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E-Mails aus Dunkeldeutschland


Seit der Flüchtlingswelle aus Syrien, die im Spätsommer 2015 an der deutschen Grenze bei Passau für Bilder sorgte, die in die Geschichtsbücher eingehen werden, bis weit nach dem Chemnitz-Mord mit anschließendem Seehofer-Maaßen-Theater in fünf Akten gab es in "Schland" medial gefühlt keine anderen Themen mehr als Flüchtlinge, Fremde, Muslims, Axtangriffe in Vorortzügen, und natürlich das Hinschlachten der deutschen Jungfer durch dunkelhäutige Bestien, wodurch das südpfälzische Kandel zum Pilgerort für Rechte wurde.

Doch dann plötzlich, im zweiten Halbjahr 2018, kam Greta, 15 (mittlerweile 16), kaum 1.50m groß, und verschob mit ein paar legendären Reden und ihrer konsequenten Schulstreikidee einfach mal so den politischen Diskurs. Die Rechten sind zwar seitdem immer noch laut dabei, aber nur noch in der Verteidigungsrolle, als Klimawandelleugner. Das Diktieren der Themen, das, worüber die Medien berichten und was die Diskussionen mittlerweile bis in die letzten Stammtische und Foren befeuert, sind die Themen von oder zumindest rund um Greta.

Während sich die gewöhnlichen Rechten und Rechtskonservativen noch am Asperger-Syndrom von Greta oder der Plastikverpackung ihres Toastbrots auf einer 65stündigen Zugreise abarbeiten, kommen die Ultras mit der Schmach der Diskursverschiebung überhaupt nicht klar. Für sie bedeutet das: Krieg. Und Krieg ist hässlich, bedeutet Verachtung von Menschenleben. Seit Brenton Tarrant in Neuseeland über 50 Muslims dahinmetzelte und das Ganze per Headcam live auf Facebook streamte, weiß die Menschheit eigentlich auch, wo bei den rechten Ultras der Hammer mittlerweile hängt.

Früher hätte man E-Mails wie die, die im nachfolgend verlinkten Beitrag zitiert werden, als idiotische Phantastereien von Besoffenen abgetan und gut wars. Doch leider ist das alles nicht mehr so einfach. Die "Volks-Shooter" sind Real-Life-Gamer.


NSU 2.0 und Staatsstreichorchester: Geplanter Mord-Anschlag auf Greta Thunberg?






#GretaThunberg
Gesellschaft (x) Politik (x)
Was für kranke Arschlöscher.

Sch**ße!
Hast Du nicht neulich geschrieben, dass Gretas Engagement von der rechten Szene ab lenkt? Das sehen sie wohl genau so und wollen wieder auf die oberste Echlagzeile!
Dann lasst uns mal alle Greta beschützen und der rechten Szene wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. :/

Ja, sie hat ihnen die Show geklaut. Und die Welle wird immer größer. Nur mal so, was ich allein heute morgen schon so alles an Artikeln gefunden habe:
- https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/wie-lebt-man-klimagerecht-16136616.html
- https://www.focus.de/reisen/flug/vorbild-greta-thunberg-die-flugscham-greift-um-sich_id_10582600.html?rnd=c4a35bfecea8ad0a18ae62238eaafa6e
- https://science.sciencemag.org/content/364/6436/139.2
So geht das Tag für Tag derzeit, und der immer wieder hochgelobten Initiatorin beschert es halt auch immer mehr personenzentrierten Hass. Nächste Woche geht sie wieder auf Tour - nach Italien (KarfreitagForFutre-Demo in Rom), und dann noch nach Österreich, so weit ich mitbekommen habe, wo sie einen Auftritt mit Arnold Schwarzenegger haben soll. Man merkt schon - da ist durchaus Kampagnen-Kalkül und Stoff für Legenden dabei. Hoffen wir, dass es nicht wie bei "Ich bin ein Berliner" John F. Kennedy endet.

@Stefan Münz Manche Sachen sollte man nicht mal denken! Ich wünsche ihr ein langes und erfülltes Leben, egal wohin der Wind sie weht, denn das, was sie angeschoben hat, ist großartig.

tja .. scheint so als ob man mit Geduld und Nächstenliebe bei einigen nicht weiter kommt.

