is that you start listening to it. And then start acting.

So please stop asking your children for the answers to your own mess.


Quelle: www.facebook.com/gretathunbergsweden/posts/793441724356983?__xts__%5B0%5D=68.ARB9RNt3uAISCmanhmGUjQLWExpoySxopsGUkIZeTkFdFTawMJYtKRQC-wMnXYv16AtcbDLSH6NXsXjfgdlA-OPBi2DLw96jKpcTzyRVfrVxwciEB6hYb_5BQ1bVgKv1W3gpctSEIC-NZEQ1hy9o8a5gWz5LTT8gAnQYQ_kgqmZam7U1Cz5UHaIZRCE0-kqkW7ePu98bwGeAEiWB75rTtL-ZKvUjrbxYNs1GPfZ-R4XZlevdD_Z8jczMvwGAnURnMxmCULjrINlCKa9eJUh3TYWbD469OKR5glY8pR0H7DGcF5xopVfCGldNYkmu_01kfcEi42n4s1JhLKj_VqUSVsU&__tn__=K-R
Gesellschaft Politik



 

Global Striking - die Idee der Schülerproteste weitergedacht


Das Keimform-Blog geht mit dem Gedanken schwanger, ob es nicht sinnvoll wäre, die Schülerproteste #FridaysForFuture auf die arbeitende Bevölkerung auszudehnen. Also einfach Freitags auf die Straße gehen statt in die Betriebe oder Behörden. Der Gedanke leuchtet ein: die Wucht, welche die Schülerbewegung angenommen hat, ausnutzen und das tun, was die #Aufstehen Bewegung eigentlich wollte: nämlich breiten gesellschaftlichen Druck gegen die neoliberale Politik und ihre Folgen aufbauen. Und mit "etwas weniger Auto fahren und weniger Fleisch essen" allein ist es auch noch nicht getan. Es braucht andere, neue wirtschaftliche Zielwerte als Quartalsgewinne und Shareholder-Renditen. Und eine Betriebswirtschaft, die sich den Interessen der Volkswirtschaft untergeordnet ist. Dann wird auch eher der Weg frei für den raschen Durchbruch neuer Technologien, mit denen sich die Klimaziele von Paris vielleicht noch annähernd erreichen ließen.

Die Frage ist natürlich, wie das mit dem Streikrecht (in Deutschland: Arbeitskampfgesetz) vereinbar ist. Denn es ist ja kein Arbeitskampf um Tariflöhne oder Arbeitszeiten, sondern um etwas Größeres, Allgemeineres. Und einfach blau machen, so wie die Schüler, einfach Tatsachen schaffen? Das werden sich wahrscheinlich nur wenige trauen, zu wenige. Trotzdem: der Gedanke hat was.

Keimform: Der globale Streik als globales Commoning

#FridaysForFuture #Aufstehen Gesellschaft Politik

@Ravenbird
das Ziel hat eine Regierung oder gar ein System bei Seite zu fegen
...dann gilt er mit Sicherheit als verfassungsfeindlich und wird ggf mit Gewalt niedergeschlagen. Wurden nicht vor gar nicht allzu langer Zeit die Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Inneren ermöglicht/erweitert? Kommt mir da so rein zufällig in den Sinn...

Der Innere Notstand kam bereits 1968 ins Grundgesetz.

Nein es kommt darauf an. Wenn es nämlich um Verfassungsfeindlichkeit ginge, dann müssten ja Regierungen die dauernd Gesetze schaffen die dann vom Bundesverfassungsgericht bei Seite gefegt werden ebenso gewalttätig beseitigt werden...



 

Hausaufgaben machen


Der Bonner Wissenschaftsjournalist und Fotograf Frank Fremerey schreibt ein allgemeinverständliches Buch über nachhaltiges und ökologisch verträgliches Wirtschaften. Dabei werden alle möglichen Aspekte thematisiert, nicht einfach nur "CO²-Reduktion" und derartige Reizwörter. Es geht auch um Spielregeln für Wirtschaft und Finanzen. Es geht um die intelligente Nutzung natürlicher Kreisläufe. Und um die Abwägung technischer Möglichkeiten. Das entstehende Buch betreibt selbst keine Wissenschaft. Es ist einfach ein Sachbuch, bei dem man nicht jedem vorgetragenen Argument zustimmen muss. Aber sich über diese Themen und Zusammenhänge zu informieren, das alles zu kennen und zum Leitbild politischer Entscheidungen zu machen (und nicht die Flüstereien großindustrieller Lobbyisten) wären die #Hausaufgaben, welche die Politik zu machen hätte.

Fremerey stellt das, was er für das Buch zusammenträgt, online zur Verfügung:

Klimafarm: Gesunde Nahrung. Gesunde Umwelt. Gesunde Profite.]
#Hausaufgaben Gesellschaft Klima Politik

@Bettina Schwarz Ich kann die Tendenz zu Landflucht und Verstädterung auch nicht wirklich nachvollziehen. Allerdings ist sie ein Fakt, und bei steigender Bevölkerungszahl sicher auch im Hinblick auf halbwegs menschenleere Naturfreiräume ein Beitrag zu mehr Artenreichtum. Aber Städte - und da gebe ich dem Autor recht - müssten ganz anders geplant und gebaut werden als heute. Das Schlimmste sind ja die endlosen Einfamilienhauswüsten rund um die inneren Städte. Das könnte man ganz anders lösen. Mit Grünanlagen auch mal im 10. Stock, mit Fußgänger- und Radfahrbrücken zwischen Häusern, mit aufgelockerten Gebäudekomplexen, die ganz verschiedene Wohnlösungen bieten usw.

