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Berlin, Juli 1945, in HD und in Farbe


Wenn ihr so was nicht mehr erleben wollt, dann überlegt euch gut, was ihr antwortet, wenn ihr das nächste mal gefragt werdet: "Wollt ihr den totalen Krieg!?"
Einige unserer Leitmedien fragen das ja immer gerne mal wieder - nur etwas vorsichtiger, unter verdeckter Hand. Also doppelte Vorsicht!



#Video #YouTube #Berlin #Geschichte #Krieg #WW2
#Video #YouTube #Berlin #Geschichte #Krieg #WW2 Geschichte Gesellschaft Politik Video


 

10% aller LKW-Fahrer sturzbesoffen?


Auch unauffällige Nachrichten können ungeheuerlich sein. Das unten ist ein Beispiel dafür. Da wurden also in einem Zeitraum von etwa eineinhalb Stunden an einer deutschen Autobahnraststätte insgesamt 41 LKW-Fahrer, die sich gerade wieder auf die Weiterfahrt begeben wollten, von der Polizei auf #Alkohol kontrolliert . Vier davon hatten Promillewerte von 2,46, 2,35, 2,08 und 1,45. Wohlgemerkt: ab 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig. Die Jungs, die da über 2 Promille hatten, müssen zuvor zügig 4 Liter Bier oder mehr getrunken haben - oder Vergleichbares in härterer Form. Und wenn man das hochrechnet - 4 von 41 überprüften Fahrern - dann möchte man sich wohl lieber eher nicht daran erinnern, wenn man das nächste mal auf der #Autobahn unterwegs ist, irgendwo zwischen und neben diesen #LKWs.
#Alkohol #Autobahn #LKWs Gesellschaft

Hängt das mit der Förderation zusammen, dass man manche Beiträge nicht gezeigt bekommt?

Hängt das mit der Förderation zusammen, dass man manche Beiträge nicht gezeigt bekommt?
Yep.



 

Begehrt die Jugend endlich wieder auf?


Da ist die #FridayForFuture -Bewegung, die sich heftig gegen die koalitionären Pläne zum #Kohleausstieg und die Kriecherei in die Ärsche der #Autoindustrie wehrt. Und nun geht auch noch eine große Widerstandswelle durch die #YouTuber -Szene, die anscheinend begriffen hat, dass ihnen eine konsequente Anwendung der #Uploadfilter ihre Vorstellung von Existenz abgraben könnte. Die Straßen könnten bald voll werden - von Jugendlichen, die kapiert haben, dass Demokratie nicht immer nur darin bestehen muss, die immer erschreckenderen Hirnrisse der aktuellen "Volksvertreter" zu ertragen zu müssen, bis es zu spät ist.

Allerdings haben die meisten dieser empörten Jugendlichen keinerlei Demo-Erfahrung. Ganz im Gegensatz zu erfahrenen #Berufsdemonstranten von #Gewerkschaften, #NGOs und Jugendverbänden von #Parteien. Unschuldiger Wille trifft also auf routinierte ideologische Vereinnahmungsgefahr. Wir liefern euch ordentliche Podeste und Megaphone, dafür sagt ihr alles so, wie wir das abnicken.

Vielleicht wird ja auch ein generationenübergreifender Protest daraus. Das würde mich am meisten freuen. Dann könnte ich nämlich auch mitmachen :-)

Revolution ist ein schneller Wechsel, bedarf vorher der "revolutionären Situation", von der wir weit entfernt sind.
Da wir Deutsche sind, von denen Lenin schon behauptete, dass wir zu "Revolution" nicht in der Lage sind ;), müssen wir also versuchen, wirklich unser eigenes Wandlungssystem zu schaffen, langsam...
Mein Plan, einen regionalen Wirtschaftskreis mit eigenem (regionalem) Geld zu schaffen, ist leider in einer frühen Phase gescheitert.

@Ulli Gabsch das sehe ich ähnlich. Und gerade deswegen muss man die Politiker und das ganze politische System wichtig nehmen. Nur die Politik kann den großen Wandel, der ökologisch und sozial notwendig ist, so organisieren, dass es nicht katastrophal wird.