Das sich Greta in dieser idolotrasierenden Welt sehr weit, zu weit aus dem Fenster gelehnt hat war mir früh klar, auch wenn ich so viel unmenschlichkeit wie in diesen Texten nicht erwartet hatte.

.. ¿und nun? ..

@mʕ•ﻌ•ʔm jeSuisatire bitPickup / [italic]~ irony Mit ihren Reden in Kattowitz und Davos hat sie sich in der Tat weit aus dem Fenster gelehnt. Aber sie wurde ja immerhin genau zu diesem Zweck dorthin eingeladen. Nicht jeder radikal Denkende wird einfach mal so zu solchen Veranstaltungen eingeladen, um den Repräsentanten des Establishments die Levithen zu lesen, inklusive Medienrummel. Das Ganze war also gewollt - und zwar sicher nicht nur von einem einflussreichen geschickt agierenden Öko-Kampagnen-Team hinter Greta, sondern von Leuten, die zu eben dem Establishment gehören, denen sie da die Levithen gelesen hat. Offenbar gibt es dort mittlerweile Kräfte, die auf Disruption festgefahrener Strukturen setzen. Fragt sich nur, aus welchen Gründen. Wollen sie tatsächlich einen ökologischen Umbruch? Oder soll das begabte Mädchen einfach nur Menschen auf die Straße bringen, um so nach und nach die bestehende Ordnung aufzulösen, um dann, in einer unübersichtlichen Situation, eine neue Ordnung zu errichten? Alles sehr weit gedacht, ich weiß - vielleicht zu weit, und vielleicht zu verschwörungstheoretisch. Meine Hoffnung bleibt, dass Greta die Vorbotin einer hoffentlich friedlichen sozialökologischen Revolution ist, welche zum entscheidenden Geschichtsereignis des 21. Jahrhunderts wird. Das ist aber nur die optimistischste aller Sichtweisen.


@Birne Helene Ist das jetzt Kritik an Gretas Medienpräsens oder hältst Du dies für die Ursache des beschriebenen Faktes?

@Birne Helene hat an der Stelle glaube ich nur ein Fremdwort aus dem Kommentar von @mʕ•ﻌ•ʔm jeSuisatire bitPickup / [italic]~ irony, das nicht allen Leuten geläufig sein dürfte, mittels Linksetzen erklären wollen.

Bange machen gilt nicht und wir lassen uns von solchem Abschaum nicht aufhalten.
Dann hoffe ich mal, dass die Welle noch höher wird und die schiere Masse der Unterstützer solche Trolle in ihre Höhlen zurückschickt.

Das Ganze war also gewollt - und zwar sicher nicht nur von einem einflussreichen geschickt agierenden Öko-Kampagnen-Team hinter Greta, sondern von Leuten, die zu eben dem Establishment gehören, denen sie da die Leviten gelesen hat. Offenbar gibt es dort mittlerweile Kräfte, die auf Disruption festgefahrener Strukturen setzen. Fragt sich nur, aus welchen Gründen. Wollen sie tatsächlich einen ökologischen Umbruch? Oder soll das begabte Mädchen einfach nur Menschen auf die Straße bringen, um so nach und nach die bestehende Ordnung aufzulösen, um dann, in einer unübersichtlichen Situation, eine neue Ordnung zu errichten? Alles sehr weit gedacht, ich weiß - vielleicht zu weit, und vielleicht zu verschwörungstheoretisch.
Jaaaa .. das hört sich schon sehr reichsbürgermässig an .. :)

Julien Assange hat/hatte in England eine ganze Reihe an gut betuchten Unterstützern, auch wenn das Establishment ihn jagt(e).
Greta hat ganz offensichtlich Unterstützung von der schwedischen Regierung und die ist nun mal nicht das gleiche wie die aktuelle Regierung der Amis zum Beispiel. Gleichzeitig muss man leider sogar bemerken das sich Greta meines Wissens mit keinem Wort gegen Atomkraft wendet, Vattenfal lässt grüßen. Sie spricht von CO2 und am Rande erwähnt sie globale soziale Gerechtigkeit und den bereits stattfindenden Faunenschnitt.

