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Es gibt einige Tage im Jahr, da halten die (wirklichen!) Energieexperten den Atem an.

Wacklige Energieversorgung


#Energie #Energieversorgung #Blackout
Wacklige Energieversorgung
Komisch, was ich von Experten lese und höre ist was anderes.
Das Frauenhofer Institut hat bereits seine erste Studie von 2012 nun noch einmal verfeinert und geht davon aus, dass wir zu 100% mit eneuerbaren auskommen könnten. Vorrausgesetzt, ein massiver Ausbau selbiger wird finanziert.

Ich möchte dir dringend empfehlen, scheiss was drauf was Misanthropen erzählen.
Selbst wenn mal hier und da ne Panne passieren sollte. Nichts ist perfekt. Der Mensch lernt aus Fehlern und Erfolgen, nicht aus Vermeidungen.
Es gibt im übrigen vieles, was von vielen "Bürgern" unbemerkt tolles im Hintergrund abläuft. zB vernetzten sich die Energieversorger und auch Behörden derzeit, untereinander, immer mehr. Da kommt tatsächlich sowas wie Datenaustausch zu stande. (ja nicht lachen :D , das ist für einige Neuland ) Auch kleinere Versorgungsunternehmen auf dem Land bemühen sich schritt zu halten und Erneuerbare und eMobilität, zu fördern. Ich bin derzeit im Dialog mit den Stadtwerken hier vor Ort, wegen der Ladeinfrastruktur, da ändert sich grad sehr, sehr viel in sehr kurzer Zeit.

Toll auch, das Marktstammdatenregister läuft mit Openstreetmap! statt google maps!
https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR

Da kannst du ziemlich exakt sehen, wer wo wieviel kW ins Netz stellen könnte.
Es gibt sowas wie einen Plan, eines Energiemanagements, für die Zukunft, weil selbst (unglaublich) einige CDU Wähler an eine Zukunft in weiter ferne glauben.

Und Solar und Wind Energie sind gut vorraus berechenbar.

Ich glaube viele wissen gar nicht dass es sowas gibt wie ein Qualitätsmanagement, oder eine Prüfung welche Unternehmen systemrelevant sind. Die sitzen einfach nur zuhause vorm PC und denken alle anderen wären doof, oder nur so schlau wie vor 40 Jahren.

Es gibt nicht nur Banken die "to big to fail" sind.
Es gibt auch Unternehmen, wie zB das Labor für das ich gearbeitet habe, die sind Systemrelevant. Da gibt es dann einen Zertifizierungsprozess (ich kenn mich dan icht gut mit aus) ISO Schießmichtot, der prüft dass die Betriebe vorgesorgt haben auch in (den wahrscheinlicheren) Katastrophenfällen nicht zu failen. Ich kann es nicht wisse, weil das ja nicht vorgekommen ist, aber ohne diese Zertifizierung würden die, dürften die, keine weiteren Aufträge mehr von Hamburg bekommen.

Nicht weiter sagen, aber ich renne auch nicht nur mit der Rosaroten Brille, dunkelblind durch die Welt:
Der größte Risikofaktor ist nach meiner Einschätzung der Mensch :/ Es gibt zu wenig Fachkräfte, zu wenig Personal also zu wenig Ersatz. Der Worst Case wäre eventuell schon bei einer Grippe-Epedemie möglich. Die großen sind m.W. so derart "über-effizient", dass Schlüsselpositionen, meiner Meinung, nicht ausreichend mehrfach besetzt sind. Technik wird mehrfach gekauft, weil das finanziell kein Risiko darstellt, aber Personal, da wird gespart.