 

Die App, die ermöglicht, was sie verhindern soll


Wunderbare Geschichte. Fast so gut wie die von Sheherazade. Eine Geschichte aus dem Morgenland, mit einer Android-App in der Hauptrolle:
Gesellschaft Technik


 

Der Stadtluftreiniger


Das perfekte Gerät und innovative Technik für die deutsche Politik: Ein stationärer #Feinstaubsauger am Straßenrand, der #Dieselpartikel und #Stickoxide aus der Luft entzieht und saubere Luft wieder auspustet. Ein wunderbares neues Argument für die deutschen Autobauer, so weiterzumachen wie bisher. Und das Beste von allem: das Ding wird auf dem Radweg aufgestellt! Also nach dem letzten Satz des Artikels war ich nicht mehr ganz sicher, ob die ZEIT jetzt nicht vielleicht eine neue Satire-Rubrik hat ...
#Feinstaubsauger #Dieselpartikel #Stickoxide Gesellschaft Klima Politik

Und ganz nebenbei wird damit in #Kiel auch der Fahrstreifen blockiert, der für eine Verringerung der Schadstoffe sorgen könnte. Mal eben den #Fahrradweg komplett dicht machen, halte ich ja für eher kontraproduktiv ;-) ...

Endlich zwingt mal jemand die umweltverpestenden Radfahrer zum Absteigen. Was die so per Atemorgane an CO2 emittieren...



 

Sprachänderungsvorschriften sind kein Sprachwandel


Ich habe volles Verständnis für die feministische Aufklärungsarbeit, die den überall versteckten Patriarchismus in unserem gegenwärtigen Sprachgebrauch aufzeigt und kritisiert. Aber ich habe auch Allgemeine Sprachwissenschaft studiert und die Schriften des Begründers dieser Wissenschaft, Ferdinand de Saussure, gelesen. Sprache kann man nicht "diktieren". Sprache verändert sich mit dem Bewusstsein der Sprecher. Der ganze aktuelle Gender-Krempel ist für die Tonne, weil er von den Sprechern nicht akzeptiert wird. Schon mal jemanden gehört, der (oh weh, "jemanden" und "der" als Relativpronomen dürfte ich eigentlich gar nicht benutzen...) Binnen-Is oder Gendersternchen in wörtlicher Rede nutzt? So funktioniert Sprachwandel halt einfach nicht. Sprachwandel funktioniert dann, wenn jemand was ändert im Sprachgebrauch, was alle, die das mitbekommen, irgendwie praktisch oder geil finden. Dann setzt es sich durch, und so verändert sich Sprache. Nur so.

Gesellschaft Politik Video

@Hartmut Noack, egal ob brutal oder nur gemäßigt, Beleidigung ist nicht konstruktiv.

Und hier gebe ich Dir Recht: scharfe Kritik ist immer berechtigt - und sogar wünschenswert! Das ist meist ein guter Motor auf mühsamen Wegen ...

Nochmal zum Referenten: man sollte hier bei der Beurteilung durchaus mit einbeziehen, dass das Auditorium scheinbar - so, wie ich es ja auch bin - ein Laienpublikum war. Das er in diesem Rahmen etwas "unterkomplex" wird, ist also nachvollziehbar - und auch vernünftig. Das ändert jedoch nichts daran, dass mir sein Gestus dabei sehr missfiel.

Ich wollte auch nicht konstruktiv sein @Ulli Gabsch die ganze Diskussion über das Thema wird besser, wenn sich Leute wie Herr Tomas Kublik aus ihr zurückziehen.

Es ist vollkommen OK vor einem interessierten Laienpublikum Dinge zu vereinfachen und vor allem, wenig vorauszusetzen und stattdessen in Fachkreisen bekannte Sachen noch mal zu erklären.

Das Publikum dort war aber nicht interessiert, jedenfalls nicht an Erkenntnis. Diese Leute wollten einfach ihre Vorurteile bestätigt und ausgeschmückt bekommen. Das hat Her Kublik geliefert und das war wohl auch seine Intention. Und das nennt man nicht wissenschaftliche Diskussion, sondern Marketing.




 

Unterbeschäftigungssteuer


Aktuell sind ja viele Politiker damit beschäftigt, den #Sozialstaat "neu zu denken", also A in B umzubenennen, C auf D anzurechnen und dafür E zu streichen usw. Wer sich tatsächlich mit neuen Ideen auseinandersetzen will, muss sich da schon woanders umsehen.

Als ich noch fest angestellt war (das ist jetzt aber schon ein viertel Jahrhundert her), war ich zuletzt in einer Firma, in der sich alle drei Monate alle Mitarbeiter (der Laden hatte etwa 30 davon) in einem Raum versammelten, um dem Quartalsbericht der Geschäftsleitung in Form eines Overheadfolien-Vortrags zu lauschen. Ein ganz wichtige Rentabilitätsgröße war dabei immer der #Jahresumsatz pro #Mitarbeiter, also der Gesamtumsatz geteilt durch die Anzahl der Mitarbeiter. Je höher dieser Wert, desto zufriedener die Geschäftsführung.