Für mich steht außer Frage das sie schlicht und ergreifend einen Nerv getroffen hat, etwas was vielen von uns zwar tief im Herzen bewusst ist und war, das jedoch vom Mainstream und den Regierenden als dummes "Gutmenschengewäsch" abgetan wurde, . "Gutmenschengewäsch" von Irgend welchen "Linken" die von unsinnigen Dingen die weit in der Zukunft liegen schwafeln. Greta hat daraus "es ist meine direkte Zukunft und die meiner Kinder ihr egoistischen Arschl**" gemacht und vielen Egomanen damit die Maske vom Gesicht gerissen.

Es ist leichter sich hinter eine Galionsfigur zu stellen die einem aus dem Herzen spricht als sich selber auf das Podest des Schafotts zu stellen.

Hinzu kommt das Internet, das ein Seismograf für resonanzfähige Themen ist. Letzten Endes ist Greta und die Unterstützung die sie erfährt die Antwort auf den Klimalwandelleugner und Pariser Abkommen Verräter Drumpf.

Greta ist die Joan D'Arc einer Generation, einer Epoche.
idolotrasierenden Welt
muss wahrscheinlich idolatrisierend heißen ..
(deutsch → Idol / Spanisch →Idolo / Internet → Trololo
btw
die Typen sind keine Trolle, das sind perverse kranke Nazischweine die an ihren Eiern am nächsten Laternenpfahl aufgehängt gehören.
Trolle sind voller schelmischer Ironie und eventuell Sarkasmus, das ist was völlig anderes. Die von der Titanic sind Trolle, Sonneborn ist ein Troll, politisches Kabarett trollt die Gesellschaft.
Hier findet das gleiche statt wie mit dem begriff der Hacker.
Hacker sind die guten, nur einige haben einen echtes Problem sobald sie Robin Hood begegnen, warum nur?

Das Video zeigt ja eine Menge Herumgeeiere auf hohem Niveau :-)
Immerhin - man sieht, sie fühlen sich unter Druck gesetzt. Momentan hoffen sie wohl noch, das wie immer alles einfach "aussitzen" zu können. Es bleibt zu hoffen, dass die forFuture-Bewegung nicht nachlässt. Es stehen ja auch weitere Highlights an, die wieder Presserummel erzeugen und weitere Diskussionen entfachen werden - vor allem Karfreitag mit Greta in Rom, und für den 24. Mai ist ein weiterer "global climate strike day" (so wie Mitte März) geplant.

Meine Entschuldigung an die echten Trolle, dann eben "Schwachköpfe".
Es war ja auch nur bildhaft gemeint :-)

vor allem Karfreitag mit Greta in Rom
Ich mach mir echt sorgen um das Mädel. Also jetzt weniger wegen diesen Morddrohungen hier aber ganz allgemein.
Die hat da ganz schön was weg zu stecken.
Perverse Medienaufmerksamkeitswelt .. nur gut das ihre Eltern einen ziemlich coolen Eindruck machen.
.. wer hat schon eine Elfin zur Mutter und einen Hippievikkinger zum Vater .. :)

@mʕ•ﻌ•ʔm jeSuisatire bitPickup / [italic]~ irony
.. wer hat schon eine Elfin zur Mutter und einen Hippievikkinger zum Vater .. 😀

Das finde ich jetzt aber WIRKLICH oberflächlich! ;) Wirklich ernsthaft - es gibt soooo viele coole Eltern und die sehen phasenweise aus wie Kermit und Miss Piggy, oberflächlich, bis man GENAU hin schaut...

Aber von der sorgevollen Grundaussage gebe ich Dir Recht, das hat mir von Anfang an zu schaffen gemacht. Ich sehe nämlich, wie schwer ihr das fällt, weil ich das selbst überhaupt nicht leiden kann vor einer Masse von Menschen zu stehen. Aber die psychologischen Weltverbesserer meinen ja immer, dass man "seine Komfortzone" verlassen soll und aus dieser Perspektive macht sie das super und hat meinen größten Respekt!

