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Berlin, Juli 1945, in HD und in Farbe


Wenn ihr so was nicht mehr erleben wollt, dann überlegt euch gut, was ihr antwortet, wenn ihr das nächste mal gefragt werdet: "Wollt ihr den totalen Krieg!?"
Einige unserer Leitmedien fragen das ja immer gerne mal wieder - nur etwas vorsichtiger, unter verdeckter Hand. Also doppelte Vorsicht!



#Video #YouTube #Berlin #Geschichte #Krieg #WW2
#Video #YouTube #Berlin #Geschichte #Krieg #WW2 Geschichte Gesellschaft Politik Video




 

10% aller LKW-Fahrer sturzbesoffen?


Auch unauffällige Nachrichten können ungeheuerlich sein. Das unten ist ein Beispiel dafür. Da wurden also in einem Zeitraum von etwa eineinhalb Stunden an einer deutschen Autobahnraststätte insgesamt 41 LKW-Fahrer, die sich gerade wieder auf die Weiterfahrt begeben wollten, von der Polizei auf #Alkohol kontrolliert . Vier davon hatten Promillewerte von 2,46, 2,35, 2,08 und 1,45. Wohlgemerkt: ab 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig. Die Jungs, die da über 2 Promille hatten, müssen zuvor zügig 4 Liter Bier oder mehr getrunken haben - oder Vergleichbares in härterer Form. Und wenn man das hochrechnet - 4 von 41 überprüften Fahrern - dann möchte man sich wohl lieber eher nicht daran erinnern, wenn man das nächste mal auf der #Autobahn unterwegs ist, irgendwo zwischen und neben diesen #LKWs.
#Alkohol #Autobahn #LKWs Gesellschaft

Hängt das mit der Förderation zusammen, dass man manche Beiträge nicht gezeigt bekommt?

Hängt das mit der Förderation zusammen, dass man manche Beiträge nicht gezeigt bekommt?
Yep.



 

Begehrt die Jugend endlich wieder auf?


Da ist die #FridayForFuture -Bewegung, die sich heftig gegen die koalitionären Pläne zum #Kohleausstieg und die Kriecherei in die Ärsche der #Autoindustrie wehrt. Und nun geht auch noch eine große Widerstandswelle durch die #YouTuber -Szene, die anscheinend begriffen hat, dass ihnen eine konsequente Anwendung der #Uploadfilter ihre Vorstellung von Existenz abgraben könnte. Die Straßen könnten bald voll werden - von Jugendlichen, die kapiert haben, dass Demokratie nicht immer nur darin bestehen muss, die immer erschreckenderen Hirnrisse der aktuellen "Volksvertreter" zu ertragen zu müssen, bis es zu spät ist.

Allerdings haben die meisten dieser empörten Jugendlichen keinerlei Demo-Erfahrung. Ganz im Gegensatz zu erfahrenen #Berufsdemonstranten von #Gewerkschaften, #NGOs und Jugendverbänden von #Parteien. Unschuldiger Wille trifft also auf routinierte ideologische Vereinnahmungsgefahr. Wir liefern euch ordentliche Podeste und Megaphone, dafür sagt ihr alles so, wie wir das abnicken.

Vielleicht wird ja auch ein generationenübergreifender Protest daraus. Das würde mich am meisten freuen. Dann könnte ich nämlich auch mitmachen :-)

Revolution ist ein schneller Wechsel, bedarf vorher der "revolutionären Situation", von der wir weit entfernt sind.
Da wir Deutsche sind, von denen Lenin schon behauptete, dass wir zu "Revolution" nicht in der Lage sind ;), müssen wir also versuchen, wirklich unser eigenes Wandlungssystem zu schaffen, langsam...
Mein Plan, einen regionalen Wirtschaftskreis mit eigenem (regionalem) Geld zu schaffen, ist leider in einer frühen Phase gescheitert.

@Ulli Gabsch das sehe ich ähnlich. Und gerade deswegen muss man die Politiker und das ganze politische System wichtig nehmen. Nur die Politik kann den großen Wandel, der ökologisch und sozial notwendig ist, so organisieren, dass es nicht katastrophal wird.



 

Fast-Vollmond


#Foto #photo #Mond #moon #luna Foto Natur
wieso eigentlich fast? der ist doch genauso schnell wie sonst auch?