Nun gab es mehrere Möglichkeiten, diesen Wert zu steigern. Man konnte zum Beispiel Mitarbeiter entlassen und die anderen so unter Druck setzen, dass die Firma mit weniger Mitarbeitern den gleichen Jahresumsatz schafft wie vorher mit mehreren. Oder man konnte mit der vorhandenen Mitarbeiterzahl den Gesamtumsatz deutlich steigern, sei es durch #Automation oder sonstige Faktoren der Effizienzsteigerung.

So weit, so kapitalistisch. Die #Unterbeschäftigungssteuer, um die es hier geht, setzt nun genau an diesem Wert an, also am Jahresumsatz pro Mitarbeiter. Es wird ein "(v)erträglicher Wert" festgesetzt, zum Beispiel 150.000 Euro Jahresumsatz pro Mitarbeiter. Erzielt ein Unternehmen deutlich mehr Umsatz pro Mitarbeiter, wird es dafür kräftig besteuert. Das Unternehmen kann sich dann aussuchen, ob es lieber bei Automation und Effizienzsteigerung etwas zurückhaltender bleibt und dafür mehr Mitarbeiter hält (das ist für den Dienstleistungssektor wahrscheinlich ganz sinnvoll), oder ob es hochautomatisiert produziert und dafür aber auch entsprechend Steuern abdrückt (das ist wahrscheinlich bei Industrieller Produktion die sinnvollere Variante).

Und die Einnahmen aus dieser Steuer? Könnten nach Ansicht der Visionäre dieser Idee ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren, und zwar ein richtig üppiges.

Wen es interessiert - zum kurzen Einlesen in das Thema ist vielleicht der folgende Artikel geeignet:

Das „Steuerspar-BGE“ in aller Kürze erklärt …

Die eigentliche (und sehr umfangreiche) Website der "Visionäre" dieses Konzepts ist jedoch diese:

economy4mankind.org
#Sozialstaat #Jahresumsatz #Mitarbeiter #Automation #Unterbeschäftigungssteuer Gesellschaft Link Politik Wirtschaft

Das ist ja ein Algorithmus der Beschrieben wird.
Den könnte man sicherlich auch mathematisch oder mit Mitteln der Formalen Logik darstellen.

Wenn ich das kurz gedanklich Versuche, kapitalistisch zu meinem Vorteil zu nutzen würde ich die optimale Firma dahingehend aufstellen, dass ich den maximalen Umsatz aus Angestellten herausquetschte, die sich mit dem Mindestlohn zufrieden geben.

Müsste ich mal genauer prüfen, aber ich glaube, dass ist das was in der Konseqzenz aus dem Regelwerk der #Unterbeschäftigtigungssteuer entstünde.

Und das sagt ja auch der Name schon. Mitarbeiter die zuviel verdienen für zu wenig Leistung sind Unterbeschäftigt und werden dann besteuert.

@Carli

»In Wahrheit braucht es keinen Staat ..., sondern nur gemeinsame Standards.«

Natürlich braucht eigentlich nicht zwingend einen Staat. Staat, Volk, Nation ... sind patriarchale Gedankenkonstruktionen aus uralter Zeit. Irgendwann dachte man eben mechanistisch und in Hierarchien. OK viele, wahrscheinlich die meisten, sind an dem Punkt noch stehengeblieben und verstehen gleichzeitig nicht, warum die Gesellschaft seit Jahrtausenden aus dem »Sich-Im-Kreis-Drehen-Modus« nicht heraus findet. Ein BGE oder eine BGV, geschickt konstruiert, könnten die entsprechenden Weichen stellen.

Gemeinsame Standards wird es aber nur geben, wenn die Gleichwürdigkeit aller Menschenleben anerkannt wird. So lange es möglich ist, dass ein Mensch den Wert von anderen Menschen in Geld bestimmt (nichts anderes ist ein Lohn), gibt es keine gemeinsamen Standards. Aber genau an dieser Stelle beginnen alle Probleme, mit denen sich die Menschheit heute rumschlägt. Auch Umweltzerstörung, Massentierhaltung, Kriege, Hunger, Hartz4, Ausbeutung der Entwicklungsländer und und und basieren einfach auf entsprechenden »ökonomischen« Bewertungen.