Dazu passt vielleicht auch dieser gerade bei der Neuen Debatte erschienene Artikel:
Die Aura der Revolution zerfällt im Moment der Etablierung als Marke.
Der Gedanke lautet: Wenn du im Kapitalismus Erfolg hast, hast du im Kampf gegen ihn bereits verloren. Genau diese Taktik fährt derzeit Springer in der causa Greta. Nachdem man dort zunächst versucht hat, sie wie andere rechtskonservative Medien irgendwie persönlich zu attackieren, um von ihrem Thema abzulenken, ist man schließlich umgeschwenkt und feiert sie nun. Warum? Weil man sie auf diese Weise zu begraben hofft. Weil man hofft, das alles, was so irgendwann von ihr bleiben wird, ihr Gesicht auf einem neuen Parfum-Label namens "Simply Thunberg" sein wird.

Dennoch denke ich, die Eltern und anderen Leute hinter Greta und sie selber wissen das alles auch. Und sie wagen es trotzdem. Weil es keinen anderen Weg gibt, die großen Massen zu erreichen, und weil ohne die großen Massen nichts passiert. Ohne jetzt unpassende Vergleiche bemühen zu wollen - aber schon Jesus wusste das. Seine Geschichte ist genau diese Geschichte: sich selber mit aller persönlichen Wahrhaftigkeit in die Niederungen der Volksseele und das "Gerede" zu schmeißen, um dort die Funken einer anderen Sicht auf die Welt zu säen, wohl wissend, dass man das nicht ungestraft tut.

Dennoch denke ich, die Eltern und anderen Leute hinter Greta und sie selber wissen das alles auch.
Mir scheint deine Blickwinkel sind etwas zu vorrausberechnend, erwartungsvoll, "idolatrisch".
Meist ergeben sich die Dinge auf dem Weg. Wie groß "der Gegner" ist kaum zu erahnen.
Wie es scheint ist Greta ziemlich dickköpfig und hat ihren Eltern keine große Wahl gelassen.
Die Resonanzfähigkeit bemerkt mam ja erst wenn man bereits unterwegs ist. Gleichzeitig produzieren die Mitstreiter eigene Informationen, Werkzeuge und Druckmittel.
Das tun in gewissem Sinne auch wir hier gerade und der Artikel auf den du Verweist ist das beste Beispiel. Alle diese Informationen, Werkzeuge und Mitstreiter werden kontinuierlich eingewoben, weben sich kontinuierluch ein und wer das besser hinbekommt kommt weiter als "der Gegner".

Im arabischen Frühling Ägyptens konnte man das gut beobachten und Mubarak verlor.

Mir scheint auch in diesem Falle gilt mal wieder ganz besonders der Hinweis aus "Die Kunst des Krieges".
"Wer sich kennt und seinen Gegner kennt .."

Das größte Problem ist meiner Ansicht nach das wir uns in einer aussichtlosen Lage befinden und nicht gewinnen können.
Unsere größter Trumpf, wir haben nichts zu verlieren.

Ja, stimmt.
Aber wer nicht in den Kampf zieht, hat vorher schon verloren. Daher finde ich Stefans erwartungsvollen Beitrag irgendwie besser als Deinen, bei dem Du das Rad meiner Meinung nur mit dem letzten Satz noch einmal rumgerissen bekommen hast.
Bei totaler Angst und Pessimismus können wir uns alle gleich erschießen und wenn ich ehrlich bin, dafür finde ich das Leben dann doch viel zu schön. :)

Bei totaler Angst und Pessimismus können wir uns alle gleich erschießen
tja .. so weit bin ich halt auch bedauerlicher weise schon ..
dafür finde ich das Leben dann doch viel zu schön.
Zu definieren was es "schön" macht ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt an der ganzen Diskussion, den die Antwort die die Konsumgesellschaft gibt scheint den Planeten in einen unschönen und leblosen zu verwandeln.
Für mich ist das Ziel das wir hier verfolgen Brainstorming, Gedankenaustausch um Umstände und Gegner besser zu begreifen, denn:
“wer sich kennt und seinen Gegner kennt …”.