Naja, laut Kalender ist der Vollmond morgen, also am 19.02. :-)



 

Die App, die ermöglicht, was sie verhindern soll


Wunderbare Geschichte. Fast so gut wie die von Sheherazade. Eine Geschichte aus dem Morgenland, mit einer Android-App in der Hauptrolle:
Gesellschaft Technik


 

Plaza de España, Vejer de la Frontera



Genau das hab ich da auch gemacht, allerdings mit Gazpacho, Brot und Weißwein :-)

Bei mir wäre es eher der Rote.
Sonst spiele ich mit :)



 

Der Stadtluftreiniger


Das perfekte Gerät und innovative Technik für die deutsche Politik: Ein stationärer #Feinstaubsauger am Straßenrand, der #Dieselpartikel und #Stickoxide aus der Luft entzieht und saubere Luft wieder auspustet. Ein wunderbares neues Argument für die deutschen Autobauer, so weiterzumachen wie bisher. Und das Beste von allem: das Ding wird auf dem Radweg aufgestellt! Also nach dem letzten Satz des Artikels war ich nicht mehr ganz sicher, ob die ZEIT jetzt nicht vielleicht eine neue Satire-Rubrik hat ...
#Feinstaubsauger #Dieselpartikel #Stickoxide Gesellschaft Klima Politik

Und ganz nebenbei wird damit in #Kiel auch der Fahrstreifen blockiert, der für eine Verringerung der Schadstoffe sorgen könnte. Mal eben den #Fahrradweg komplett dicht machen, halte ich ja für eher kontraproduktiv ;-) ...

Endlich zwingt mal jemand die umweltverpestenden Radfahrer zum Absteigen. Was die so per Atemorgane an CO2 emittieren...




 

Sprachänderungsvorschriften sind kein Sprachwandel


Ich habe volles Verständnis für die feministische Aufklärungsarbeit, die den überall versteckten Patriarchismus in unserem gegenwärtigen Sprachgebrauch aufzeigt und kritisiert. Aber ich habe auch Allgemeine Sprachwissenschaft studiert und die Schriften des Begründers dieser Wissenschaft, Ferdinand de Saussure, gelesen. Sprache kann man nicht "diktieren". Sprache verändert sich mit dem Bewusstsein der Sprecher. Der ganze aktuelle Gender-Krempel ist für die Tonne, weil er von den Sprechern nicht akzeptiert wird. Schon mal jemanden gehört, der (oh weh, "jemanden" und "der" als Relativpronomen dürfte ich eigentlich gar nicht benutzen...) Binnen-Is oder Gendersternchen in wörtlicher Rede nutzt? So funktioniert Sprachwandel halt einfach nicht. Sprachwandel funktioniert dann, wenn jemand was ändert im Sprachgebrauch, was alle, die das mitbekommen, irgendwie praktisch oder geil finden. Dann setzt es sich durch, und so verändert sich Sprache. Nur so.

Gesellschaft Politik Video

@Hartmut Noack, egal ob brutal oder nur gemäßigt, Beleidigung ist nicht konstruktiv.

Und hier gebe ich Dir Recht: scharfe Kritik ist immer berechtigt - und sogar wünschenswert! Das ist meist ein guter Motor auf mühsamen Wegen ...

Nochmal zum Referenten: man sollte hier bei der Beurteilung durchaus mit einbeziehen, dass das Auditorium scheinbar - so, wie ich es ja auch bin - ein Laienpublikum war. Das er in diesem Rahmen etwas "unterkomplex" wird, ist also nachvollziehbar - und auch vernünftig. Das ändert jedoch nichts daran, dass mir sein Gestus dabei sehr missfiel.

Ich wollte auch nicht konstruktiv sein @Ulli Gabsch die ganze Diskussion über das Thema wird besser, wenn sich Leute wie Herr Tomas Kublik aus ihr zurückziehen.

Es ist vollkommen OK vor einem interessierten Laienpublikum Dinge zu vereinfachen und vor allem, wenig vorauszusetzen und stattdessen in Fachkreisen bekannte Sachen noch mal zu erklären.

Das Publikum dort war aber nicht interessiert, jedenfalls nicht an Erkenntnis. Diese Leute wollten einfach ihre Vorurteile bestätigt und ausgeschmückt bekommen. Das hat Her Kublik geliefert und das war wohl auch seine Intention. Und das nennt man nicht wissenschaftliche Diskussion, sondern Marketing.





 

Von Gozo (links) nach Malta (rechts)


Just gestern festgestellt: da geht sogar Streetview, auf dieser Fährroute!

Ah tatsächlich! Mittlerweile haben sie Malta auch abgefahren. Als ich vor drei Jahren dort war, gab es noch keine Streetview-Aufnahmen.