 

Die Elite und ihre Macht


Alle, von rot und grün bis blau und braun, schimpfen auf die kleine #Elite der #Macht, #Superreiche und Einflussreiche, die da oben, das eine Prozent hinter den Kulissen, das die Politik und die Industrie bestimmt, und das die Welt immer offenkundiger vor die Wand zu fahren bereit ist. Eine gute Idee, sich näher damit zu befassen, wer eigentlich per definitionem dazugehören soll und wer nicht, und wie viel es mit den Seilschaften und der Undurchlässigkeit innerhalb dieser behaupteten Kaste auf sich hat.

Der Artikel von Isabel Wiest kreist das Thema geschickt ein und nennt auch ein paar interessante Zahlen, bleibt jedoch am Ende auf halbem Wege stecken. Was allerdings verzeihbar ist, denn ausgearbeitet wäre mindestens ein längerer Essay oder gleich ein ganzes Buch daraus geworden. Immerhin, es werden Quellen genannt, wo man sich weiter informieren kann.
Die Elite – Organismus der Macht?
#Elite #Macht #Superreiche Gesellschaft Link
@stefan Ich hab mich ein paar Mal mit einem Mann unterhalten müssen, der zu den Reichsten in diesem Land zählt.
Da wir ungefähr zur gleichen Zeit das Licht der Welt erblickt haben müssen, waren das letzte "unter vier Augen"-Gespräch dann auch mal SEHR spannend. Da ich etwas (ein Wildschwein...) von ihm wollte, habe ich meine "Mädchenpunkte" ausgespielt und vermutlich hat er deswegen Eindruck schinden wollen. Sollte es wirklich so sein, wie er es erzählt hat, dann...
Angeblich kauft man sich als Superreicher in einen "Club" ein, indem man einen sehr hohen Startbonus löhnen muss, so enorme Jahresbeiträge zahlt, dass man mit denen drei Familien ein Jahr durch bekommt, um dann an der hohen Kunst der "Vernetzung" an Veranstaltungen teilnehmen zu können, an denen quasi gemeinsam ausgelotet wird, wie "man" sich miteinander weiter bereichern kann. Also nur wer so hohe Einsätze locker zahlen kann, darf "mitbestimmen".
Stimmt nur die Hälfte davon - und das mit diesem "Club" stimmt definitiv - dann frage ich mich wirklich, ob das, was wir an Politik erleben, vielleicht auch nur so etwas wie Kasperle-Theater ist.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 1 Woche)

Ist wohl immer eine Frage der Darstellung. Dass es Organisationen und Gremien gibt, an denen man nur für 6stellige Jahresbeiträge teilnehmen kann, ist wohl sicher. Aber dass es "den einen" Verschwörerclub gibt, erscheint mir auch eher unwahrscheinlich.

Irgendwie musste ich gerade an Heinrich Haffenloher denken. Da geht es zwar nur um ein Klatschmagazin aber irgendwie ist das auch übertragbar.
https://youtu.be/gGk66Pf8Q60



 

Oberweiden - Österreich - 1971


Original-Schwarz/Weiß-Video-Aufnahmen (natürlich unscharf) über eine junge 68er-Kommune in einem österreichischen Dorf 1971.
"Communaden meinen, dass sie noch vieles zu lernen hätten. Und ihre Gegner glauben, dass sie schon alles wüssten."

Geschichte Gesellschaft


 

Hexensuche


Den folgenden Text, den ich in diesem Posting auf Diaspora gefunden habe, habe ich mir mal erlaubt ins Deutsche zu übersetzen, weil es sich dann für einige User doch vertrauter und besser liest:

Eine meiner Freundinnen erzählte mir von einer lehrreichen Unterrichtsstunde am Gymnasium ihrer Tochter in diesem Winter. Sie haben dort gerade die Hexenprozesse von Salem als Unterrichtsthema, und ihr Lehrer sagte, er würde nun ein Spiel spielen.

"Ich werde jetzt herumgehen und jeder/m von euch ins Ohr flüstern ob ihr eine Hexe oder eine normale Person seid. Euer Ziel ist es anschließend, die größte mögliche Gruppe zu bilden, in der sich KEINE Hexe befindet. Am Ende wird jede Gruppe, in der sich mindestens eine Hexe befindet, ausscheiden."

Die Jugendlichen begannen, sich gegenseitig mit Fragen auszuquetschen. Zunächst bildete sich eine recht große Gruppe, doch die meisten SchülerInnen verteilten sich dann auf kleine, exklusive Gruppen, die alle abwiesen, bei denen sie nur den Hauch eines Verdachts hatten.

"OK", sagte der Lehrer. "Ihr habt nun euere Gruppen gebildet. Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen. Alle Hexen heben nun bitte ihre Hände."