Zunächst einmal müssen wir begreifen das wir nicht Zaungäste bei dieser Veranstaltung sind, den fridays4future ist keine exklusive Veranstaltung von Kids für Kids. Bisher haben sie gerne Hilfe angenommen, siehe #scientists4future die stante pedes als Unterstützer zur Seite sprangen als sich ihnen die Möglichkeiten bot, ähnliches passiert gerade mit #teachers4future.

Wenn ich sage das wir nicht gewinnen können meine ich damit das das Ziel der Bewegung ist den Schaden den wir anrichten möglichst gering zu halten. Das bedeutet, wir müssen uns bewusst sein das bereits Schaden entstanden ist, dieser auch weiterhin entstehen wird und wir lediglich um Schadenbegrenzung kämpfen. Wenn wir das nicht begreifen werden wir immer das Gefühl haben verloren zu haben, immer gefühlt verlieren. Denn die Nachrichten werden sich nicht ins positive verändern, die Umweltzerstörung wird weiter gehen. Tierarten werden weiterhin aussterben und immer größere Unwetterkatastrophen werden sich weiterhin häufen. Küstenstädte wie Miami (grins) werden so oder so verschwinden und unsere Erfolgsmeldungen werden nicht mehr als "schwammige" Annahmen wie, "wir werden nur 1,8°C Erderwärmung bekommen" sein. Und das alles in einer medialen Gesellschaft die negatives hervorhebt weil wir biologisch so gepolt sind.

Was ich damit sagen will ist das wenn wir uns diesen Umständen nicht offenen Auges stellen, wir so oder so verzweifelt und mutlos werden und unser Ziel, eine möglichst große Schadensbegrenzung nicht erreichen werden, sondern früher oder später die Flinte ins Korn werfen wie es die meisten von uns älteren ja bereits getan haben.
(ich mach das im Schnitt einmal am Tag)

Wir brauchen dringend diesen Gedankenaustausch um die sich ständig entwickelnden Realitäten zu erkennen, den Gegnern zu kontern und neue Wege auf zu zeigen.

Im Moment fällt mir zum Beispiel auf das die Mainstreammedien bereits sehr erfolgreich erreicht haben den Streik per framing in "Demonstrationen" um zu definieren. Dem müssen wir versuchen entgegen zu wirken.
(so eben versucht)

Hier am Rio de la Plata zum Beispiel hat das Thema null Resonanz und das wird sich auch nicht ändern. Dies ist ein Thema der bereits reichen und satten Gesellschaft. Dennoch müssen wir irgend wie Angelpunkte finden das Thema Konsumrausch, individuelle Mobilität, Umwelt und Naturschutz zumindest zu einem Teil der Debatte zu machen. Rückendeckung eines lateinamerikanischen Papstes kann da mehr bewirken als Informationsverbreitung übers Internet.

Eines der Probleme der Diskussion mit der deutschen Industrie ist der internationale Wettbewerb. Sprich, wenn der Rest Europas nicht mit zieht oder wenn die Gesetze des globalen Freihandels dafür sorgen das die Firmen in den bestehenden Industrieländer einen nicht zu verkraftenden Wettbewerbsnachteil einstecken müssen dann werden sie das nicht tun sondern ihre Produktionsstätten verlagern. Sie haben das bereits wegen arbeitsrechtlicher "Nachteile" getan, wegen "Nachteilen" bei Umweltauflagen und werden es auch jetzt tun.

Für die deutschen Windkraftanlagenhersteller wiederum ist die aktuelle Gemengelage ein Geschenk des Himmels.

Die Kids brauchen überall wo's geht Rückendeckung und da könne wir viel tun ohne ihnen die Show zu stehlen.

@mʕ•ﻌ•ʔm jeSuisatire bitPickup / [italic]~ irony
Zu definieren was es "schön" macht ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt an der ganzen Diskussion, den die Antwort die die Konsumgesellschaft gibt scheint den Planeten in einen unschönen und leblosen zu verwandeln.