 

Medien auf dem Sterbeweg


Google #News wird eingestellt, und kein Jahr später werden alle #Zeitungen und #Sender eingegangen sein. Aber Hauptsache, es hat ihnen niemand mehr irgendwas geklaut.
EU-Leistungsschutzrecht: Entwurf ist final; Google News, YouTube & viele weitere Plattformen sind betroffen
#News #Zeitungen #Sender Medien

Also "Civil" habe ich mir jetzt mal ein wenig angeschaut. Wenn ich es recht verstehe, kann man sich als News-Produzent (einzelner Journalist oder Redaktionsteam) in eine gestiftete und ethisch begründete (mit Manifest dahinter) Kryptowährung einkaufen (und damit Teil des Civil-Verbunds werden), und mit dem erworbenen Kryptogeld kann man dann andere Inhalte innerhalb des Civil-Verbunds gut finden (ein wenig von dem Kryptogeld abgeben dafür) oder auch Kryptogeld setzen, um eine Abstimmung darüber zu erzwingen, ob ein anderer Inhalt oder ein anderes Mitglied im Verbund, der oder das einem nicht gefällt, rausfliegen soll, und wenn man scheitert, erhält das angegriffene Mitglied das gesetzte Kryptogeld, und wenn man erfolgreich ist, kassiert man das Kryptogeld des rausgekickten Mitglieds. Auf diese Weise werden Anreize geschaffen, sich untereinander zu kontrollieren und sicherzustellen, dass alle Inhalte im Verbund sich an die Regeln und Grundsätze der Verbundsethik halten. Außerdem ist jeder publizierte Inhalt und jeder Kryptogeld-Vorgang innerhalb des Verbunds wegen der Blockchain-Speicherung unumkehrbar (fast wie im wirklichen Leben - was passiert ist, ist passiert :-)

Das ist bestimmt alles noch nicht der Weisheit letzter Schluss aber man kann gut sehen, dass es möglich ist, alternative Konzepte zu entwickeln. Ich hoffe, da passiert noch viel mehr und das beste wird sich durchsetzen. Wichtig ist nur, dass es nicht dazu dient, Kohle zu machen und vorhandene Pfründe zu sichern. Und damit sind Medienkonzerne ja schnell dabei. Siehe Leistungsschutzrecht.



 

Umzug in Digitalien


Ein Kurzfilm (2'08'') von Alexander Lehmann:

Netzwerke Video



 

Unterbeschäftigungssteuer


Aktuell sind ja viele Politiker damit beschäftigt, den #Sozialstaat "neu zu denken", also A in B umzubenennen, C auf D anzurechnen und dafür E zu streichen usw. Wer sich tatsächlich mit neuen Ideen auseinandersetzen will, muss sich da schon woanders umsehen.

Als ich noch fest angestellt war (das ist jetzt aber schon ein viertel Jahrhundert her), war ich zuletzt in einer Firma, in der sich alle drei Monate alle Mitarbeiter (der Laden hatte etwa 30 davon) in einem Raum versammelten, um dem Quartalsbericht der Geschäftsleitung in Form eines Overheadfolien-Vortrags zu lauschen. Ein ganz wichtige Rentabilitätsgröße war dabei immer der #Jahresumsatz pro #Mitarbeiter, also der Gesamtumsatz geteilt durch die Anzahl der Mitarbeiter. Je höher dieser Wert, desto zufriedener die Geschäftsführung.

Nun gab es mehrere Möglichkeiten, diesen Wert zu steigern. Man konnte zum Beispiel Mitarbeiter entlassen und die anderen so unter Druck setzen, dass die Firma mit weniger Mitarbeitern den gleichen Jahresumsatz schafft wie vorher mit mehreren. Oder man konnte mit der vorhandenen Mitarbeiterzahl den Gesamtumsatz deutlich steigern, sei es durch #Automation oder sonstige Faktoren der Effizienzsteigerung.

So weit, so kapitalistisch. Die #Unterbeschäftigungssteuer, um die es hier geht, setzt nun genau an diesem Wert an, also am Jahresumsatz pro Mitarbeiter. Es wird ein "(v)erträglicher Wert" festgesetzt, zum Beispiel 150.000 Euro Jahresumsatz pro Mitarbeiter. Erzielt ein Unternehmen deutlich mehr Umsatz pro Mitarbeiter, wird es dafür kräftig besteuert. Das Unternehmen kann sich dann aussuchen, ob es lieber bei Automation und Effizienzsteigerung etwas zurückhaltender bleibt und dafür mehr Mitarbeiter hält (das ist für den Dienstleistungssektor wahrscheinlich ganz sinnvoll), oder ob es hochautomatisiert produziert und dafür aber auch entsprechend Steuern abdrückt (das ist wahrscheinlich bei Industrieller Produktion die sinnvollere Variante).