Niemand erhob die Hand.

Die Kids waren verwirrt und warfen dem Lehrer vor, dass er ihr Spiel verdorben hätte.

"Tatsächlich? War denn irgendjemand in Salem wirklich eine Hexe? Oder glaubten alle nur was man ihnen erzählt hatte?"

So bringt man Kids bei, wie einfach es ist, eine Gesellschaft zu spalten.

Bleibt weiterhin offenherzige, wundervolle Menschen! Ausgrenzung, zum Sündenbock machen und Spalten zerstört weit mehr als es schützt. Wir hocken alle im gleichen Boot.
Gesellschaft

Danke für die Übersetzung; mir kommt die sehr entgegen!

Woha - der taz-Artikel ist ja richtig gut, eine klare Absage an das typische Schudladendenken westlicher Prägung.

Das werde ich gleich mal posten.



 

Was will uns diese Architektur sagen?


Während #Großbauprojekte im Bereich #Infrastruktur in Deutschland offenbar kaum noch zu stemmen sind, scheint es bei bürokratischen Großbauten kein Problem zu geben. Und schon gar nicht, wenn es um den #BND geht.
#Großbauprojekte #Infrastruktur #BND Gesellschaft Link Politik

Ritter Sport Architektur: Quadratisch, praktisch...

Naja, das "gut" lassen wir mal weg...



 

Flugscham?


"Liebling, bitte lass uns doch im nächsten Jahr auf den Flug in die Südsee mal verzichten. Ich habe gehört, dass das sehr schlecht für die Umwelt sein soll."
"Aber sicher doch, Herzilein, ich weiß auch schon, wie wir das Problem lösen. Wir buchen einfach eines dieser tollen Kreuzfahrtschiffe!"


CO2 ǀ Hört endlich auf zu #fliegen! — der Freitag

#CO2 Nur fünf Prozent der Weltbevölkerung haben überhaupt jemals ein #Flugzeug bestiegen. Diese Luxuselite sind wir – eine Bedrohung für das #Klima des Planeten ...
#fliegen #CO2 #Flugzeug #Klima Gesellschaft Link Politik

@tini Das glaube ich schon!

Wenn ich die Freundinnen, die mit mehr als einem Kollegen zusammen arbeiten richtig verstehe, ist der Gesellschaftsdruck nach dem Sommerurlaub groß, dass man nicht etabliert genug "verreist ist". Dort ist es wichtig, DASS man mit dem Flieger weg war.
Es gibt auch Kollegen, die wollen, dass man möglichst abgefahren Urlaub gemacht hat. Also möglichst auf den höchsten abgelegensten Berg, die abgefahrenste Spotart etc. pp.
Ich finde, das klingt nach etwas ganz Anderem.
Man MUSS also gar nicht in den Urlaub fahren, man WILL den Anderen beweisen, dass man wer ist, weil man etwas Tolles gemacht hat.
Wir suchen also alle irgendwie nach einem Platz in der Gemeinschaft. Da es diese nach meinem Ermessen so nur noch selten gibt, rudern die Meisten wild herum, immer in der Hoffnung, doch noch irgendwo in einem Hafen anzukommen.
Wollen wir also wirklich "unsere Umwelt schützen", müssen wir also wieder menschliche Nähe zu lassen und auch weiter geben, jedem SEINEN Platz zugestehen, sich im Zweifelsfall noch einmal umsortieren (man kann wirklich nicht mit jedem ;)). Sobald wir DAS erreichen sollten, erkennt man auf einmal, dass es im eigenen Umfeld traumhaft schöne Dinge gibt, dass man alles findet, was man braucht und zum "entfliehen" aus dieser Gemeinschaft, reicht dann eben auch mal einfach "sich zurück ziehen". (Und da finde ich dann Deine Idee mit der VR absolut genial!)

Jetzt dürfen natürlich alle mit Fernweh auf mich stürzen! ;) Ich halte es absolut für möglich, dass Ihr dann dahin gehört, wo es Euch hin zieht und Ihr eigentlich sogar lieber dort leben würdet. :)
@tini

Katharina Nocun hat vor einigen Tagen übrigens ein schönes Rechenbeispiel geliefert - in dem Artikel Warum Greta Thunberg Recht hat - am Beispiel der Bahn. In der Mitte des Artikels gibt es einen aktuellen Preisvergleich Bahn-Flug Frankfurt-Berlin. Genau das ist hier gemeint. Vor zwanzig Jahren hat ein Flug von Frankfurt nach Berlin hin und rück gut und gerne 500 DM gekostet, während eine Bahnfahrt vielleicht 150 DM gekostet hat. Heute ist es fast umgekehrt.