@Stefan Münz Der Nachteil der menschenleeren Räume ist aber leider, dass die Fahrtwege zur Lebensmittelproduktion viel zu groß werden und wenn man sich wirklich mit "Permakultur" beschäftigt, dann weiß man auch, dass man direkt vor der Fläche leben muss, um einfach energiearm "mit ihr zu arbeiten". Hier hat man dann auch die Chance, dass die Kinder mit sich selbst einig sind, also ihre selbstverständlichen Freiräume haben.
Da ist hoffentlich noch Entwicklung in andere Richtungen möglich und ich hoffe, dass auch die Hundehüttensiedlungen an den Stadträndern potentiell da mitmachen können. Im Zweifelsfall baut man die so um, dass die kleinen Hüttchen zu Mehrfamilienhäusern werden können, ohne dass man dazu noch mehr Fläche versiegelt.



 

Bilder vom Tage


Bilder vom Tage - aber die guten Bilder, die von #FridaysForFuture, nicht die furchtbaren aus #Christchurch, die es heute leider auch gab. Während sich ein AfD-Mitglied bereits dazu verstiegen hat beides zu verbinden und zu behaupten, die streikenden Schüler würden eine Mitverantwortung an dem Terrorakt in Neuseeland haben, zeigt die New York Times beeindruckende und farbenfrohe Bilder von den Demos aus aller Welt:

The New York Times: Pictures From the Youth Climate Strikes Worldwide (By THE NEW YORK TIMES)

#FridaysForFuture #Christchurch Gesellschaft Link Politik
This entry was edited (1 month ago)

der letzte Absatz wäre doch noch mal eine coole Abschlussfrage für das AfD-Quiz gewesen:
"Wie viel Geld haben Lobbyisten seit dem Jahr 2000 für Desinformationskampagnen gegen den Klimawandel ausgegeben?" und diese Zahl dann mal in Relation zu den bereits erfolgten Ausgaben... ;)

@Hannibal Karthago machste wieder deine ooohhhh-alle-hier-auf-der-autobahn-fahren-falsch-und-nur-ich-merke-das :-D



 

Friedensnobelpreis für Klima-Aktivistin?


Greta #Thunberg ist von norwegischen Abgeordneten für den #Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Das freut natürlich die gesamte #FridaysForFuture Bewegung und lässt alle, die das Mädchen nur als Objekt und Opfer einer gigantischen PR-Aktion sehen, noch mehr glühen.

Derweil kann man natürlich auch darüber diskutieren, was das Aufbegehren gegen eine Politik, die zu wenig gegen den Klimawandel tut, mit mehr Frieden auf der Welt zu tun haben soll. Auf den ersten Blick nämlich nicht viel. Doch der von Greta geforderte Politikwandel fordert auch einen grundsätzlichen ökonomischen Wertewandel. Das belegt das Zitat unten aus einer Rede von Greta sehr deutlich. Nicht mehr Konkurrenz soll die Wirtschaft bestimmen, sondern Kooperation. Das ist zwar beileibe auch kein völlig neuer Gedanke, aber es ist ein für die derzeitigen Eliten gefährlicher Gedanke. Und: Kooperatives Verhalten befördert friedliches Verhalten, wohingegen Konkurrenz das befördert, was wir allenthalben sehen: Betrug, Lügen, Egoismus, Gleichgültigkeit und Hass.
#GretaThunberg
Bild/Foto
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@Pheona A. McFallon, Ph.D. <your-niveau>Sorry, your teeth are too dentifrice white to tell the truth</your-niveau>



 

Am Freitag wird es heiß


Für den herannahenden Freitag, den 15. März, plant die Bewegung #FridaysForFuture ihren bisherigen Höhepunkt. In über 90 Ländern und über 1.200 Städten weltweit (Quelle) werden Schüler auf die Straße gehen. Und für alle, die nach "Profis" rufen, haben mittlerweile 12.000 Wissenschaftler die Forderungen der Bewegung unterschrieben.
#FridaysForFuture Gesellschaft Klima Links Politik
Gibt sogar nen Trailer dafür:


Und in der Schweiz ist die größte Kirchturmuhr Europas um 5 vor 12 stehen geblieben (es gibt auch Nachrichtenquellen dazu, aber alle mit Ad-Blocker-Blockierung, deshalb keine Links dorthin):



 

Der Kapitalismus hat einen Brief an Greta geschrieben


Weiß zwar nicht so recht, ob ich das für einen ehrlichen Versuch des notwendigen Generationen-und Lifestyle-Dialogs halten soll, oder doch nur für aalglatte Einschmeichelei, die dieser Zunft ja zueigen ist. Aber diskussionsanregend in jedem Fall!

Gesellschaft Klima Link Wirtschaft