Und die Einnahmen aus dieser Steuer? Könnten nach Ansicht der Visionäre dieser Idee ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren, und zwar ein richtig üppiges.

Wen es interessiert - zum kurzen Einlesen in das Thema ist vielleicht der folgende Artikel geeignet:

Das „Steuerspar-BGE“ in aller Kürze erklärt …

Die eigentliche (und sehr umfangreiche) Website der "Visionäre" dieses Konzepts ist jedoch diese:

economy4mankind.org
#Sozialstaat #Jahresumsatz #Mitarbeiter #Automation #Unterbeschäftigungssteuer Gesellschaft Link Politik Wirtschaft

Das ist ja ein Algorithmus der Beschrieben wird.
Den könnte man sicherlich auch mathematisch oder mit Mitteln der Formalen Logik darstellen.

Wenn ich das kurz gedanklich Versuche, kapitalistisch zu meinem Vorteil zu nutzen würde ich die optimale Firma dahingehend aufstellen, dass ich den maximalen Umsatz aus Angestellten herausquetschte, die sich mit dem Mindestlohn zufrieden geben.

Müsste ich mal genauer prüfen, aber ich glaube, dass ist das was in der Konseqzenz aus dem Regelwerk der #Unterbeschäftigtigungssteuer entstünde.

Und das sagt ja auch der Name schon. Mitarbeiter die zuviel verdienen für zu wenig Leistung sind Unterbeschäftigt und werden dann besteuert.

@Carli

»In Wahrheit braucht es keinen Staat ..., sondern nur gemeinsame Standards.«

Natürlich braucht eigentlich nicht zwingend einen Staat. Staat, Volk, Nation ... sind patriarchale Gedankenkonstruktionen aus uralter Zeit. Irgendwann dachte man eben mechanistisch und in Hierarchien. OK viele, wahrscheinlich die meisten, sind an dem Punkt noch stehengeblieben und verstehen gleichzeitig nicht, warum die Gesellschaft seit Jahrtausenden aus dem »Sich-Im-Kreis-Drehen-Modus« nicht heraus findet. Ein BGE oder eine BGV, geschickt konstruiert, könnten die entsprechenden Weichen stellen.

Gemeinsame Standards wird es aber nur geben, wenn die Gleichwürdigkeit aller Menschenleben anerkannt wird. So lange es möglich ist, dass ein Mensch den Wert von anderen Menschen in Geld bestimmt (nichts anderes ist ein Lohn), gibt es keine gemeinsamen Standards. Aber genau an dieser Stelle beginnen alle Probleme, mit denen sich die Menschheit heute rumschlägt. Auch Umweltzerstörung, Massentierhaltung, Kriege, Hunger, Hartz4, Ausbeutung der Entwicklungsländer und und und basieren einfach auf entsprechenden »ökonomischen« Bewertungen.



 

Deutscher geht nimmer :-)





#Foto, #DeutschesEck in #Koblenz am Zusammenfluss von #Rhein und #Mosel

Dieses ganze Dingens ist wirklich zum Göbeln. Ein Ort großdeutschen Chauvinismus.

Das Denkmal Wilhelms des Ersten war ja 1945 zerstört worden, dabei hätte man es belassen sollen. Aber anstatt die Chance zu ergreifen und diesen Ort zu einem Ort der Mahnung und der Ablehnung jeglicher kriegerischer Gewalt umzugestalten, wurde er zu einer Wallfahrtstätte der deutschen "Wiedervereiniger" ausgebaut. Mit Fahnen der "velorenen" Provinzen im Osten.

Und dann der Gipfel:"Der ehemalige Verleger der Rhein-Zeitung, Werner Theisen, verpflichtete sich zusammen mit seiner Ehefrau Anneliese bereits am 14. November 1987, die Rekonstruktion des zerstörten Reiterstandbildes zu finanzieren und der Stadt Koblenz zu schenken." Und setzte sich damit durch. Unglaublich. Noch besser:"Die Aufstellung erfolgte am Sedantag, dem Tag der Kapitulation von Kaiser Napoleon III., was aber lediglich in Frankreich Beachtung fand. " (Beide Zitate zu finden in der Wikipedia.

Ekelhaftes Ding, wenn Ihr mich fragt.

Ich finde, ein paar Wanderer könntest Du noch rein-gimpen. ;-)