 

Sollen sich doch die Kinder darum kümmern!


Gesellschaft
Hier kann man nicht einmal anhaken, dass man es mag!
Immerhin macht "das Klima" zumindest ein bisschen etwas mit den Leuten. Meine Nachbarn sind z.B. bei der Hitze nur mit dem Rad zur KiTa gefahren. Leider haben wir jetzt wieder "gutes Klima"...



 

RT Deutsch kontert


Ich kenne das selber gut. Einen Artikel von #RTDeutsch zu verlinken hat meistens auch den Vorwurf zur Folge, man würde #Propaganda für #Putin verbreiten. Dass der Sender die russische Sicht demonstriert - geschenkt. Dass er russische Einflussinteressen befördern soll - geschenkt. Kaum ein Sender hat keine Interessen und keine dominierende Sicht der Dinge. Problematisch wird es dann, wenn fast alle Sender die gleichen Interessen verfolgen und alles gleich sehen, und wenn das alles kein Zufall ist. Denn erst dann beginnt #Propaganda im eigentlichen Sinne. Und genau darum geht es in diesem Artikel. Das kann man zwar auch wieder als Opfergetue abtun, sich entzündend an der Aufforderung des Vorsitzenden des Deutschen Journalisten Verbandes, Frank Überall, an die Landesmedienanstalten, für RT Deutsch keine Sendelizenz zu erteilen. Aber billiges Lamento ist der Artikel nicht. Er könnte so auch aus einem der unabhängigen News-Organe stammen, die in letzter Zeit entstanden sind - eben genau aus diesem Grund: weil der "offizielle" Journalismus in verkrusteten ideologischen Clustern und Seilschaften festklebt. Ausnahmen bei ZEIT, taz, FR und SZ bestätigen die Regel :-)
#RTDeutsch #Propaganda #Putin Gesellschaft Links Medien


 

Gemeinwohlökonomie - wo sie schon angewendet wird


#Gemeinwohlökonomie (#GWÖ) ist grob gesagt der Ansatz, den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens gar nicht oder nicht allein monetär zu bewerten, sondern (auch) ökologische und soziale Aspekte vergleichbar und messbar zu machen, so dass für jedes Unternehmen eine Gesamtbilanz aus monetärem Erfolg und Verbesserungen für Mensch und Umwelt erstellt werden kann.

Das Konzept stammt von dem Österreicher Christian Felber, der, wie man sich denken kann, in neoliberalen Wirtschaftskreisen bestenfalls verlacht wird. Doch mittlerweile wächst die Anzahl von Unternehmen, Vereinen und kommunalen Verwaltungen, die nach Gemeinwohl bilanzieren. Immer mehr Lehrstühle dazu entstehen an Universitäten, mit der Möglichkeit, sich im Wirtschaftsstudium entsprechend zu spezialisieren. Am weitesten voran ist man dabei jedoch in Spanien, und dort vor allem in der Comunitát Valencia. Das ist nicht nur die gleichnamige Stadt, sondern die ganze Region von etwa Peniscola bis runter nach Alicante. Dort werden, wenn ich recht verstanden habe, mittlerweile von der Regionalverwaltung nur noch Aufträge an Unternehmen vergeben, die selber nach Gemeinwohlökonomie bilanzieren.

Durch den ganz unten verlinkten Artikel, der sich mit der Einführung der Gemeinwohlökonomie in Valencia beschäftigt, bin ich denn auch seinerzeit auf das ganze Konzept aufmerksam geworden. Wer sich für das Thema interessiert, findet aber noch viele andere interessante Links. Hier ein paar davon (unsystematisch) zum Anfixen:

  • Internationaler Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie e.V.
  • Die Gemeinwohlökonomie-Bewegung
  • Asociación Federal Española para el Fomento de la Economía del Bien Común
  • Das Buch von Christian Felber über Gemeinwohlökonomie
  • Vortrag und Diskussion zur Gemeinwohlökonomie an der Heinrich-Böll-Stiftung (YouTube, 150min.)
  • #Gemeinwohlökonomie #GWÖ) Gesellschaft Links Wirtschaft
    Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (vor 3 Wochen)

    @Stefan Münz

    Viele Dinge könnten schon heute anders gelöst werden, wenn der politische Wille vorhanden wäre:

    https://www.pufendorf-gesellschaft.org/single-post/2019/01/23/Volles-Interview-der-SZ-mit-Stephanie-Kelton-Geld-ist-zum-Sch%C3%B6pfen-da-1612-2018

    Der Text entspricht zwar nicht ganz meinen Ideen, ist aber interessant, welche Möglichkeiten aufgezeigt werden.