Also da kann man von Kindern lernen.
Nachdem mein großes Kind anfing aktiv die Welt zu erforschen, weiß ich wie erstaunlich sogar Zigarettenstummel und Kieselsteine sein können.
Du bist unglaublich klug, ein absoluter Analytiker - leider stehst Du Dir damit dann beim "glücklich sein" im Weg.
Ich habe einen Hund, der holt mich aus meinen Daueranalysen heraus, denn im Gegensatz zu meinen Kindern, wird der nicht schlauer, lebt im Hier und Jetzt und zwingt mich dazu, ihm gleich zu tun, wenn wir gemeinsam unterwegs sind.
Also schau, dass Du Dich frei machst vom "erschießen wollen", denn fürs Diskutieren und Mitdenken können wir Dich gut gebrauchen! :)

Mir scheint da war ich der Realität nur ein paar Tage voraus:
Wenn ich sage das wir nicht gewinnen können meine ich damit das das Ziel der Bewegung ist den Schaden den wir anrichten möglichst gering zu halten. Das bedeutet, wir müssen uns bewusst sein das bereits Schaden entstanden ist, dieser auch weiterhin entstehen wird und wir lediglich um Schadenbegrenzung kämpfen. Wenn wir das nicht begreifen werden wir immer das Gefühl haben verloren zu haben, immer gefühlt verlieren.
https://youtu.be/14w8WC1I3S4?t=241

:´(


Klar - aber das war eigentlich immer klar. Wenn das Paris-Abkommen eine Begrenzung der Klimaerwärmung definiert, ist ja damit nichts anderes gemeint als Schadensbegrenzung. Und hier in Mitteleuropa würden wahrscheinlich 4 bis 5 Grad Erwärmung noch mehr Freude machen - zumindest allen, die es gerne mediterran mögen. Aber das wird dann leider nicht unser Problem sein. Unser Problem wird eher sein, dass nicht 65 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht sind für bessere Lebensbedingungen, sondern eher 650 Mio, vielleicht auch noch mehr. Das wird der deutsche Michel nicht verkraften und Faschisten an die Macht wählen, die ihm versprechen, das Gesindel draußen zu halten. Auch so können die Folgen des Klimawandels aussehen.

Nur leider bleibt es ja nicht bei "nur 5 bis 6 ′C wärmer".
Dabei sieht man ja schon aktuell das Erlöschen des Golf-Stromes, mit fatalen Folgen: https://wetter-runde.de/thread-3408.html . Mir persönlich reicht aktuell schon wieder der gerissene Lehmboden als sicheres Anzeichen für Langzeittrockenheit, dank Troglage (und selbst wenn ich Kartoffeln legen könnte, es ist Abends und Nachts viel zu kalt). Man kann schon erkennen, dass sich auch mit 5-6′C mehr kein so angenehmes Klima wie am Mittelmeer heraus bilden wird. Es läuft dann eben auf Wüstenwetter hinaus, also Mittags durchscnittlich +40° und Nachts um die -15°C und das bedeute, auch wir werden uns auf die Wanderschaft machen müssen - und dann wird es ein ziemliches Umhergewandere. ;)
Und dann hat auch @mʕ•ﻌ•ʔm jeSuisatire bitPickup / [italic]~ irony Recht, werden Krankheiten, Seuchen und Naturkatastrophen dafür sorgen, dass der Homo sapiens sich wie von Zauberhand minimiert.

Ich fände es nicht cool, immerhin bin ich dann steinalt und nicht mehr so gut zu Fuß. ;-P

Danke für den Link. Interessant!

Unser Problem wird eher sein, dass nicht 65 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht sind für bessere Lebensbedingungen, sondern eher 650 Mio, vielleicht auch noch mehr. Das wird der deutsche Michel nicht verkraften und Faschisten an die Macht wählen, die ihm versprechen, das Gesindel draußen zu halten. Auch so können die Folgen des Klimawandels aussehen.
Wenn ich das richtig sehe überlässt man den Job momentan eher dem Ebolavirus .. :(

mʕ•ﻌ•ʔm verkriecht sich und versteckt schnell seine Adresse ..