    @Stefan Münz Wir, die sys4 (ping an @Wolfgang Stief), arbeiten seit 2 Jahren – immer wieder unterbrochen durch $ARBEIT – daran nach den Grundsätzen der Gemeinwohlökonomie auditiert und zertifziert zu werden. Für uns ist Gemeinwohlökonomie die Fortschreibung des Open Source Gedankens in Geschäftsmodelle – nicht in allen Belangen, aber es fühlt sich sehr danach an.

    Ende 2017 war ein sehr kompetenter und netter Berater bei uns, der in zwei Tagen mit mir das knapp 100 seitige Audit-Dokument durchgearbeitet hat. Bis wir soweit waren, mussten wir Überzeugungsarbeit leisten, dass auch eine (kleine) AG dem Gemeinwohl dienen kann; per Definition scheint sich AG und Gemeinwohl in den Köpfen der Macher der Gemeinwohlökonomie auszuschließen. Dieses Jahr steht auf meiner Agenda, unsere Unterlagen zu vervollständigen und dann einen Audit durchführen zu lassen.

    Schwierig und übergriffig finde ich Ziele im Katalog, die beispielsweise fordern die Kantine solle ausschließlich vegetarisch sein. It's never gonna happen… Ich will unseren Mitarbeiten schlichtweg nicht vorschreiben, wie sie sich zu ernähren haben. Stimmig finde ich wiederum regional und Bio einzukaufen. Von solchen übergriffigen Zielen existieren mehrere im Katalog. Das ist ärgerlich, denn wir werden sie wohl nie erreichen und es gäbe aber Punkte darauf.

    Mittlerweile haben wir auf Veranstaltungen einige andere Unternehmen (GLS Bank, Sparda Bank, Herrmandsdorfer, etc.) kennen und schätzen gelernt und wir fühlen uns in diesem Kreis und der Denke zuhause. Abstand halte ich zu den Esoterikern, die auch da selbstverständlich dabei sind. Es ist wie bei jeder neuen Partei (Gruppierung…): Wenn sie sich formiert, finden sich Viele zusammen, die prüfen ob sie hier Mitstreiter für ihre Interessen finden. An misslungenen Beispielen fallen mir da die Grünen und die Piraten ein. Die hatten auch $STRÖMUNGEN in ihren Reihen, von denen sie später Abstand genommen haben.

    Der Gemeinwohlökonomie wünsche ich, dass sie an klarer Linie gewinnt. Für uns steht sie für viele Dinge, die uns wichtig sind und die unser Verhalten als Geschäftsleute bestimmen.



     

    Aufwachsen als Instagram-Influencer


    Interessanter Artikel von Katharina Nocun aka #Kattascha über Kleinkinder, deren Leben auf #Instagram inszeniert wird. Danke an Claudia Bugspriet für den Link.

    #Kattascha #Instagram Gesellschaft Link
    Das ist Kindesmissbrauch.



     

    Die Höhe des bedingungslosen Grundeinkommens


    Was mich an derartigen (siehe Link unten) Berechnungen immer stört, ist, dass dort anscheinend immer nur von Ein-Personen-Haushalten ausgegangen wird. Ich lebe in einer vierköpfigen Familie, die ich aktuell allein ernähre. Angenommen, es würde ein #BGE in Höhe von 1000€ für jeden Erwachsenen und €500 für jedes Kind unter 18 gezahlt. Dann würde meine Familie ein BGE von €3000 erhalten. Ich weiß nicht, wie viel man als eine solche Familie derzeit kombiniert an #Hartz-IV, #Sozialhilfe, #Wohngeld usw. erhalten würde. Aber wahrscheinlich nicht viel mehr als die Hälfte davon.

    Generell ist bislang wenig darüber nachgedacht worden, warum ein BGE auch mehr "shared living resources" fördern würde. Dabei ist das wirklich nicht schwer zu verstehen. Angenommen, jeder Erwachsene würde ein BGE von €1000 erhalten. Ein alleinlebender Mensch, der davon vielleicht 400€ für Miete (inkl. Nebenkosten), 150€ fürs Auto und 150€ für Internet, Handy, Versicherungen und sonstige Abos (sagen wir Festnetz-Provider, Handy-Provider, Netflix, Amazon Prime und irgendein Online-Game) bestreiten muss, hat dann noch 300€ zum "Leben". Ein Betrag, den viele eher als Aufforderung zum Sterben betrachten.

    Aber wenn sich zwei zusammentun, sieht die Sache schon besser aus. Das Paar verfügt dann über 2000€ BGE, wohnt vielleicht für 700€ zur Miete (inkl. Nebenkosten). Auto und Abos wären aber nicht mehr als für eine Person, so dass schon 1000€, also 500€ pro Person, zum "Leben" übrig blieben. Denkt man mal sex-frei und kann sich eine Vierer-WG vorstellen, dann wären da 4000€ gemeinsames BGE, davon vielleicht eine tolle große Altstadtwohnung mit großen Zimmern für alle für 1500€ Miete inkl. Nebenkosten, ein gemeinsames, geteiltes Auto ... dann bleiben schnell auch schnell mal 700€ bis 800€ pro Person zum "Leben".

    Das BGE sollte also erstens immer auch mal vom familiären oder von einem frei definierten Mehrpersonen-Haushalts-Aspekt her gedacht werden, und außerdem sollten die Befürworter auch mal deutlicher darauf hinweisen, welche soziale Synergien ein BGE schaffen würde. Menschen würden sich - auch abseits schon bekannter Arten von Haushaltsgemeinschaft - tendenziell eher zu neuen, gemeinsamen Haushalten formieren, einfach weil ein Mehrpersonenhaushalt beim BGE-Modell deutlich effizienter performt als ein Einzelhaushalt.
    Die Höhe des Grundeinkommens
    #BGE #Hartz-IV #Sozialhilfe #Wohngeld Gesellschaft Politik

    Hehe, @Hanno Gardemann hz, diejenigen, die betonen, wie unausstehlich sie sind, sind normalerweise die brauchbarsten :-)

    Ich bin ja nicht unausstehlich!
    Die anderen sinds!



     

    Fü(h)r uns, die Herde


    Prof. Rainer #Mausfeld ist ein 2016 emeritierter deutscher Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Wahrnehmungspsychologie, Kognitionswissenschaft und Geschichte der Psychologie. Seine seit 2015 veröffentlichten demokratietheoretischen und medienpolitischen Thesen sind umstritten. [Wikipedia]
    Nun, "umstritten" ist ja erlaubt und meint oft einfach nur "unerwünscht". Im Rahmen der Pleisweiler Gespräche hat Mausfeld am 22. Oktober 2017 einen Vortrag gehalten, der als zweistündiges Video auf YouTube verfügbar ist (siehe unten).

    Nur ein paar Positionen von vielen weiteren aus dem Vortrag:

  • #Repräsentative #Demokratie dient vor allem dem Machterhalt der #Eliten.
  • Es gibt den klassischen #Totalitarismus (Hitler, Stalin, Kim Jong Un, Erdogan), und es gibt einen modernen Totalitarismus (die gegenwärtigen westlichen Demokratien).
  • #Meinungsfreiheit wird gewährt, solange sie wirkungslos ist.
  • Solidarisierungsbewegungen unter den Beherrschten sind gefährlich, werden stets unterhöhlt und wenn nötig zerschlagen.
  • Das Nichtverstehen des eigentlich Offenkundigen wird induziert, etwa durch Belohnungsprinzipien für "Stiefellecker".
  • Der #Internationalismus, der eigentlich eine Hoffnung für weltweite #Solidarität war, wurde durch die neoliberale #Globalisierung in etwas Negatives verkehrt. Wobei an der Globalisierung überhaupt nichts global ist, sondern alles amerikanisch.
  • Überhaupt bedeutet im neoliberalen Falschwörterbuch so ziemlich jedes Wort das Gegenteil dessen, was es vorgeblich bedeutet.
  • News sind immer Fakes :-)

    Der Vortrag ist jedoch keine billige Brandrede, sondern besonnen, im Stil einer Universitätsvorlesung gehalten, und unterstützt durch zahlreiche Folien mit Bildmaterial.

  • Von Mausfeld kann man nur lernen.



     

    Laaaange Seite - das Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD


    "Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch". So wird das fertiggestellte Gutachten des Verfassungsschutzes zur AfD eingestuft. Doch netzpolitik.org fragt zu Recht, warum ein solches Gutachten, das letztlich jede Menge wähler-relevante Informationen enthält, vor der breiten Öffentlichkeit versteckt werden soll. Und veröffentlicht das 436 Druckseiten umfassende Gutachten, direkt in HTML gegossen, perfekt für Suchmaschinen, auf dieser Seite:
    Wir veröffentlichen das Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD
    Gesellschaft Politik